40 Jahre in der Mache (oder so) - gerade noch rechtzeitig fertig. Der interessierte leser dieses und anderer Kanäle hat sicher bemerkt, mit welcher Energie (und Verzweiflung) ich während des laufenden Jahres einige alte Songtexte, für die ich nie die richtige Musik (und die richtigen Musiker) gefunden habe, hardcore überarbeitet und softporn veröffentlicht habe. Die meisten ganz alten Songs, noch aus dem letzten Jahrhundert, sind ganz nett geworden, so 80s Wave und ähnliches, aber einige gehen gar nicht mehr. Der folgende Song hat am längsten gedauert, und ich habe ihn nur noch retten können, indem ich den Text etwas gekürzt und umgestellt habe, was übrigbleibt ist aber erfrischend surreal.
Also, eine musikalischer Trip zurück ins letzte Jahrhundert, Porträt des Künstlers als junger Mann, der sich gerade aus dem Kaiserkeller ins kalte Licht des Morgens quält. Keine Ahnung, ob schon eine S-Bahn fährt.
Beachten Sie nicht den Mann am Feuer, das ist nicht sein wirkliches Gesicht :: für den einen oder anderen, der mich gefragt hat, was eigentlich aus dem Werwolfsong geworden ist, von dem ich vor ein paar Jahren erzählt habe, eine alte Aufnahme, etwas knisterig habe ich gefunden und bei mir am Kamin mit der Kamera draufgehalten, ebenfalls etwas knisterig.
Hat nicht lange gedauert, was man leider auch sieht, aber für eine Low Tech Lösung kann ich damit leben.
Lyrics & Vocals by me, Instrumente und Arrangement by the late "Baltimore Gun Club", als die Kapelle noch "Kneecap" hieß...
Wie sagt der Künstler? "So bad, it's good..."
Wer das Gebrummel des merkwürdigen Herren in diesem 60er Jahre Retro Video nicht verstehen kann, der Text zum Lied wurde vor einiger Zeit HIER veröffentlicht.
Wie versprochen heute und morgen der zweite Liedtext mit deutlich viel Samhain im Hinterkopf. Natürlich gibt es noch "Samedi", meine persönliche Hymne an den Baron Saterdach, aber c'est la vie... et la mort.
Axel M. Gruner's Song GRAVEYARD GIRL
I met my love in the witching hour
At the olde voodoo shack
Where the drums beat all nite long
To the Resurrection Rag
I met my love in the witching hour
She’s as sweet as they can get
My baby she’s a graveyard girl
My baby she’s undead
Chorus A I’m in love with a graveyard girl, oh no, In love with a graveyard girl so gold, In love with a hungry graveyard girl etc...
My baby came from the other side
She’s got the hoodoo heart
She make my mojo risin high
Death will never do us part
My baby came from the other side
And she’ll never get enough
Tell me what you hunger for
And tell me who do you love
Chorus A Chrous B I love my graveyard girl etc... Instrumental
I’m in love with a graveyard girl
My sweet cemetary bride
Here she comes in her wedding dress
Made from rattlesnake hide
I’m in love with a graveyard girl
And i’ll never let her go
Gonna keep her six feet under
And let wild roses grow
Was gibt es Schöneres, als in der Dunkelheit des Oktobers am Kaminfeuer zu sitzen und die richtige, stimmungsvolle Musik zu hören. Irgendwie herbstlich, oder ganz schön dunkel. Also vielleicht das, was ich mitternachts, wenn keiner mich sieht, unter dem Label Nachtmusick anhöre? Ohja, ohja, ohja. Aber weil das natürlich nicht ausreicht, heute und morgen mal zwei Liedtexte, die ich sozusagen mit Halloween im Hinterkopf geschrieben habe.
Axel M. Gruner's Song HOWLING AT THE MOON
Little red riding hood, where you wanna go?
Litte red riding hood, got my eyes on you
In the deep dark wood I’m waiting for you
In the deep dark wood, I’m waiting, waiting...
Chorus As I stood there in the pale moon light / For love my prayers I said right \ But the wolfbane flowers did bloom -- / As I stood there howling at the moon \
I have big eyes to see your naked skin
I have big ears to hear you laugh
My teeth are so big they will cut you in half
My teeth are so big they will cut you,
they will cut you... Chorus
Dire wolf is comin’, hot on your heels
Dire wolf is comin’, sniffin’ your smell
My little bride, gonna see you in hell
My little bride, gonna see you,
gonna see you... Chorus
Und weil es so schön ist, noch mal für meine internationalen Freunde:
Straight from the depths of Hamburgs Underground Garage Rock Circles, the last band I had the honor to have played with (all other Videos now destroyed... enjoy a slightly younger, a sightly cheekier Version of Me, Myself and I... and the dudes that dared to play with me...)
Sagen wir mal so, gute Nerven mussten sie schon haben, um es mit mir auszuhalten. Ich bin halt, wie Dorian Gray, "kompliziert".
BALTIMORE GUN CLUBvon BalconyTV
"Meister, ich bin gelangweilt...", spricht die Stimme aus dem Off. "Diese freundlichen Eingeborenen sollen mich unterhalten..."
Und damit wir alle wach werden, drehen wir den Regler auf 11 und spielen nur für Dich eine fetzige kurze Nummer namens "Doctor Who On Holiday" von Dean Grey, das Bilder des Guten Doktors (mit dem funky Haar) kombiniert mit Green Day's "Holiday", Gary Glitter's "Rock and Roll Part 2" und "Doctorin' The TARDIS" von den Timelords (besser bekannt als die unvergessenen KLF). Hu! Hu! Hu!
Manchmal wiederholt sich das Leben. Und während ich darauf warte, dass ein paar dateien durch den unsichtbaren Äther wanken, schalte ich die Jukebox an, um Sie mit einem Quiz zu erheitern:
Da warten tausend hübsche Frauen da draußen
Und sie leben alle auf Teufel komm 'raus
Und ich bin grad der Teufel, der genug Liebe hat...
Meine Frau, die beste Ehefrau von allen, wendet sich voll Abscheu ab...
Um welchen famosen Song es sich wohl handeln mag? (Er kümmt nicht von Guns'n'Roses...)
Folgen Sie bitte dem stets vertrauenserweckenden Quellenlink.
Kinder, wie die Zeit vergeht...
Jetzt ist der August schon halb rum, und ich habe mich mental immer noch nicht von den letzten Juliwochen erholt. All die Aufregung, all die Tränen, all das Blut! Blut? Achso, andere Geschichte.
Wer jetzt innehält und nachfragt, ist ein schäbiger Lump und gehört erschossen. Nostalgiezeit!
Aaaaaaaaaah die Sommernächte in den Schwarzen Bergen von Hamburg.... ein Lagerfeuer, ein einsamer Stein auf einer Bergkuppe und zwei junge Männer mit krausen Haaren und krausen Ideen.
Manchmal kommt man doch wieder an den gleichen Ort, jedenfalls hatte ich letztes Wochenende das Vergnügen, den nun nicht mehr ganz so jungen Mann von damals auf jener Bergkuppe an jenem Stein zu verheiraten.
Noch einmal herzliche Glückwünsche auf diese Weise.
Zusammenhanglose Meldung der Woche:
Soziale Medien... achja. Ich habe ihnen den Krieg erklärt.
Semiotische Guerillaführung per Twitter. Ich werde versuchen, noch unzusammenhängender zu werden.... und sammle die Follower.
Gü! Bevor wir so rüde unterbrochen wurden: REDMASK #3 ist inzwischen termingerecht (*hüstel*) veröffentlicht und erfreut sich großer Beliebtheit. Einiges von dem Material rund um seine Entstehung liegt hier noch herum, und bevor es noch weiter in den Schubladen Staub zieht, werde ich es anch und nach veröffentlichen.
Vor allem das Jonglieren mit den Manuskripten, die für die Veröffentlichung in RM#3 und den nächsten Ausgaben vorgesehen ist und/oder war, hat nicht nur intern, sondern auch extern für Verwirrung, Verwunderung und objektiven existentialistischen Ekel gesorgt.
Schreibste noch, oder lebst Du schon?
Um dem Status Quo der Publikation gerecht zu werden, haben wir das bereits vorveröffentlichte "Instrumentarium" unauffällig nachgebessert. Frühe Wortlaute bitte ich zu vergessen. Ditto das vorveröffentlichte Titelbild.
*tilt*
Worüber haben wir gerade gesprochen? Repost der Woche:
Im Gedenken an die glorreichen Toten der letzten Woche - Harry Harrison und Joe Kubert... eine Reise zum Ende der Welt (von dem ebenso glorreichen Jack Kirby...)
Warum müssen nur so viele Jahre vergehen, bis ich so etwas finde?
Ladies und Gentlemen, ich gebe Euch die atemberaubende Großartigkeit der Ramones...
als Sonnabendmorgencartoon!
(...übrigens scheint auch diese durchaus beliebte Figur zu einem großen Teil auf Ideen des unvergessenen Jack Kirby zu basieren, wenn wir neueren Forschungen glauben möchten. The House that Jack built, dude...)
Hot Dog! Ein verlängertes Wochenende! Mir wird schwindlig, wenn ich an all die Möglichkeiten denke. Na, hoffen wir mal, dass wenigstens etwas Produktives dabei herauskommt!
Zusammenhangloses Zitat des Tages:
"Die Zensurbehörde in Norwegen sorgte für ein Novum, als sie mit Life of Brian erstmals in der Geschichte des Landes eine Komödie verbot. Daraufhin warben Kinos im benachbarten Schweden: 'Der Film ist so witzig, dass er in Norwegen verboten wurde.'"
via wikipedia Zusammenhanglose Trends des Tages:
beliebte Suchbegriffe:
Ausgeglichen zwischen allem, was mit Werwölfen zusammenhängt:
corben den
jack werwolf
werwolf comics
werwolf game
und was nach hawaiianischer Magie (!) sucht:
kanaloa eye
das auge des kanaloa
huna zeichen
hawaiianische zeichen
Einsamer, aber gelungener Aussenseiter
eiserner Halbmond
(Das könnte ein Renner wie 'Androiden Wicca' werden...) Soundtrek des Tages: The Traits mit "Nobody Loves The Hulk"
Ja, es ist nicht einfach, grün zu sein...
Ich nehme das mal als Motto für die Bearbeitung der Bazillion Manuskripte, die ich mir aufgetürmt habe... Ansonsten prokrastiniere ich so vor mich hin.Den ersten Tag dieses langen Wochenendes missbrauche ich einfach mal dazu, gar nüscht zu machen und einen Haufen Comics zu lesen...
Es ist mal wieder Zeit, den Absinth aus dem Keller zu holen, die Sonnebrille aufzusetzen und alles Licht im Zimemr zu löschen ausser den flackernden Flammen des siebenarmigen Leuchters. Derweil ich also an den Manuskripten von Aristide Allard und anderen Detektiven arbeite, wie dem unnachahmlichen John Cullen, der immer noch eine Nacht in den Dagoth Hills überleben muss, schalte ich mir eine andere Art okkulter Detektive dazu.
Tut ihr dies auch, zu meinem Gedenken...
Ein frohes Neues Jahr, liebe Leser, und lassen Sie uns alle nicht zögern, 2012 frisch und munter zu beginnen. Ein paar Amphetamine eingeworfen, den Kaffee direkt in die Vene gegossen und eine Linie Fliegerschokolade geschnupft. Auf, auf, es gibt noch viel zu tun... später.
Mit oder ohne Worte. Dunkel, meine lieben Brüder und Schwester. Und das ist gut so. MMXI ist übrigens 2011.
Aber das kommt sicher nicht als Überraschung. [Diese Mucke hatte ich November und Dezember auf Wiedervorlage als Entwurf in meinem Blogger-App, während ich die Stationery der Mirkruna Press gestaltet habe - vielleicht sieht man's ja.]
Die Nacht vor Halloween, und im ganzen Haus herrscht Stille... der Schwarze Hund liegt vor der Tür, die Augen geschlossen, und er rennt winselnd im Traum hinter den Flanken der Dämmerung hinterher... Der Unheimliche Oktober naht dem Ende, die Tore zur Unterwelt sind offen, und was haben wir nicht für erstaunliche und wunderbare Dinge gesehen...
Erlauben Sie mir den passenden Soundtreck zu liefernd...
Die Nacht ist herangeschlichen, und die Blätter fallen stumm und zuversichtlich von den Bäumen, rot wie die untergehende Sonne und golden wie das Licht der Herbstsonne. Kann man da noch Reggaemusik hören? Die Sonne macht dumm, meine Lieben, sagt schon der Weise, und die Nacht aht uns alle geboren. Wie dem auch sei, derzeit erfreue ich mich nachts in zunehmendem Masse der düsteren Lyrik der ersten Emo Neo-Folk Band, nämlich den Herren Simon & Garfunkel. (Wer lacht da?)
Ein persönlicher Favorit ist hierbei Richard Cory, eine muntere Nummer über den sprichwörtlichen "Mann, der alles hat", einen Kleinstadtkapitalisten, der von allen beneidet die Hälfte der Stadt in der Tasche hat und eines Abends nach Hause kommt und sich eine Kugel in den Kopf jagt. Überraschend, nicht?
Das Lexikon (und der allmächtige Wikiwurm) weisen darauf hin, dass Simon & Garfunkels Geheimhit auf einem erzählenden Gedicht von Edwin Arlington Robinson. basiert, das wir der Vollständigkeit einmal hier wiedergeben wollen, bevor man sich im Anschluß ein Bild von S&G in der Blüte ihrer Jugend machen kann, wie sie im kandischen TV ihr antiplutokratisches Manifest verlesen...
Whenever Richard Cory went down town, We people on the pavement looked at him: He was a gentleman from sole to crown, Clean favored, and imperially slim.
And he was always quietly arrayed, And he was always human when he talked; But still he fluttered pulses when he said, "Good-morning," and he glittered when he walked.
And he was rich – yes, richer than a king – And admirably schooled in every grace: In fine, we thought that he was everything To make us wish that we were in his place.
So on we worked, and waited for the light, And went without the meat, and cursed the bread; And Richard Cory, one calm summer night, Went home and put a bullet through his head.
Applaus, Applaus... der großartige Mr. Johnny Cash! Nein, wirklich, er kommt gleich. Haben Sie etwas Geduld mit dem grünhäutigen Conférencier... Sie wissen schon, er gibt sein Bestes, aber die Mitarbeiter, mit denen man sich heutzutage herumschlagen muss... [Ghostriders reiten ab 6:15...]
Hiermit eröffnen wir die Beatclubreihe auf Blogger erneut, an anderem Ort. Auch in Zukunft werden wir Sie gerne mit flotten Melodien und musikalischen Merkwürdigkeiten erfreuen, die wir beim Herumhängen im Netz gefunden haben.