Big Barda: via Superhero Fashion Week "Barda’s costume is one that would likely look ridiculous on anyone BUT Big Barda. She somehow manages to pull it off beautifully." Und ein paar köstliche Visualisierungen derselben, die ich zu faul war, direkt zu stehlen.
Halloween: via Mittelbayrische "Sogenannte Newwelings stehen in Mainz in einer Werkstatt. Die Newweling sind Grablichter, die die Menschen in Mainz seit Jahrhunderten an Allerheiligen und Allerseelen auf den Gräbern ihrer verstorbenen Angehörigen entzünden. Nicht nur die Herkunft der Farben der Newwelings bleibt rätselhaft; auch die Frage, warum es die Newwelings ausschließlich in Mainz gibt, blieb bis heute unbeantwortet."
Mystery Musick: via bandcamp.com "Originally recorded in 1973, this vinyl rarity is best described as an electronic ceremonial soundtrack." Mysteries von Grant Moros. Mal reinhören und wundern.
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Dienstag, 21. September 2010
Donnerstag, 1. Mai 2008
Unterwegs...
Auf dem Wege vom Schreibtisch (Graphikdesign für gute Menschen) hin zum ersten Konzert des Baltimore Gun-Club (böse Musik für gute Menschen) hier ein paar Dinge, die sich mir in die Pupille frassen, die ich aber nicht tiefergehend durchdringen kann...
Es wird Sommer, und der Heuschnupfen kommt... abgesehen davon verstehe ich die Aufregung um die Literatur von MTV-Moderatoren nicht:
Verstehen Sie Haas?: "Wenn der Pollenflug die Nase zum geröteten Schleimbalg aufbläht, wird nicht Charlotte Roche oder einer ihrer Anhänger hinter einer Birke oder Buche hervorspringen und mir das Nasensekret vom Gesicht schlabbern?"
Das Kirbymuseum hat einen netten kleinen Artikel vom Tag, als Jack Kirby Paul McCartney traf. 1976 - Paul McCartney and Wings: "'Where are ya, Jack? Rock it!'"
Während das Museum hier etwas zurückhaltend ist, findet man einen Clip des Songs "Magneto und Titanium Man", dessentwegen die Kirbys damals die McCartneys trafen, sogar bei YouTube.
Die Lyrics zu diesem Song (nicht der beste, aber ganz flott) findet man auch irgendwo im Netz. Das hat zwar offensichtlich nicht wirklich etwas mit den Marvelcharakteren zu tun, die Kirby erschaffen hat, aber wenigstens bekam Paul McCartney so sein Autogramm vom King.
In einer ähnlichen Thematik hat der hervorragende Schriftsteller Michael Chabon (mein Bruder in der Liebe für Barda...) ein Essay im traditionsreichen New Yorker veröffentlicht, das den schönen Titel Reflections: Secret Skin.:"An essay in unitard theory." trägt.
Exzellent! Nur in Amerika... in Deutschland wird es wohl kaum ein Magazin für den angehobenen Geschmack geben, dass einen Artikel über Kindheitserinnerungen und Superheldenkostüme abdrucken würde...
Es wird Sommer, und der Heuschnupfen kommt... abgesehen davon verstehe ich die Aufregung um die Literatur von MTV-Moderatoren nicht:
Verstehen Sie Haas?: "Wenn der Pollenflug die Nase zum geröteten Schleimbalg aufbläht, wird nicht Charlotte Roche oder einer ihrer Anhänger hinter einer Birke oder Buche hervorspringen und mir das Nasensekret vom Gesicht schlabbern?"
Das Kirbymuseum hat einen netten kleinen Artikel vom Tag, als Jack Kirby Paul McCartney traf. 1976 - Paul McCartney and Wings: "'Where are ya, Jack? Rock it!'"
Während das Museum hier etwas zurückhaltend ist, findet man einen Clip des Songs "Magneto und Titanium Man", dessentwegen die Kirbys damals die McCartneys trafen, sogar bei YouTube.
Die Lyrics zu diesem Song (nicht der beste, aber ganz flott) findet man auch irgendwo im Netz. Das hat zwar offensichtlich nicht wirklich etwas mit den Marvelcharakteren zu tun, die Kirby erschaffen hat, aber wenigstens bekam Paul McCartney so sein Autogramm vom King.
In einer ähnlichen Thematik hat der hervorragende Schriftsteller Michael Chabon (mein Bruder in der Liebe für Barda...) ein Essay im traditionsreichen New Yorker veröffentlicht, das den schönen Titel Reflections: Secret Skin.:"An essay in unitard theory." trägt.
Exzellent! Nur in Amerika... in Deutschland wird es wohl kaum ein Magazin für den angehobenen Geschmack geben, dass einen Artikel über Kindheitserinnerungen und Superheldenkostüme abdrucken würde...
Sonntag, 28. Oktober 2007
Ein offener Brief an Marvel und DC
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich hatte Besseres von Ihnen erwartet. Ich hatte mich zwar schon fast damit abgefunden, dass durchschnittlich jeden Monat eines ihrer Verlagshäuser einen ihrer alten Charaktere über die Klinge springen lässt, um hip, relevant und schockierend zur erscheinen, aber ich hatte Besseres von Ihnen erwartet.
Von den Autoren, die eigentlich intelligent genug sind, um zu realisieren, dass man nur so-und-so oft zusehen mag, wie einem Charakter, der einige Jahrzehnte zu den soliden Fundamenten eines Ihrer Universen gezählt hat, ins Gesicht geschossen wird. Man hatte sich gerade zähneknirschend damit abgefunden, dass Sie Captain America wie einen räudigen Hund abgeknallt haben - immerhin jemand, der seit über 60 Jahren ein beständiger Charakter war - und nun reissen Sie Big Barda das Herz heraus? Einem der wenigen weiblichen Charaktere, der bisher noch nie als Opfer herhalten musste? Und beide Figuren wurden von Jack Kirby entwickelt - haben Sie etwa etwas gegen die Alte Schule?
Ich hatte auch Besseres erwartet von den Redakteuren Ihrer Häuser. Merken die eigentlich nicht, dass ihnen immer der gleiche hippe, relevante und schockierende Plot serviert wird? Wenn nicht, könnte ich ihnen auch gleich bescheiden den Plot für eine neue hippe Superserie anbieten, mit dem Titel "Supersexdeath". Klingt verheißungsvoll, nicht? Steht Ihnen der $ schon in der Pupille? Fangen Sie schon an zu sabbern? Na sicher - ich hatte von Ihnen auch nichts Besseres erwartet.
Mit unfreundlichen Grüssen,
Ich hatte Besseres von Ihnen erwartet. Ich hatte mich zwar schon fast damit abgefunden, dass durchschnittlich jeden Monat eines ihrer Verlagshäuser einen ihrer alten Charaktere über die Klinge springen lässt, um hip, relevant und schockierend zur erscheinen, aber ich hatte Besseres von Ihnen erwartet.
Von den Autoren, die eigentlich intelligent genug sind, um zu realisieren, dass man nur so-und-so oft zusehen mag, wie einem Charakter, der einige Jahrzehnte zu den soliden Fundamenten eines Ihrer Universen gezählt hat, ins Gesicht geschossen wird. Man hatte sich gerade zähneknirschend damit abgefunden, dass Sie Captain America wie einen räudigen Hund abgeknallt haben - immerhin jemand, der seit über 60 Jahren ein beständiger Charakter war - und nun reissen Sie Big Barda das Herz heraus? Einem der wenigen weiblichen Charaktere, der bisher noch nie als Opfer herhalten musste? Und beide Figuren wurden von Jack Kirby entwickelt - haben Sie etwa etwas gegen die Alte Schule?Ich hatte auch Besseres erwartet von den Redakteuren Ihrer Häuser. Merken die eigentlich nicht, dass ihnen immer der gleiche hippe, relevante und schockierende Plot serviert wird? Wenn nicht, könnte ich ihnen auch gleich bescheiden den Plot für eine neue hippe Superserie anbieten, mit dem Titel "Supersexdeath". Klingt verheißungsvoll, nicht? Steht Ihnen der $ schon in der Pupille? Fangen Sie schon an zu sabbern? Na sicher - ich hatte von Ihnen auch nichts Besseres erwartet.
Mit unfreundlichen Grüssen,
ein enttäuschter Fan
Donnerstag, 30. November 2006
Mehr Barda
Der allseits geschätzte Sean Kleefeldt hat die Freundlichkeit besessen, im Wettstreit um das beste Kirby Design, meinen eher bescheidenen Beitrag weiter unten zu verlinken. (Die kleine, aber feine Fangemeinde um die grosse Barda wächst - oder sie traut sich endlich hervor.) Von der blossen bewunderung einmal abgesehen, hat Mr. Kleefeld jedoch auch den Finger auf einen interessanten Punkt gelegt: Aus welchem Archetyp (oder Neotyp) speist sich eiegntlich dieses Design?
Abgesehen davon, dass es nicht leicht ist, alle drei Primärfarben zu verwenden, ohne dass das Endergebnis in die Augen sticht, erscheint mir Big Bardas Rüstung eine Weiterentwicklung der technomagischen Designs zu sein, die im Asgard des Mächtigen Thor (man beachte die attraktiven aber vielleicht funktionslosen goldenen Metallscheiben auf den Kostümen beider Charaktere) begannen und in Kirbys New Gods brilliant weiterentwickelt wurden.
Blaues Kettenhemd, gelbe Hose und ein rotes Cape?The interesting thing about Big Barda -- aside from the it shouldn't work but does idea -- is that no one has really looked past Lainie Kazan as the visual inspiration for the character. Now, while that may well suffice for her face and general body structure, that doesn't address her costume at all. Blue chain mail, yellow trunks and a red cape? Where's that come from?
Abgesehen davon, dass es nicht leicht ist, alle drei Primärfarben zu verwenden, ohne dass das Endergebnis in die Augen sticht, erscheint mir Big Bardas Rüstung eine Weiterentwicklung der technomagischen Designs zu sein, die im Asgard des Mächtigen Thor (man beachte die attraktiven aber vielleicht funktionslosen goldenen Metallscheiben auf den Kostümen beider Charaktere) begannen und in Kirbys New Gods brilliant weiterentwickelt wurden.
Samstag, 21. Oktober 2006
Fanboy :: Rückkehr zur Vierten Welt
Es gibt einfach viel zu wenig Anerkennung und Liebe für die Neuen Götter.
Nein, ich rede hier nicht davon, eine neue Religion zu pushen und Tempel im Internet zu errichten. ich rede von einer der vielleicht prachtvollsten Schöpfungen aus der Hand des unvergleichlichen Jack Kirby.
Die Vierte Welt... die grosse techno-mythische Parabel auf Freiheit und Unterdrückung, in der die Neuen Götter von Genesis gegen die von Apokolips streiten.
Mitten drin: Big Barda, die Amazone, vielleicht der beste Charakter, den Kirby je erfunden hat... Darkseid, der ultimative Faschist, kämpft gegen seinen Sohn Orion, der von den Lichtgöttern aufgezogen wurde... Scott Free, Sohn des Hochvaters, kann dem Armaghetto von Apokolips entkommen und wird zum ultimativen Entfesslungskünstler (Eskapisten)... und wandelt über die Lüfte hoch über den Fallen, die die Mächte des Untergangs für ihn entwerfen... hatte ich schon erwähnt, dass man die Hälfte der originalen Star Wars-Filme auf diese Werke von Jack Kirby zurückführen kann?
Vielleicht sollte man doch mal beginnen, Tempel im Internet zu errichten...
Nein, ich rede hier nicht davon, eine neue Religion zu pushen und Tempel im Internet zu errichten. ich rede von einer der vielleicht prachtvollsten Schöpfungen aus der Hand des unvergleichlichen Jack Kirby.
Die Vierte Welt... die grosse techno-mythische Parabel auf Freiheit und Unterdrückung, in der die Neuen Götter von Genesis gegen die von Apokolips streiten.Mitten drin: Big Barda, die Amazone, vielleicht der beste Charakter, den Kirby je erfunden hat... Darkseid, der ultimative Faschist, kämpft gegen seinen Sohn Orion, der von den Lichtgöttern aufgezogen wurde... Scott Free, Sohn des Hochvaters, kann dem Armaghetto von Apokolips entkommen und wird zum ultimativen Entfesslungskünstler (Eskapisten)... und wandelt über die Lüfte hoch über den Fallen, die die Mächte des Untergangs für ihn entwerfen... hatte ich schon erwähnt, dass man die Hälfte der originalen Star Wars-Filme auf diese Werke von Jack Kirby zurückführen kann?
Vielleicht sollte man doch mal beginnen, Tempel im Internet zu errichten...
Donnerstag, 26. Mai 2005
Fanboy :: Barda mon Amour
Synchronizitäten, Synchronizitäten! Ein Fluch, oder ein Segen! Jedesmal, wenn ich einen Tag zu lange - oder ein JAhr zulange über eine meiner wirren Ideen nachgrüble, gibt es mindestens einen schlauen Kopf, der einfach schneller ist. Oder es ist ein komischer Zufall. Oder die Smegma-Sammler vom Sirius haben doch eine Sonde in mein Kleinhirn eingesetzt und zapfen mich die ganze Zeit telepathisch ab. Ja... das wird es wohl sein...Da habe ich nun ein paar Abende, jedesmal, wenn ich ein paar Minuten übrig hatte, mit meinen Grafikprogrammen herumgespielt und mir überlegt, daß ich, wenn ich hier den ersten Text über Comics hereinstelle, mir ein würdiges Thema aussuchen sollte. Wie jedermann weiß, der mich kennt, bin ich ein großer Bewunderer des großen Jack Kirby, und deswegen ist eigentlich klar, daß es ein mit ihm verbundenes Thema sein würde. Ich hatte eigentlich vor, unter dem Titel "Woman girt with a sword" eine Lobeshymne und Liebeserklärung auf eine von Mr. Kirbys gelungensten und originellsten Kreationen zu verfassen... und dann stolpere ich über diesen Link >>> , in dem jemand dies sehr viel eloquenter tut, als ich es wahrscheinlich vermag.
Big Barda mag im deutschsprachigen Raum sicherlich nicht so bekannt sein, wie sie es verdient. Eine der "Neuen Göttinnen" der "Vierten Welt"... keine Miezekatze, eine Tigerin... kriegerisch, zärtlich, kompromisslos, humorvoll, nicht nur in ihrem Appetit und ihren Gesten gewaltig... (in ihrer Rüstung mag sie wirken wie ein unwiderstehlicher lebender Panzer... aber wenn man Barda im inaktiven Bikini-Modus ihrer Ausrüstung sieht, muß man unwillkürlich ebenso starrblickend den Mund aufsperren wie Oberon der Zwerg... die große Barda, fürwahr... Und ich schwöre, Barda würde mit einem Modepüppchen wie Wonder Woman ohne Schwierigkeiten den Boden aufwischen.)
Widersprüchlich wie das Leben, das sich nicht mit dem manichäischen Dualismus von Gut und Böse zufriedengibt... Oh well, better luck next time. Immerhin gibt es mir Gelegenheit, das beistehende Bild zu veröffentlichen, mit dem ich mir die letzte Nacht vertrieben habe.
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