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Sonntag, 21. September 2014

Shortcuts 2014-09-21

Wie immer, wenn ich nichts Besseres zu tun habe, räume ich momentan meine interne und externe Festplatte auf. Na, es ist nicht so, dass ich nichts Besseres zu tun habe, aber zu mehr als in Dateien blättern und Blätter in Dateien umzuwandeln taugt meine Mobilität momentan nicht. Auch dieser Satz ist schon so verquer konstruiert, dass irgendjemand anders ihn geschrieben haben muß. Invasion aus dem ID? Die fremde Hand?
Auch egal. Zur Prokrastination reicht es noch.



Update1: Um effektiv Ordnung in den Sauhaufen hier zu bekommen, muss ich erst mal ein, zwei Schritte zurückgehen, um mir einen Überblick zu verschaffen, den habe ich nämlich langsam verloren. Das betrifft viel von dem, an dem ich in den letzten Monaten geschrieben habe. Einen Anfang habe ich mit meiner Serie von Geschichten aus Arullu, der Sterbenden Erde, gemacht, die dieses Jahr ja 30 geworden ist. Puh, das ist eigentlich mehr, als mir lieb ist. Ich glaube, ich habe jetzt alles wieder ausgegraben, was es gibt, und ehrlich gesagt, wenn ich das alles abarbeite, werde ich bestimmt nicht noch eine Geschichte an diesen Ort verlegen.

Mittwoch, 1. August 2007

Fanboy :: Gaiman würde für Kirby töten

Bestes Zitat von der Jack Kirby-Runde beim diesjährigen ComiCon: Neil Gaiman äussert seinen definitiven Wunsch, das Drehbuch zu schreiben, wenn Kirbys DEMON (Etrigan der Dämon) jemals verfilmt werden sollte, und definiert ihn noch einmal unmissverständlich:
CBR News: CCI XTRA: The Jack Kirby Tribute Panel: "“I want to write that story and I'll kill anyone else who tries,” said Gaiman."

Montag, 28. Mai 2007

M steht für Magie?

Und ich dachte immer, M steht für Mord, oder Monster (wenn man Larry Brent glauben mag), oder für das Oberhaupt des Britischen Secret Service...
Seit einigen Wochen verärgert mich die Amazon-Werbung auf diesen Seiten, dass sie mir den Mund wässrig macht mit einer Neuerscheinung des kongenialen Neil Gaiman. Aber erscheinen soll das Werk erst im Juli. Gemein, sowas. Aber sei's drum, die paar Wochen werde ich wohl noch aushalten können.

Mittwoch, 9. Mai 2007

Die Gaiman Fuge

neil gaiman is
neil gaiman is well
neil gaiman is a multi

neil gaiman is perhaps
neil gaiman is a badass
neil gaiman is a really nice guy

neil gaiman is a pleasure
neil gaiman is a treasure
neil gaiman is a literary juggler

neil gaiman is very good indeed
neil gaiman is in a class by himself
neil gaiman is on a plane all his own

neil gaiman is regarded by many people
neil gaiman is a brilliant mythic contemporary
neil gaiman is one of today’s great cult writers

neil gaiman is the chronicler of vertigo
neil gaiman is the latest in this line
neil gaiman is fucking brilliant

neil gaiman is truly a jack


Eine polymorphe Pseudofuge, erstellt durch die Suchmaschinen dieser Welt (gekürzt): Dieser Text erstellt mit einem Googlismus (s. alan moore is god and neil gaiman is his prophet)

Donnerstag, 3. Mai 2007

Mythos :: Gaiman über Lovecraft

"Lovecraft ist Rock'n'Roll. Die Menschen glauben an Lovecraft, wie sie an die Beatles glauben..." Der hervorragende britische Schriftsteller Neil Gaiman, Prophet des Alan Moore, über H.P. Lovecraft. Düstere Bilder in englischer Sprache, dennoch amüsant, vor allem wenn Gaiman anfängt, Lovecrafts Vision mit seinem drolligen und hölzernen Duktus in Beziehung zu setzen.

Und es sicher keine schlechte Idee, zu unterscheiden zwischen Lovecrafts Stil und der faszinierenden Vision, die er der Menschheit schenkte, ohne sich mit lästigen Kleinlichkeiten aufzuhalten...

Gaiman selbst hat einige lovecraftsche Stücke verfasst, diese jedoch in dem ihm eigenen geschliffenen und hochgradig ironischen Stil. Darunter z.B. auch eine Geschichte aus einer viktorianischen Parallelwelt, die von Cthulhus Brut regiert wird.[Erster in einer Reihe von drei YouTube-Clips.]

Donnerstag, 8. März 2007

"Verlorene Mädchen"

In "Sex and the City" war es akzeptabel, bei "Lost Girls" werden sich die Augenbrauen heben. Drei erwachsene Frauen unterhalten sich über ihre... sagen wir einmal erotische Jugend. Nur sind dies Dorothy, Alice und Wendy, drei Damen, deren andere Jugendabenteuer man aus drolligen Büchern oder nicht minder drolligen Filmen kennt. Wollen wir wirklich wissen, wie gross die Erektion von Peter Pan war? Natürlich! Es ist krank, es ist seltsam, es ist genial. Bei der "Liga der Aussergewöhnlichen Gentleman" (nicht der Film!) war man auch nicht wirklich überrascht über den Fetischismus in der Beziehung zwischen Mina Harker und Alan Quartermain, als der alte Jäger sie gegen einen Baum nahm "wie ein Eingeborenenmädchen".*

Alan Moore zur ungewöhnlichen Thematik von "Lost Girls", das er in jahrelanger Arbeit zusammen mit seiner jetzigen Partnerin Melinda Gebbie entwickelte: "Uns erschien Sex, als Genre, in der Literatur leider sehr unterrepräsentiert. Für alle anderen Gebiete menschlicher Erfahrungen - selbst so exotische wie Detektiv, Astronaut oder Cowboy - entstanden komplette, eigene Literaturgattungen. Währenddessen ist das einzige Genre, in dem Sex abgehandelt wird, ein verrufenes, schmieriges, unter-dem-Tresen-Genre ohne jeden Qualitäts-Standard: Die Pornoindustrie - eine Art Bollywood für hippe, schmutzige Hässlichkeit."

Gut, ich könnte keinen Porno schreiben. Der Plot ist langweilig, und dem Happy End folgt die petit tristesse. Wenn Mr. Moore gleichzeitig noch den Anfang des 20. Jahrhunderts und andere Dinge kommentieren kann, zeigt dies nur seine Begabung. Und es ist natürlich eine tolle Methode, um Frauen kennen zu lernen. Egal. Neil Gaiman findet ihn toll, und wer bin ich, einer anderen Meinung zu sein als Mr. Gaiman?


* der ultimative Vorteil eines Blogs: man kann über die possierlichsten Dinge schreiben, ohne dass einem der Redakteur die Shcreibmaschine Schreibmaschine aus den kalten Fingern zerrt.

Montag, 6. Juni 2005

alan moore is god and neil gaiman is his prophet

Wie die Zeit vergeht...

Gerade räume ich meinen Computer auf, und irgendwo zwischen "Plot Schema für Splatterfilme" und Campbells "Reise des Helden in 12 Stationen" stolpere ich über moderne Lyrik. Jedenfalls sieht es so aus. Eine Seite mit 80 Zeilen, von denen jeder mit den Worten "blowjob is..." beginnt.
Postmoderne Lyrik?
Beginn einer Lebensbeichte?

Nein, fällt mir nach kurzer Zeit ein, dies ist ein Text, der von einem Programm generiert wird. Während die Batmeme und die Dadamaschinen zwar illuminierende, aber meist unverständliche Texte generieren, gibt es ein Programm, das via Google Listen von Pseudodefinitionen nach der Gleichung "x = ..." sammelt und sortiert. Ein höchst amüsanter Zeitvertreib, vor allem, wenn man nichts besseres zu tun hat.
Einfach einmal rüberwandern zu http://www.googlism.com und Namen oder Sachbegriff eingeben. Der Kontext, der durch die Listen generiert wird, tut sein übriges, Amüsement und beginnende Demenz zu erzeugen.

Und man kann damit natürlich recht schnell Platz füllen. Manchmal kommen auch recht treffende Satzsplitter dabei heraus - siehe der Titel dieser Zeilen.
Ist der Googelismus eine Kunstform?
Ist er nur Makulatur?
Oder ist Googoo Dada heute?

Und könnte das bitte mal jemand für die deutsche Sprache programmieren?