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Donnerstag, 30. Oktober 2025

Werkstattbericht 2025-10-30

Liebe Gemeinde, die Schleier zwischen dieser und der anderen Welt werden dünner, schon verwehen sie und lösen sich im Nebel der Nacht auf. Auch dieses Jahr gedenken wir wieder aller Heiligen und aller Seelen, wie unheilig und unselig sie auch sein mögen. Diese und die andere Welt... welche von beiden ist inzwischen die unheimliche, und welche die, für die man sich entscheiden wird, wenn man auf der Schwelle steht?
Momentan auf dem Schreibtisch:

Dienstag, 4. Februar 2025

Lyrics :: Great Lover Man

 Valentine's Day, Gran Ololufe

Noch zehn Tage bis zum Tag von Gran Ololufe!

open the door
open the window
let me in
let me in

i bring fresh flowers
love and lots of sweets
let me in
let me in

great saint of love
teacher of love
martyr of love
great ololufe
let me in
let me in

every man is a star
every woman is a star
now let the kisses of the stars
rain hard upon thy body

sheikh valentine
sheikh yerbootie

Sonntag, 2. Februar 2025

La Chandeleur

Valentine's Day, Gran Ololufe
Das Fest der Reinigung! Das Licht der Welt erscheint! Ein schönes Lichtmess (oder Candlemas für unsere Druidenfreunde in Übersee). Dieses Jahr beginnen wir auch traditionell die 12 Tage bis zum Fest von Gran Ololufe!

Sonntag, 27. Oktober 2024

Werkstattbericht 2024-10-27

Liebe Gemeinde, die Schleier werden dünner. Dünner... und dünner... Und es ist eine unausweichliche Wahrheit, die Menschheit wird immer dümmer. Glücklicherweise ist das nicht ein Thema, mit dem man sich beschäftigen muß, obwohl es wahrscheinlich das Schaurigste ist, was man vor Allerheiligen betrachten kann, ekliger als ein madenbefallener Schädel, unheimlicher als der Telefonanruf um Mitternacht (wenn man die Verbindung schon längst abgebrochen hat...) Momentan auf dem Schreibtisch:

Paramentales Gewinsel 

Neben den pseudowissenschaftlichen und graphischen Arbeiten an der Finalisierung dieses ungesunden, aber wichtigen Konzeptes, hat sich jetzt auch eine Kurzgeschichte herauskristallisiert, die in London ca. 1895 spielt. Ich habe noch keinen Titel dafür, aber sie ist eigentlich fertig. Stylistisch habe ich versucht, mich an Arthur Conan Doyle zu orientieren. Ich denke, ich werde noch ein paar literarische Anspielungen im Text verstecken, und dann geht es.

Leseprobe:

Ich folgte seinem Blick und sah, dass im Boden ein Muster eingeschrieben war – wie ein geisterhaftes Pentagramm aus Rissen und Schmutz, das auf eigenartige Weise leuchtete. Ein schwacher Schimmer, kaum wahrnehmbar im Zwielicht, erhellte feine Linien aus Kupferdraht.
„Ein… Symbol?“ fragte ich, bemüht, meine Stimme ruhig zu halten.
„Ein Symbol, ja,“ erwiderte Ellington und kniete sich nieder. „Ein elektrisches Pentakel! Das ist kein Zufall. Das Pentagramm ist das Zeichen jener, die glaubten, durch Geometrie Zugang zu fremden Dimensionen zu finden – eine Philosophie, die auf die alten Pythagoräer zurückgeht. Sie glaubten, dass die Form die Substanz verändert, und dass bestimmte Geometrien Energie anziehen und kanalisieren können.“

Reconstructing Clark Ashton Smith (a) 

Beim Blättern in "Strange Shadows", einer Zusammenstellung auch unveröffentlichter Fragmente, Essays oder Zusammenfassungen (Plot-Ideen) von Clark Ashton Smith bin ich bei etwas hängengeblieben mit dem Titel "The Destination of Gideon Balcoth". Ich hatte vor einigen Tagen zwei Bücher von Philip José Farmer beendet, die ich weder im Original noch in Übersetzung jemals zuvor in der Hand gehabt hatte und fühlte mich davon soweit inspiriert, dass ich die Synopsis von CAS zu einer Novelle ausbaute, die Themen von PJF wieder aufgreift. (Für diejenigen, die es interessiert, das erste Buch war "Die Welt der Wyir", im Original "Dare"; das andere "Die Toten Welten des Bolg", im Original "The Unreasoning Mask" - wer sich diese bescheuerten Titel für die deutschen Ausgaben ausgedacht hat, würde ich gerne Mal wissen. Nicht wiederzuerkennen, und deswegen auch irgendwie blöde zu finden, wenn man nicht weiß daß sich hinter dem einen der andere verbirgt.)

Keine Ahnung, ob das je was wird, aber wenn wird es interessant.


Reconstructing Clark Ashton Smith (b)

Ebenfalls in Strange Shadows - das Fragment einer Mars-Geschichte von CAS mit dem Titel "Mnemoka". Vielleicht ohne direkten Anfang, aber definitiv ohne Abschluß. Anscheinend nirgendwo veröffentlicht, schon gar nicht in deutscher Sprache. (Das Mnemoka ist eine dieser interessanten außerirdischen Drogen, von denen man an manchen Orten hört.) Ich habe heute die Geschichte zu Ende geschrieben, auch wenn das vielleicht vermessen klingt, aber das tut es ja immer.

Jetzt müßte ich das noch vernünftig übersetzen und in Kontext setzen.

Aber der Oktober ist ja noch nicht vorbei, und es ist dunkel um mich.

Samstag, 19. Oktober 2024

Nachtmusick :: The Keeper of the Cities

Liebe Gemeinde, die Zeit vergeht, die Hälfte des unheimlichen Oktobers ist schon vergangen... inzwischen kriecht der Herbstnebel bedrohlich nahe ans haus... der Nebel... der Nebel. Währenddessen jongliere ich mit Bildern von Asphaltengeln und paramentalen Dämonen (die Geister der Großstädte, frei nach Fritz Leiber)... es ist wieder soweit... Hier ein kleines Liedchen, das ich während meiner natürlichen Prokrastination zusammengeschrieben habe...

Sonntag, 27. Oktober 2019

Fear of the Unknown Vol. I, Nr. I

"The oldest and strongest emotion of mankind is fear, and the oldest and strongest kind of fear is fear of the unknown."
H.P.Lovecraft


Click to Supersize

Samstag, 16. August 2014

3rd Mind :: The foggy ruins of time.

Die nachfolgenden Ausführungen trage ich nicht nur schon eine ganze Zeit mit mir herum, sondern habe sie auch schon so oft anderen Interessenten unter die Nase gerieben, dass ich Hornhaut auf dem erhobenen Zeigefinger habe. Die 99,93 % der Menschheit, die sich für solche banalen Trivialitäten nicht zu interessieren haben, mögen das Folgende bitte ignorieren. Und diejenigen, die es betrifft, werden es sich sowieso nicht merken.

D
ie korrekte Form und Verwendung eines der ungewöhnlichsten Zeichen der Internationalen Typographie:
Das sogenannte "Dreipunktzeichen", definiert als drei Punkte an den Spitzen eines gleichschenkligen, aufrecht stehenden Dreiecks. Dies ist identisch mit dem Sonderzeichen ∴, das in der Logik die Ableitung "daher" (therefore) bezeichnet. Das klassische "Dreipunktzeichen" muss mindestens genauso groß wie ein Minuskel (Kleinbuchstabe) sein.
∴ ist eine bereits im Mittelalter auftauchende besondere Form der Auslassungspunkte ..., und bezeichnet klassischerweise die Auslassung von Buchstaben oder Worten. ∴ steht in Manuskripten der klassischen operativen und später der esoterischen Freimaurerei als Ersatz für alles, was den Augen derjenigen, die in das 'Geheimnis' nicht eingeweiht waren, entzogen werden sollte, darunter nicht nur die Geheimen Worte und Namen, sondern auch die korrekten Bezeichnungen von  Anreden und Ämtern etc. Ein M∴v∴St∴ ist als 'Meister vom Stuhl' zu lesen, Br∴ steht für 'Bruder", Brr∴ für 'Brüder' etc. Sie dienten somit auch als einfache Methode der Abkürzung.
Die Verwendung von ∴ in den Mss∴ der Maurer war so typisch, dass es ihnen - zumindest in humoristischen oder höhnischen Schriften - den Spitznamen der "Dreipunktbrüder" einbrachte.
Der Aberglauben späterer Zeiten erklärte ∴ zu einem esoterischen Symbol, dessen Benutzung nur den 'Eingeweihten' erlaubt war. D'uh.
Mit Beginn des Desktoppublishing tauchte das Dreipunktzeichen wieder auf, z.B. in der alten Version des Windowsfonts "Symbol" unter ALT092. Im Unicodesystem kann ∴ abgebildet werden durch U+2234 oder in HTML als &there4.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Tonight I do vodoo, what do you do?

Die ruhige und beschauliche Stadt an der Küste, Zollern am Meer, auch bekannt als WHV... heute Nacht sind wir über Dich gekommen und haben Dich erweckt. Merk auf! Die Lwa leben in Dir, die Götter anderer Welten schleichen leise an Deinen Grenzen...



Update 01.01.2014
Jetzt wo alle es gesehen haben, ersetze ich die fehlfarbigen Fotos mal durch ein markanteres Schwarz-Weiß. Achja, und auf die anderen Fragen: Ich kann damit leben. :-)

Samstag, 19. Oktober 2013

Veves of the Stellar Loa [1]



Vévés of the Stellar Loa:
Gran Papa Ubos

I do Voodoo, what do you do?

Der Geruch von Dunkelheit und fallendem Laub ist überall. Die Nacht kriecht auf leisen Sohlen immer näher, nur der Mond ist noch eine helle Laterne am sternenvollen Himmel. Sieh, wie sich die Wolken zusammenballen und eigenartige Gestalten am Firmament bilden. Die Sterne zwinkern, sie haben mir etwas mitzuteilen.

Also entzünde ich das Große Feuer und tanze vor den flackernden Flammen den Tanz der Anrufung. Rum und Zigarren, die Trommeln dröhnen. Sie kommen! Sie kommen!

...all dies schöne Sachen, die man an einem klammen Herbstabend machen kann, am besten am Sonnabend, dem Saturn geweiht, Shabbatai, Guedhe, Baron Saterdach...

Wir haben den Rum und was zu rauchen... wir haben die Musik, wir haben die Technologie... wir haben einen Ofen, in dem das Feuer prasselt. Wir haben die Vévés außerirdischer Geister, die wir schon lange nicht mehr besucht haben.

Ist dies die Revolte gegen die Moderne Welt? Oder der Urbane Guerilla in seiner Blöße? Klappe auf den billigen Rängen. Warum beten gehen, wenn Du mit den Göttern eine Party feiern kannst?

Inspiriert? Unter diesem Label veröffentliche ich in den nächsten tagen ein paar Scribbles der erwähnten Zeichen, für diejenigen, die auch gerne mal Nachts mal was ganz anderes machen wollen. Nicht Sex, Drugs und Rock'n'Roll, sondern Voodoo, Rum und Sun God (zum Beispiel)...