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Donnerstag, 30. Oktober 2025

Werkstattbericht 2025-10-30

Liebe Gemeinde, die Schleier zwischen dieser und der anderen Welt werden dünner, schon verwehen sie und lösen sich im Nebel der Nacht auf. Auch dieses Jahr gedenken wir wieder aller Heiligen und aller Seelen, wie unheilig und unselig sie auch sein mögen. Diese und die andere Welt... welche von beiden ist inzwischen die unheimliche, und welche die, für die man sich entscheiden wird, wenn man auf der Schwelle steht?
Momentan auf dem Schreibtisch:

Montag, 28. Oktober 2024

Fanboy :: The Return of Trash

Liebe Leser, ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich als junger Mensch jede Woche beim Kiosk stand, oder stundenlang in Antiquariaten oder auf Flohmärkten herumwanderte, um neues Material für meinen unstillbaren (manche sagen auch abartigen) Lesehunger zu bekommen. Der schnellste und härteste Kick waren damals das, was man zu dieser Zeit "Groschenhefte" nannte, seit Anfang des 20. jahrhudnerts eine der größten Kulturerrungenschaften, die Deutschland je hervorgebracht hat.  Ich gebe es zu, ein schuldiges Vergnügen daran waren auch immer die Titelbilder, die wenn von einem Könner gemacht, nicht unwesentlich dazu beitrugen, den Leser zu fesseln und martern. Zu der Zeit vielleicht auch die einzige Möglichkeit, "legal" an Bilder von leichtbekleideten Pin-Ups zu kommen... jedenfalls, wenn es Grusel-Shocker oder Grusel von Dan Shocker waren... Man mag von der Ästhetik von Trash halten, was man will, aber sie funktioniert... Es ist kein großes Geheimnis, dass ich mich bei vielen Veröffentlichungen daran und an der Ästhetik der Pulps der 30er Jahre orientiert habe. Leider komme ich seit einiger Zeit wenig dazu, begonnene Stories oder Bücher zu beenden, das heißt aber nicht, das ich ganz untätig bin und nur prokrastiniere. Und wie großartig, dass man heutzutage sozusagen eigenständig (KI sei Dank) Bildstoff erstellen/programmieren kann, und nicht wie früher, Material komplett stehlen musste oder nach gemeinfreiem Kram suchen musste.
Erinnern Sie sich noch an Redmask, das deutsche Pulp-Magazin?

Ich auch, und soweit noch keine neue Ausgabe erschienen ist, träume ich schon mal für mich hin, wie das Titelbild der nächsten Ausgabe aussieht. Hoffentlich trashig, krude und geheimnisvoll. Ein paar Entwürfe hätte ich schon... sozusagen unbezahlte/unbezahlbare Werbung... (auch geeignet als Handy Hintergrund)


Mittwoch, 19. Juni 2013

Mythos :: Cthulhu Libria #57 online

Wieder einmal möchte ich auf die neue Ausgabe der Cthulhu Libria hinweisen, jenes hoch geschätzten Webmagazins für den distinguierten Leser phantastischer und horribler Märe. Dies geschieht diesmal wiederum mit etwas Hintergedanken, haben die geschätzten Autoren des Teams sich doch erneut die Zeit genommen, auf ein Produkt meines fiebrigen Hirnes hinzuweisen.
Ja, die vierte Ausgabe von REDMASK hat endlich die Öffentlichkeit erreicht... Ein paar persönliche Worte des Herausgebers finden sich übrigens in dem Artikel auch, alles meisterhaft strategisch geplant...
Ich nutze die Gelegenheit und stehle frech das Titelbild der neuen Ausgabe, sehr geschmackvoll, finden Sie nicht? Auch in Deutschland gedeiht die Kunst des feinen Striches noch... 

Autor: Arnold Reisner und das CL-Team
Umfang: 59 Seiten
Format: PDF
Downloadbar über: Cthulhu.de und Literra.info


Und hier das Inhaltsverzeichnis, frech gestohlen aus dem CL eigenen Blog.

Mittwoch, 14. November 2012

works-in-progress 2012-11-14

Glücklicherweise steht die Wintersonnenwende bald bevor, die Dunkelheit hat mich eingeholt, und kein störender Strahl des Tagesgestirnes kann mich noch ablenken. Ich arbeite an einem gesunden Zombieteint, verlasse in völliger Finsternis das Haus, und kehre zurück wenn die Sonne bereits untergegangen ist. Die Wache Welt hat mich hinter sich gelassen - umso besser, schlafen ist sowieso ein Luxus, den sich nur junge Leute erlauben können. (Und wer will schon wirklich bei den coolen Kids abhängen...)

Während meines Resturlaubes habe ich meine externe und interne Festplatte umsortiert und habe eine vorläufige Liste der Projekte erstellt, an denen ich gerade arbeite (Abschluss bis voraussichtlich 2013). Ich versuche in der nächsten Zeit al, diese up-to-date zu halten.

Freitag, 19. Oktober 2012

Wir setzen wieder die Rote Maske auf...

...die Arbeiten an der Vierten Ausgabe von REDMASK haben begonnen. Werden wir sie noch rechtzeitig zu Halloween sehen? Wer weiß, wer weiß...

Ich möchte aber hier schon einmal Stimmung machen für eine Lektüre, passend zur dunklen Jahreszeit. Neben einigen bekannten Charakteren und Stimmen werden in dieser Ausgabe auch andere, "neue" Autoren vertreten sein, die man vielleicht aus einem anderen Zusammenhang kennt und man sich vielleicht wundern wird, was sie an diesen düsteren Ort verschlagen hat...

Ich will nicht zu viel verraten, aber unter den Autoren ist auch der Verfasser von Die Elektrische Kreuzigung mit einem Text, der bei seiner Erstveröffentlichung einiges Aufsehen und Widerwillen verursacht hat: "Kriegsende" - die Rede an die Toten, oder: Wolfgang Borchert meets the Walking Dead.

"Die von uns, die es überlebt haben, sie sind die Sieger, egal, auf welcher Seite des Stacheldrahtes sie gestanden haben. Sie haben nun alles, Frauen, Wärme, Leben. Wir aber, Hans, wir haben nichts. Wir sind die Verlierer. Wir sind die Toten."

Donnerstag, 30. August 2012

Mythos :: Cthulhu Libra #48 online!

Mit Vergnügen finde ich in der Finsternis der Nacht eine neue Notiz in meinem virtuellen Briefkasten... hastig dahin gekritzelt, die Zeichen nahenden Wahnsinns... die Hand, die Hand!

...und gleich daneben die Nachricht, dass die neue Ausgabe der Cthulhu Libria, jenes hoch geschätzten Webmagazins für den distinguierten Leser phantastischer und horribler Märe für den Download freigegeben wurde:

Cthulhu Libria, Ausgabe 48
Umfang: 96 Seiten
Format: PDF
Downloadbar über Cthulhus Ruf und Literra



Donnerstag, 16. August 2012

Shortcuts 2012-08-16

Kinder, wie die Zeit vergeht...
Jetzt ist der August schon halb rum, und ich habe mich mental immer noch nicht von den letzten Juliwochen erholt. All die Aufregung, all die Tränen, all das Blut! Blut? Achso, andere Geschichte.
Wer jetzt innehält und nachfragt, ist ein schäbiger Lump und gehört erschossen.

Nostalgiezeit!
Aaaaaaaaaah die Sommernächte in den Schwarzen Bergen von Hamburg.... ein Lagerfeuer, ein einsamer Stein auf einer Bergkuppe und zwei junge Männer mit krausen Haaren und krausen Ideen.
Manchmal kommt man doch wieder an den gleichen Ort, jedenfalls hatte ich letztes Wochenende das Vergnügen, den nun nicht mehr ganz so jungen Mann von damals auf jener Bergkuppe an jenem Stein zu verheiraten.
Noch einmal herzliche Glückwünsche auf diese Weise.

Nostalgietrack der Woche:
Baltimore Gun Club -- Back To The Bayou by Axel M. Gruner


Zusammenhanglose Meldung der Woche:
Soziale Medien... achja. Ich habe ihnen den Krieg erklärt.
Semiotische Guerillaführung per Twitter. Ich werde versuchen, noch unzusammenhängender zu werden.... und sammle die Follower.
Gü!

Bevor wir so rüde unterbrochen wurden: REDMASK #3 ist inzwischen termingerecht (*hüstel*) veröffentlicht und erfreut sich großer Beliebtheit. Einiges von dem Material rund um seine Entstehung liegt hier noch herum, und bevor es noch weiter in den Schubladen Staub zieht, werde ich es anch und nach veröffentlichen.
Vor allem das Jonglieren mit den Manuskripten, die für die Veröffentlichung in RM#3 und den nächsten Ausgaben vorgesehen ist und/oder war, hat nicht nur intern, sondern auch extern für Verwirrung, Verwunderung und objektiven existentialistischen Ekel gesorgt.
Schreibste noch, oder lebst Du schon?
Um dem Status Quo der Publikation gerecht zu werden, haben wir das bereits vorveröffentlichte "Instrumentarium" unauffällig nachgebessert. Frühe Wortlaute bitte ich zu vergessen. Ditto das vorveröffentlichte Titelbild.
*tilt*
Worüber haben wir gerade gesprochen?

Repost der Woche:
Im Gedenken an die glorreichen Toten der letzten Woche - Harry Harrison und Joe Kubert... eine Reise zum Ende der Welt (von dem ebenso glorreichen Jack Kirby...)

Dienstag, 31. Juli 2012

Technische Details

(Vollkommen uninteressant für den normalen Menschen, gerade eben niedergekritzelt zur Kontrolle, ob die alten Reflexe nach nur vier Stunden Schlaf und zwei Tassen Kaffee wieder wach geworden sind...)

Bevor ich eine neue Veröffentlichung über die von mir gewählten Vertriebswege anbieten kann, gilt es verschiedene technische Details zu berücksichtigen. Bei einem Klein-, Privat- oder Superego-Verlag wie Nemed House etc. entfallen die ganzen lästigen Diskussionen mit Investoren, Redakteuren, Lektoren (leider) oder verpeilten Mediendesignern, man muss jedoch ein paar kleine feine Details berücksichtigen, darunter vor allem auch, nach welcher Industrienorm jeweils gearbeitet wird. Details, meine Lieben, Details. Während ich also nachts so richtig die Sau raus lassen und "kreativ" sein kann, erfordert die Bespassung der erforderlichen Technik eine fast paranoide Klarheit. (Wenn man etwas vergisst, oder falsch macht, muss man noch mal von vorne beginnen oder es wird teuer.) Ich habe heute Nacht bis mein Gesicht das Keyboard küsste, Ausgabe #3 von REDMASK, dem Pulp Magazin, aufgehübscht - dazu später mehr - und heute früh bin ich gleich wieder an die Maschine gekrochen. (Nicht nur ich warte schon seit Monaten darauf...)

Also... [Leicht verwirrtes Technobabble hinter dem Jump.]

Mittwoch, 30. Mai 2012

Ich und meine große Klappe...

...haben sich mal wieder richtig schön gegen die Wand gefahren.
(Hierher zur Kreuzigung, jeder bitte nur ein Kreuz...)
Ich wollte mich erst wieder melden, wenn ich mit den Endkorrekturen für REDMASK #3 fertig bin.

Tja.

Ich und mein großes Maul. Da habe ich vor ziemlich genau einen Monat einen freundlichen Brief bekommen, in dem sich ein junger, aufstrebender Redakteur danach erkundigte, wie es eigentlich mit der bereits vorangekündigten neuen, schweinegeilen, dritten Ausgabe von REDMASK, jener Anthologie für neue unheimliche und phantastische Erzählungen in der Pulp-Tradition von H.P. Lovecraft, Robert E. Howard und Clark Ashton Smith aussehe, herausgegeben von einem gewissen Herren Gruner. War da nicht eigentlich der 1. Mai als Veröffentlichungstermin angekündigt worden? 
Ähm, ja, war, musste der inzwischen zunehmen ergrauende Herausgeber gestehen, aber, aber, aber irgendwie gab es Probleme. 
Enttäuschend sicherlich, aber das Prachtwerk werde gaaaanz sicher noch diesen Monat vollendet werden und Ruhm und Ehre verbreiten.
Das sah auch ganz gut aus, sagen die Autoren; das packen wir, der Herausgeber, auch wenn ihm jeden Tag das Wasser höher bis zum Hals stand.

Probleme mit dem Vertrieb? Das klärt sich noch.
Probleme mit den Manuskripten eines gewissen Gastautoren, der dann plötzlich doch rechtliche Bedenken hatte? Egal, dann nehmen wir lieber weiter diejenigen Autoren, auf die man sich verlassen kann.
Man sollte nicht eine Anthologie mit zu vielen Geschichten aus dem gleichen Subgenre oder - schlimmer noch - der gleichen Serie füllen?
Houston, wir haben ein Problem!!!
Tja, um es abzukürzen, das Wasser reicht bis zur Oberkante Unterlippe, da ist es höchste Zeit, das Scheitern einzugestehen, und sich ein wenig frei zu schwimmen.

Wir könnten natürlich einen Band mit minderem Umfang herausgeben...
Wir könnten natürlich noch mehr Geschichten aus den bereits bekannten Serien in den Band hinein nehmen...
(hier wechseln wir vom Weinerlichen zum Trotzigen)
...werden wir aber nicht.
Denn das wäre nicht das, was REDMASK sein wollte, ein abwechslungsreiches buchartiges Pulpmagazin mit um die 200 Seiten Überformat.

Wir wissen, dass wir hiermit nicht nur uns, sondern auch einige Leser enttäuschen werden, die trotz einiger Verzögerungen uns immer die Treue gehalten haben. Aber wir würden auch sicher nicht sie (und uns) glücklicher machen, wenn wir feige ein minderwertiges Werk veröffentlichen würden.

Ein kleiner Trost: HIER können Sie schon einmal das Titelbild von Ausgabe 3 ansehen.
Und HIER haben wir schon einmal das Instrumentarium der Ausgabe veröffentlicht. (Interessierten werden Leseproben der Einzelgeschichten gerne zur Verfügung gestellt...)

Noch ein Trost (auch gering): Aus all den Geschichten, die wir bereits aus Ausgabe 3 herausgeholt haben, haben wir schon ohne Problem ein Drittel von Ausgabe 4 zusammenstellen können.
Aber im Ernst: Ein Veröffentlichungsdatum geben wir erst bekannt, wenn jeder das abgeliefert hat, was er  zugesichert hat. Das gilt vor allem für Gastautoren.

Freitag, 27. April 2012

Working in the Coal Mine

Moin. Die beunruhigten Zuschriften sind (noch) verfrüht, die angekündigte Neuausgabe von REDMASK ist wie immer in Arbeit und sieht gut aus. Es stimmt, die letzten Tage habe ich über den Progress von "Nacht in den Dagoth Hills" keinen Bericht erstattet. Dies, weil ich mich ein wenig im Kreise gedreht habe - ich hatte zwei Anfangskapitel geschrieben, die zwar recht gelungen waren, durch die die Geschichte sich jedoch nicht so gradlinig entwickelte, wie es beabsichtigt war. (Nebenbei musste ich noch lernen, was für Rinderrassen wohl am effektivsten in den Dagoth Hills weiden würden...)
Ich war also in den letzten zwei Tagen, neben Geburtstag zu feiern (yay!) und gestern 'The Avengers' (doppel-yay!) zu sehen, damit beschäftigt, die beiden Kapitel an eine andere Stelle der Story einzufügen, anstelle Neues zu schreiben.
Glücklicherweise habe ich für solche Fälle immer mindestens noch Plan B und C.
Wir können also da weitermachen, wo wir aufgehört haben, bevor ein 44. Jahrestag, der Knackarsch von Scarlett Johansson und ein Mann namens Harrigan uns in die Quere kamen.
Aktueller Status:

Montag, 9. Januar 2012

Statusbericht

Seit dem gestrigen Tag sind die Blogs The Sanctum, Nemed House (Books) und Mirkruna Press und der Infodump Aeonaut Zero miteinander verbunden und veröffentlichen gemeinsam via Twitter und Facebook. Sieht hyperkonfus aus, hilft aber tatsächlich bei der Arbeit.

In Arbeit:

Stories
  • Nacht in den Dagoth Hills - John Cullen folgt der Spur ins Dunkle
  • Hexenlicht - Die Sekte der Unsichtbaren
  • Der Ring der Könige - Der Götter-Esser in einer Welt der Elfen und Halblinge.
  • Schwarzer Freitag - Sie suchten alte Bücher im Tal des Miskatonic...
  • Die Hexen von Stotham - Das Geheimnis einer alten Stadt, und die Wahrheit hinter Edgar Allan Poes Meistererzählung vom Schwarzen Kater.
  • Die Bibliothekare - Grimmiger als die Polizei.


Bücher

Für Nemed House
  • Die Elektrische Kreuzigung - Erinnerungen an das 20. Jahrhundert. / Urban Fiction. Stories und Texte aus den 90ern, gewürzt mit einer tüchtigen Prise psychoaktiver Poesie
  • Redmask #3 / Weird Fiction. Anthologie für neue unheimliche und phantastische Erzählungen. Die pulpigste Ausgabe, mit Geschichten aus dem Unheimlichen Südwesten und dem ursprünglichen Lovecraft Country.
  • Redmask #4 / Weird Fiction. Anthologie für neue unheimliche und phantastische Erzählungen. Die New Weird Ausgabe, was auch immer das heisst - hierzu bald mehr.
  • Studien in Smaragd - Die Abenteuer des Aristide Allard. / Victorian Fantasy. Komplettausgabe (?) der Fälle des Absinth-Detektivs, mit allen Anmerkungen zu den auftretenden Personen, nebst einer Annäherung an das Wold Newton Universum.

Für Mirkruna Press
  • Bäume der Ewigkeit. Ein Kompendium moderner Magie aus weiblicher Perspektive, mit einem besonderen Augenmerk auf die (magische) Entwicklung des Menschen beginnend im Mutterleib bis hin zum sexuellen Erwachen.
  • Das Testament des Dr. Rosencreutz. Factoide Fiktion oder fiktive Fakten über die legendären Figuren der europäischen Geistesgeschichte: Die Rosenkreuzer, Graf Cagliostro und mehr.

Sonntag, 11. September 2011

work progress 2011-09-11

Stories in Vorbereitung
Der Runenring 12.586
Hexen im Traumhaus 9.959
Hexenlicht 3.804
Nacht in den Dagoth Hills 6.088
Schwarzer Freitag 3.656

Bücher in Vorbereitung
Redmask #3
Redmask #4
Singles:
Adam in Xeggraire
Die DeRais-Chroniken #1, #2, #3?
Die Pflanzen von Yongdai
Martin Jungs „Klabautermann“

Sonntag, 27. März 2011

Oh mein Gott

gerade gefunden in CTHULHU-LIBRIA März 2011

Lovecraftsche Vorschau 11/12
NEMED HOUSE
-Redmask 3 (Pulp Magazin) - Anthologie (Hrsg. Axel M. Gruner), Seitenanzahl noch unbekannt, 1. Mai 2011

Verdammt, wer hat das Erscheinungsdatum verraten? Wer hat sich verplappert? Ich greife mir sofort mein Handy und klingele den Rest der Bande wieder aus den Betten, damit sie weiterschreiben. Simon? Martin? Man ist uns auf die Schliche gekommen...

Mittwoch, 16. März 2011

work progress

Angekündigte Neuerscheinungen bei NEMED HOUSE:
  • UNTER DEM BRUNNEN :. Neuausgabe in international verfügbarem Format. Es ist nicht vorgesehen, den Text der Novelle zu ändern (außer Tippfehler). Zusätzliches Material beschränkt sich auf Anhänge.
  • REDMASK #3 :: Neuer Erscheinungstermin ist der 1. Mai, wie im Jahr zuvor. Eingereichte und gesetzte Stories bis jetzt: "Schicksal, wie der Mond..." (Götter-Esser), "Die Leiber-Papiere", "Das Lied der Nacht" (Maximillian Gumbel), "Das Abenteuer der Schwarzen Muse" (der Absinth-Detektiv), "Der dünne, weiße Herzog", "Ehhonek", "Der Liebhaber" (Ritter Godwinson), und als besonderes Bonbon "Der Tag des Drachen" von Olaf Franke.
  • DER GÖTTER-ESSER :: Der erste Roman um den Götter-Esser! Weitere Details und der finale Titel demnächst an dieser Stelle von Simon.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Lovecraftiana in der roten Maske

In einem Leserbrief zu einer früheren Ausgabe von REDMASK wurde bereits die Frage gestellt, welche von den veröffentlichten Erzählungen tatsächlich "konkret" dem Cthulhu-Mythos oder der Lovecraftiana zuzuordnen sind. Eine unschuldige, vielleicht ein wenig frustrierte, aber doch sicherlich sinnvolle Frage, die jedoch auch die Erzähler selbst in einen Zustand kognitiver Dissonanz stürzen muss. Irgendjemand ist uns auf die Schliche gekommen, hallt es panisch durch die Telefonleitungen, wie kommen wir da wieder raus…?

Es ist wahr: es sind nicht nur die Leser, sondern auch die Autoren, die bei einigen Fabeln lähmende Unsicherheit empfinden, ob es sich um authentische Lovecraftiana oder nur um eine erstaunliche Simulation handelt; literarisches Mimikry, bizarre autoerotische Cargokulte alternder Fanboys, die die Erkennungszeichen ihrer Götter reproduzieren, ohne ihre Funktion zu kennen. (Hinweis: sie haben keine.) Können wir das bitte klären?


Martin Jungs „Die Aasschwarzen Gruben" (RM1) kommt sehr überzeugend mit einem Lovecraft-Zitat daher, aber tatsächlich gibt es keine konkrete Verbindung zum Mythos, wenn man von der Existenz endloser Höhlen voller Ghoule absieht; ähnlich steht es mit meiner hochgeschätzten „Ukkos kalte Hand“ (RM1), die zwar irgendwie den finnischen Mythos in Verbindung setzt mit dem Wendigo oder ähnlichem, die man aus mythosartigen Geschichten von Derleth u.a. kennt, aber es fehlt der letztendliche Beweis.
Ebenso grenzwertig ist „Der seltsame Fall der Periphéron“ (RM2), der in einem Pseudo-Empire-Paralleluniversum angesiedelt ist. Gut, der Planet nennt sich Necronomiconne, und der Passagier, der ‚Anzeichen der Unruhe’ aufweist, heißt Derzahla (bitte einmal rückwärts lesen), aber ist dies ein konkreter Bezug zum Mythos oder nur, wie nahe liegt, literarische Pose der Messires Gruner & Petrarcha?

In der Maximilian Gumbel-Story „Das Praetorius-Exemplar“ kommt die Mythos-Schrift „Unaussprechlichen Kulten“ des Von Junzt vor, was bedeutet, dass sie zumindest am Rand des Mythos anzusiedeln ist – weitere Geschichten um den okkulten Detektiv jedoch nicht zwangsweise. Oder doch? Und was bedeutet das dann für uns, wenn „Der Lazarus-Käfer“ (RM1) angeblich auf einer wahren Begebenheit basieren soll?

Genau umgekehrt verhält es sich mit „Das Haus im Walde“ (RM1), das thematisch und von der Detailfülle doch recht überzeugend als norddeutsche Lovecraftiana zu identifizieren ist. Der einzige konkrete namentliche Bezug zum Mythos findet sich jedoch so versteckt und ist so esoterisch, dass selbst der Autor suchen muss, um die Verbindung wieder herzustellen. Er hätte es sich es auch einfacher machen können, und unter den üblen Schriften, die im Blunck-Haus zu finden waren, ein paar der verdammten Bücher des Mythos verstecken können…
update: "Das Haus im Walde" zitiert die Leiber-Papiere, erwähnt das Ältere Pharos, Aythamaahn, Kythamil, Yaddith, die grünen Monde von Yag.

„Akte 13“(RM2) ist eine Art literarischer Doppelagent. Er beginnt mit der faktoiden Kritik an der so genannten „Gregorius-Ausgabe“ des Nekronomicons, die der Schikowski-Verlag auf die Welt gebracht hat, schnell jedoch wird klar, dass die Kritik von jemandem kommt, in dessen Universum das Kitab Al Azif mehr als nur Realität ist. Daraus folgt, dass alle weiteren vorgelegten Dokumente ebenfalls in einer lovecraftischen Welt angesiedelt sind. Die Existenz versunkener Kontinente und ihrer abscheulichen Gottheiten eingeschlossen.
update: namentlich erwähnt wird die "lemurische Gottheit" Barthanggana, die Mutter der Abscheulichkeiten, auch "Grüne Schlange" genannt.

„Der Gefangene der Kasbah“ (RM2) jedoch ist der Jackpot der Lovecraftiana in der roten Maske. Hier ist der Plot nur Nebensache, um möglichst vielseitig der Vorgabe zu entsprechen: Was wäre, wenn William S. Burroughs eine Cthulhu-Geschichte geschrieben hätte? Irgendwo in der Interzone, am Strand von Marokko: hier gibt es alles, Beatniks und Exilanten, Drogenprofessoren und Kultisten, die auf wahnwitzigen Pfeifen etwas herbeisingen wollen… Und dann sind da noch einige andere direkte Bezüge zum Mythos eingemischt, aber dezent, so dass man sie erst beim zweiten Lesen bemerken kann… oder wenn es schon längst zu spät ist…

In kommenden Ausgaben von REDMASK:  
Die Leiber-Papiere! Fischmenschen des Wold Newton! Und… Cthulhu singt!

Dienstag, 16. November 2010

Shortcuts November 2010

REDMASK IN PROGRESS: Leute, Leute... da wollte ich doch mal eine ganz konkrete Geschichte zum Cthulhumythos beisteuern, und dies schön mit Sekundärquellen und ähnlichem untermauern... hat eigentlich schon mal jemand angemerkt, wie ungenau oder teilweise schlicht falsch einige der Übersetzungen sind, die von Kerntexten hier verfügbar sind? Treibsand, meine Lieben, Treibsand...
Vielleicht sollte man nicht so viel Aufhebens um die ganze Sache machen, es ist ja schließlich alles fiktiv ('türlich), aber dennoch... Treibsand. Selbst die vertraulichen "Leiber-Papiere" sind nicht so exakt, wie erhofft, und versucht mal etwas herauszufinden über Carnamagos. (Ich weiß, wer er war, aber versuch' das mal einem Fanatiker zu erklären, der mit einer Handgranate in der einen und einem Plüschcthulhu in der anderen, vor Dir steht...
Und Sex mit Schoggothen? Sorry, aber das ist nicht meine Welt. Aber ich schweife ab... Treibsand...



Nice Kirby online: "I am the Gorilla Man!" Ich liebe diese alten Kurzgeschichten aus den damals üblichen Anthologien. Kurz und süß.



via Softpedia: Protected Sex Turns Women Vulnerable to Depression: Man weiß zwar nicht, wie solche Arten von Untersuchungen laufen, aber anscheinend besteht ein Zusammenhang zwischen Geschlechtsverkehr und Seelenbefinden: "This finding points to the conclusion that semen contains powerful mood-altering molecules." (Reinste Wissenschaft, meine Lieben.) Ja, Sex ist im Himmel ein Witz. Und überhaupt...

Freitag, 5. November 2010

contentTitel 2010-11-05

Titel von Nemed House Books in Science Fiction & Fantasy:
"Listenpreis: €15.00
Preis: €13.50
Sie Sparen: €1.50 ( 10% )
Versand dauert 3-5 Werktage"
Lulu.de bietet inzwischen Diskont an (wird großteilig aus den Autoreneinnahmen gezogen, aber ich sehe das durchaus als fairen Handel an.) REDMASK als Gemeinschaftsprojekt ist sowieso extrem dünn kalkuliert, aber bei anderen Titeln kann ich sicherlich noch mehr Diskont herausholen. Bitte auf Ankündigungen an dieser Stelle achten!

Sonntag, 17. Oktober 2010

Redmask Update 2010-10-17

Ausgabe #3 unseres hochgeschätzten Anthologieprojektes REDMASK ist in den letzten Wochen ein wenig ins Hintertreffen geraten. Die Zeichen stehen nicht gut, meine Lieben, es sei denn "Die Maschine" schafft es noch in einer herkulischen Anstrengung etwa hundert Seiten zu füllen. Ansonsten müssen wir das Erscheinungsdatum von Halloween einen Monat später legen. Dies hat mehrere Gründe.

GÖTTER-ESSER: Simon Petrarcha ist das für REDMASK #3 vorgesehene High Concept-Novellchen "Götter-Esser + Teleporno"  vollkommen aus dem Ruder geraten und es ist jetzt schon in der ersten Hälfte so umfangreich geraten, dass es jede Art von Anthologie sprengen wird. Da wir dem guten Mann jedoch nicht seine brillante Vision kaputtmachen wollen, sehen wir dem fertigen Werk wohlwollend entgegen und hoffen, es noch dieses Jahr als abgeschlossenen Roman in unserer Buchreihe herauszubringen. Stattdessen veröffentlicht er in REDMASK #3 eine weitere Kurzgeschichte um den Götter-Esser, in der schon einmal ein paar Andeutungen enthalten sind. Aber sie ist kurz, die Geschichte, somit fehlen uns etwa 50 Seiten.

XOLANK: Hier habe ich schon vor geraumer Zeit die Segel gestrichen, zwei Neuversionen von "Xolank" liegen auf dem Rechner, eines mit dem Titel "Das Auge im Himmel", eine Art Hard Boiles Version des ganzen. Das ganze hat sich so schleppend hingezogen, und zur Urversion der Story habe ich irgendwie keinen Zugang mehr, dass ich sie in einem Befreiungsschlag für den Oktober online gestellt habe (siehe weiter unten und oben, jeden zweiten Tag.)

FANTASY: Bei den Redaktionsbesprechungen haben wir vor langer Zeit schon vereinbart, dass nicht zuviel Fantasy in unseren Weird Fiction/ Mystery/ Fantasy-Mix einfliessen soll. Mit dem Götter-Esser haben wir prinzipiell schon einmal eine Position abgedeckt, und hier wäre nur noch Platz für eine Position traditionelle "Sword&Sorcery"-Nummer. "Adam in Xeggraire" dümpelt ein bischen vor sich hin, auch weil einige Themen der Serie inzwischen anderswo angesprochen wurden (danke, Simon!). Wir konnten uns jedoch schon vor einigen Wochen ein originelles Werk eines aufstrebenden Neu-Autoren sichern, von dem man sicherlich in Zukunft noch einiges hören wird. (Sprich: Auch hier sind noch ein paar Bücher in der Pipeline...)

WEIRD: Dies und das. "Reservoir Dogs meets Cthulhu" ist noch eine Option, ansonsten sieht momentan am Vielversprechendsten eine Geschichte um zwei Bibliothekare aus. Nein, wirklich. Und es ist Cthulhupunk, wenn man das so sagen darf...

Donnerstag, 15. April 2010

Redmask :: Ready to Kill

Der Erfolg und der schöne Tradedress, der sich für REDMASK entwickelt hat, erfüllt alle Beteiligten mit einem bescheidenen, aber vehementen Quantum Stolz. Leute, wir sind cool, tätowieren wir uns auf die Unterarme und wispern es einsamen Wanderern nachts in die Ohren. Derweil diese schreiend davon rennen, nippen wir an unserem Absinth und ergehen uns in Phantasien, was wir aus REDMASK noch machen können. Ein wegweisendes Magazin - wie Blackmask, nur röter? Oder etwa ein Spin-Off? REDMASK als Redmask, der Charakter? Es gab ja schon mal einen Charakter namens "Red Mask" - eine Rolle des Westernhelden Tim Holt, dessen Bekanntheit die seines Vorbildes in den Comics bei weitem überdauerte. Was für eine Figur wäre dieser Redmask denn? Spekulieren wir mal weiter... in einem alten Shadow-Comic haben wir noch eine Figur mit diesem Namen gefunden, dessen Optik dem von uns präferierten recht nahe käme...