ein Fragment
Eine Million Städte sind zu Staub zerfallen, und die letzten Magier haben sich nunmehr von jener Geschichte abgewandt. Der zahmen Zauber der Erde sind sie überdrüssig geworden und frönen einer fremde Magie, die sie auf fernen Monden den Genien des Saturn abgerungen haben. Sie sind die letzten Erben einer älteren Zeit, als Polaris über die Welt herrschte, als Städte auf Spinnenbeinen über die Kontinente stapften und einander mit bunten Lichtern bekämpften, und die Menschheit die geheimen Gesänge der Sterne kannte.
Posts mit dem Label Arullu werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Arullu werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 17. Juli 2020
Arullu :: Die letzten Magier
Freitag, 10. Juni 2016
Werkstattbericht 2016-06-10
Herzliche Grüße von der Nordseeküste, aus den mythischen Gefilden von Zollern am Meer, nur kurz hinter dem Blanken Hans, einen Gruß weit entfernt von den Sieben Seelanden, wo man lieber tot ist als ein Sklav' und immer noch das hochherrschaftliche Wappen des Jungfrauenadlers zu finden ist. Es ist wahr! Meine Freunde, die Friesen, sind die wahren Söhne der Harpyie. Diesem Symbol für den Nordwind jedoch die stattliche Oberweite zu zensieren, ist eine moderne Idee, oder wie Nietzsche sagen würde, eine falsche Idee. Das ist doch mal ein unglaublich prätentiöser Anfang für etwas ganz Unprätentiöses:
Der wöchentliche Statusupdate.
Abgeschlossen:
Die Litaneien des Untergangs (5.400 Wörter) , Kurzgeschichte aus der Arullu-Serie, eine komplett umgearbeitete und erweiterte Neufassung der 3. Geschichte aus dieser Serie, die je geschrieben wurde [1984]. Etwas komplexer und stylisierter, als eigentlich geplant war. Das Geschnitze am Satzbau hat dabei mindestens genauso viel Material abgeworfen, die anderen Verwendungszwecken zugeführt werden können - die Bonus-Tracks dieser Single. Außerdem: Easter Eggs. Für den, der sie finden kann.
Haben sich die 32 Jahre Redaktion gelohnt? Man wird sehen.
Eine Zwischenversion des Anfanges findet der geduldige Leser HIER.
Bonus-Track:
"Es heißt, für die Zauberer von Arullu, diesem letzten Kontinent der Menschheit, haben die Hölle und selbst der Himmel ihren Schrecken verloren. Sie haben sich alle Geister des Firmamentes und der Elemente, auf der Erde und unter der Erde, untertan gemacht, und verachten die Götter der Menschen. Denn sie wissen, dass selbst der mächtigste unter ihnen nur ein Staubkorn in der Unendlichkeit des Universums ist; so wie die sterbende Erde, die sie bewohnen – ein kurzer Missklang in der ewigen Harmonie der Sphären, der noch vor der letzten Kadenz verklingen wird. Zu fürchten, so heißt es bei ihnen, sei nur die Furcht selbst, denn Furcht ist Versagen, wie es ihr heiligstes Buch lehrt.
Demjenigen, der keine Furcht kennt, sind keine Grenzen gesetzt, und so sind jene Hexer von Arullu vielleicht die mächtigsten Zauberer, die der Planet Erde je gekannt hat. Die eher zahmen Lehren ihrer Ahnen und Meister haben sie überwunden und wirken eine fremdartige Magie, die sie den Intelligenzen der bleichen Monde des Saturn abgerungen haben. Grimoires von den Leichen toter Welten benutzen sie, eine Million Jahre alt und für die Sinnesorgane des materiellen Universums nicht wahrnehmbar, und Zaubersprüche aus gefalteten Dimensionen, mit denen man erschreckende Perspektiven der Wirklichkeit bereisen konnte, die gewöhnliche Seelen in den Wahnsinn treiben würden – das Unmögliche ist ihnen längst gewöhnlich geworden, und da ist kein Gesetz mehr. Mitleidlos haben sie es überschrieben, die mächtigen Zauberer; sie bewerten nichts, und sind sich nur noch selbst gerecht."
Auf dem Schreibtisch:
(...tatsächlich seit unserem Umzug...)
(...und eigentlich unter dem Schreibtisch...)
German Pulp... das was man früher Groschenhefte nannte. Eine stattliche Sammlung, im Laufe der Zeit wegen Platzgründen extrem zusammengeschmolzen. Aber einiges wirft man einfach nicht weg. Hölle, die Mythor-Serie bewahre ich schon seit Jahrzehnten in eigenen Schmuckkästlein auf.
Alte Hefte von der besten Ehefrau von allen...
Und ganz alte Hefte von meinem Vater. Der hat wohl auch als junger Mensch eine leichte Vorliebe für Trash gehabt.
Tempus fugit, aber nicht ganz.
Soundtreck des Tages:
Highway 61 Revisited [Vinyl LP]
Und heute Abend krame ich mal in den ganzen CDs von Musikern, die es nie in den öffentlichen Handel geschafft haben.
So richtig independent. Was bin ich für ein Schelm.
Donnerstag, 28. April 2016
Arullu :: Die Götter
ein Fragment
Seltsam sind sie, die Götter Arullus, die letzten Götter der Menschheit. Seltsam sind die Riten, mit denen sich die Menschen und Götter dieser sterbenden Welt die graue Zeit vertreiben. Im Westen verehren sie den Khwasur und das schwarze Licht seiner Hölle, und die Menschen im Osten erschaudern vor dem Kommen des Psannobic, obwohl niemand jemals sein Angesicht gesehen hat. Im höchsten Norden heulen Wesen, nicht Tier, nicht Mensch, aber ein wenig von beidem, grässliche Gebete zu den kalt blinzelnden Sternen hinauf; im Süden herrscht völliges Schweigen und nackte Priesterinnen, von den Sohlen bis zum Kinn tätowiert mit den blauen Spiralen des Schutzes, meditieren über einen durchbohrten Stein, nicht größer als eine Kinderfaust... Den Geist des Widersachers haben sie unter seinem Namen Thasaan oder Thasaïdon wieder zum Leben erweckt, und unter fernen Sternen rufen die vergessenen Nachkommen der Menschheit nach Yah in der Höhe.
Die Namen sind viele, und wandern durch die Äonen, um wieder vergessen zu werden...
Ein Absatz aus einer der bisher unvollendeten Arullu-Geschichten, an denen ich gerade herumbastle, und der schon ein paar Jahre auf Halde liegt. Hier werden tatsächlich ein paar Ideen zusammengefügt, die in anderen Stories auftauchten, und als Bonus eine kleine Anmerkung zu den Werken von Clark Ashton Smith. Diese kleinen Insiderwitze sind es, die am meisten Spaß machen. Echt.
Mittwoch, 17. Juni 2015
Fanboy :: Cross Over Troubled Water
Stellt euch mal vor...
Superman kämpft gegen die Aliens... oder Tarzan gegen die Predator - im Inneren der Erde!
Innerhalb einer fiktiven Kontinuität (Universum) ist die Begegnung, Konflikt oder das Team-Up zwischen ganz unterschiedlichen Charakteren ja nichts Außergewöhnliches, die Hälfte aller Teams sind so entstanden. Aber außerhalb der vagen Grenzen einer Kontinuität? Figuren aus ganz unterschiedlichen Universen? Das wäre doch mal was. Und aus den dünnen Fäden kleinerer Kontinuitäten fügt sich ungesehen ein Multiversum an Möglichkeiten zusammen...
Es ist auch eine angemessene Art der Homage, die weiteren Abenteuer von Captain Nemo... oder Professor Challenger zu beschreiben, dies sind ehrwürdige Figuren, die noch nicht so verpoppt und vulgarisiert worden sind wie es dem mächtigen Cthulhu oder dem großen Detektiv (Holmes oder Batman) geschehen ist.
Der aufmerksame Leser hat sicherlich in der einen oder anderen Geschichte von mir einen Hinweis oder ein Cameo auf andere Figuren aus der reichhaltigen Bibliothek der Gemeinfreien entdeckt, oder auch nicht. ich habe die meisten selbst schon vergessen. In "Nacht im Drachenhaus" wurde Robert E. Howards okkulter Detektiv John Kirowan erwähnt, und en passant (ohne Namensnennung) Charlie Chan. (Echt!) Aber niemand hat so viele Erwähnungen wie Aristide Allard, der Absinth-Detektiv. Es ist ein Spiel, oder auch nur einer dieser unsäglichen Insiderwitze, mit denen Fanboys sich die Zeit vertreiben, damit es ihnen nicht zu langweilig wird.
Warum ich das erwähne?
Ich weiß auch nicht. Zur Prokrastinationen wandere ich gerne über die Seiten des Crossover Universums, oder blättere in Werken der Wold Newton Chroniken. Die originale Liga der Außergewöhnlichen Gentleman hat einen Ehrenplatz in meiner visuellen Bibliothek... und momentan entstehen dauernd Textfragmente, die ganz unterschiedliche Kontinuitäten zu verbinden suchen. Oder auch nur die bestehenden Verbindungen bestätigen.
Funfakt#1: Der "Götter-Esser" aus den Kurzgeschichten von Simple Simon (in REDMASK veröffentlicht) entstammt der gleichen Zeitlinie wie die Sterbende Erde (Arullu).
Funfakt#2: Die Punks, die in "Das Haus im Walde" den Erzähler vor dem außer-kosmischen Schrecken erretten, der ihn zu verschlingen sucht, sind niemand anderes als Karl Edwyn Rothner, Mark Leandrowsky und ihre Gang.
Superman kämpft gegen die Aliens... oder Tarzan gegen die Predator - im Inneren der Erde!
Innerhalb einer fiktiven Kontinuität (Universum) ist die Begegnung, Konflikt oder das Team-Up zwischen ganz unterschiedlichen Charakteren ja nichts Außergewöhnliches, die Hälfte aller Teams sind so entstanden. Aber außerhalb der vagen Grenzen einer Kontinuität? Figuren aus ganz unterschiedlichen Universen? Das wäre doch mal was. Und aus den dünnen Fäden kleinerer Kontinuitäten fügt sich ungesehen ein Multiversum an Möglichkeiten zusammen...
Es ist auch eine angemessene Art der Homage, die weiteren Abenteuer von Captain Nemo... oder Professor Challenger zu beschreiben, dies sind ehrwürdige Figuren, die noch nicht so verpoppt und vulgarisiert worden sind wie es dem mächtigen Cthulhu oder dem großen Detektiv (Holmes oder Batman) geschehen ist.
Der aufmerksame Leser hat sicherlich in der einen oder anderen Geschichte von mir einen Hinweis oder ein Cameo auf andere Figuren aus der reichhaltigen Bibliothek der Gemeinfreien entdeckt, oder auch nicht. ich habe die meisten selbst schon vergessen. In "Nacht im Drachenhaus" wurde Robert E. Howards okkulter Detektiv John Kirowan erwähnt, und en passant (ohne Namensnennung) Charlie Chan. (Echt!) Aber niemand hat so viele Erwähnungen wie Aristide Allard, der Absinth-Detektiv. Es ist ein Spiel, oder auch nur einer dieser unsäglichen Insiderwitze, mit denen Fanboys sich die Zeit vertreiben, damit es ihnen nicht zu langweilig wird.
Warum ich das erwähne?
Ich weiß auch nicht. Zur Prokrastinationen wandere ich gerne über die Seiten des Crossover Universums, oder blättere in Werken der Wold Newton Chroniken. Die originale Liga der Außergewöhnlichen Gentleman hat einen Ehrenplatz in meiner visuellen Bibliothek... und momentan entstehen dauernd Textfragmente, die ganz unterschiedliche Kontinuitäten zu verbinden suchen. Oder auch nur die bestehenden Verbindungen bestätigen.
Funfakt#1: Der "Götter-Esser" aus den Kurzgeschichten von Simple Simon (in REDMASK veröffentlicht) entstammt der gleichen Zeitlinie wie die Sterbende Erde (Arullu).
Funfakt#2: Die Punks, die in "Das Haus im Walde" den Erzähler vor dem außer-kosmischen Schrecken erretten, der ihn zu verschlingen sucht, sind niemand anderes als Karl Edwyn Rothner, Mark Leandrowsky und ihre Gang.
Sonntag, 2. November 2014
Arullu :: Der Stein (1984), 2. Teil
Und hier die zweite Hälfte des Originalmanuskripts von "DER STEIN". Warzen und alles, wie Oliver Cromwell sagte, der übriegns am gleichen Tag Geburtstag hat wie ich. Ich hoffe, das hat keine unangenehmen Auswirkungen auf mein Karma...
Von den schlammigen Küsten des Gelben Binnenmeeres mit den grässlichen Ruinen nun mussten die Kaufmänner nun ihre Waren zu den Kontoren Sanafranciscos tragen. Der Transport gen Kalfor war lange und gefährlich, denn vom Gelben Binnenmeer kommend mussten die feisten Händler aus Kalfor die gelben Länder von Sinu durchqueren.
Aus den eisigen Hochländern unterhalb des Aldebaran, dessen teuflisches rotes Dämonenzyklopenauge ihnen zynisch und böse hinterher blinzelte, schleppte sich die lange Karawane der Händler aus Kalfor herab durch Ses-byr bis zu den heulenden Sandwüsten Sinus, wo die Nomaden schreckliche Schreie ausstießen, als sie die Fracht der Karawane erblickten.
Fortwährend begleiteten die Karawane die tückischen Blicke gelber Männer, die diese bösartig lächelnd aus ihren gelben Augen aussandten. Wie unheimliche Schattenwesen hoben sie sich vor der Dämmerung ab, wenn sie stumm und beobachtend auf Hügelkämmen standen und mit den fremdartigen Wurflanzen in ihren Händen auf etwas warteten.
Doch ungeachtet der abwartenden Blicke gelber Männer aus gelben Augen schleppte sich die kalforische Karawane durch die heulenden Sandwüsten des gelben Landes Sinu und am Schluss erreichten sie auch glücklich die vertrauten Länder Amyrikas. Die Händler beglückwünschten sich zu ihrer erfolgreichen Handelsfahrt und teilten sich dann nach Sanafrancisco und Losangels auf, wo sie in ihre Handelskontore zurückkehrten.
Doch als sie dort ankamen, waren die Männer, die das seltsame gelbe Idol mit den Teufelszügen zerschlagen hatten, nur noch gelbe faulige und eitrige Massen grässlicher Pestblasen, die schrecklich schreiend bei lebendigem Leibe verfaulten.
Nur einer brachte noch die Zeit auf, in den letzten Atemzügen zu kreischen und sich dann zu gelbem Schleim aufzulösen: "ER WAR ES! ER! ER! ER hat ach für die Zerstörung seines Heimes gerächt! WIR zerhackten es! Nun ist ER überall! Nun ist ER überall!" Seither fürchtet man auf der Welt Arullu unter der sterbenden Sonne gelbe Steine....
Samstag, 1. November 2014
Arullu :: Der Stein (1984), 1. Teil
Wir wollen nichts beschönigen. Die ersten Versuche, eine Geschichte zu erzählen, sind immer gefärbt von den Vorlieben der Zeit, von den stilistischen Chimären, zu denen uns ältere Autoren inspiriert haben, und oft nicht mehr als ein ehrliches, enthusiastisches Nachäffen dessen, was man gelesen oder erlebt hat und wieder lesen und erleben möchte. "DER STEIN" ist die erste Geschichte, die ich über Arullu, die Sterbende Erde am Ende der Zeit geschrieben habe und in ihr sind viele Konzepte vorformuliert, die später eleganter gelöst wurden. Dennoch, zu meinem Amüsemnt (und vielleicht dem der Leser), will ich das Original noch einmal hervorkramen. Also...
Einst fand man an den von grässlichen Ruinen umringten schlammigen Küsten des Gelben Binnenmeeres, dessen trübe Wasser sich hoch im Norden unter den dunklen Wolken Al-Skyons zu den dämonischen Litaneien des roten Teufelssterns Aldebaran wiegen, ein großes seltsames Idol aus gelbem Stein, dessen Ursprung tief im Nebel der Alten Zeiten verborgen war.
Niemand, auch nicht die weisen Theokraten des heiligen Helgoland, können selbst heute sagen, von wessen Händen dies Idol geschaffen worden war, und ob es menschliche Hände gewesen waren, die die Gestalt aus dem gelben geheimnisvollen Stein meißelten.
Es waren Kaufmänner aus Kalfor, die den Stein fanden, feistwanstige Männer der Handelskontore von Sanafrancisco, die Handel getrieben hatten mit den seltsamen Barbaren der Eisebenen des höchsten Nordens, wo die Eiswinde zu den teuflischen Litaneien des Aldebaran tanzen und Wesen, nicht Tier, nicht Mensch, aber ein wenig von beidem, grässliche Gebete zu namenlosen Göttern der Äußeren Wüsten zu den kaltblinzelnden Sternen heraufheulen.
Die Männer schätzten den Wert des Steines, und da ihnen das Material ganz unbekannt war und dementsprechend wertvoll schien, zerhackten sie das seltsame Idol, des- sen seltsam leuchtende Augen sie dabei grässlich intelligent anblinzelten, in viele handliche Steinbrocken, die sie leicht in ihren Satteltaschen nach Sanafrancisco transportieren konnten, wobei sie sich bereits einen recht beträchtlichen Gewinn ausrechneten, denn der Stein schien ein edler, und seine Essenz wertvoller als Topas und Rubin in einer Kombination.
Fortsetzung & Schluß morgen
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Arullu :: Die Geschichte eines Steins
#30Jahre Arullu - Wenn man in die Übersicht der veröffentlichten und unveröffentlichten Arullu-Geschichten sieht, wird man feststellen, dass alles 1984 mit einer Geschichte namens "Der Stein" angefangen hat. Als ich diese erste Geschichte von der Sterbenden Erde in der damaligen Schülerzeitung veröffentlichte, hätte sicherlich niemand gedacht, dass ich auch heute noch ab und zu mal diesem Zeitalter einen Besuch abstatte. Eine DinA4-Seite, ohne Absatz oder Erklärung - 516 Wörter insgesamt, sehr konzise und fast telegrafenartig - der Stil eigenwillig, aber nicht so dekadent wie man befürchten muss. Könnte man heute noch so stakkatohaft schreiben?
1990 habe ich die Geschichte als "Der Stein vom Aldebaran" neugeschrieben - erweitert, könnte man sagen, und da hatte auch der zwergenhafte üble Zauberer Yapher S. seinen ersten Auftritt. In der neuen Version wird impliziert, dass sich der Fluch, der mit dem Stein (anscheinend vom Aldebaran?) zur Erde kam, sich weiterausbreiten wird und alle Menschen ausrotten wird. Also tatsächlich eine Geschichet aus den letzten Tagen der Menschheit - aber nur die vorletzte Arullugeschichte. Es gibt tatsächlich soetwas wie eine interne Chronologie - 5319 Wörter.
In 2010 habe ich die Geschichte noch etwas poliert und zur Veröffentlichung in Druckform freigegeben - 7227 Wörter. Oder in anderen Worten, in 26 Jahren sind aus jedem Wort der Urform der Story 14 geworden. Good Lord!
Samstag, 27. September 2014
works-in-progress
#30Jahre Arullu... ein erneuerliches Update mit bedeutungsschweren Zahlen... und aus dem kurzen Prolog der "Geheimnisse von Gnydron" ist eine ganz neue Welt erblüht, hat die harte Eierschale aufgepickt und ist geschlüpft wie ein eigenwilliger Phönix, ein bislang ignorierter Landstrich der Sterbenden Erde, in der die Menschen geschäftig das Verderben ignorieren und sich stattdessen mit etwas ganz anderem beschäftigen.
In memoriam des Großen Jack Vance... und weil ich auch mal was wenigstens vage lustiges und lebensbejahendes schreiben möchte. Außerdem, irgendwo muß die liebenswerte Aphrodite Semlâ ja ihren ersten Auftritt haben...
Und wer weiß, vielleicht liegt hier ja auch die Zukunft der Sterbenden Erde. (Ist das paradox? Ich hoffe dox!)
In memoriam des Großen Jack Vance... und weil ich auch mal was wenigstens vage lustiges und lebensbejahendes schreiben möchte. Außerdem, irgendwo muß die liebenswerte Aphrodite Semlâ ja ihren ersten Auftritt haben...
Und wer weiß, vielleicht liegt hier ja auch die Zukunft der Sterbenden Erde. (Ist das paradox? Ich hoffe dox!)
Die Stimmen der Toten
|
23814
|
Die Gräber von Birdum
|
19441
|
Die Litaneien des Todes
|
18855
|
Der Gott der Einöde
|
8607
|
Das Heer der Toten
|
30192
|
Morella / die Toten
|
19017
|
Die Geheimnisse von Gnydron
|
32541
|
Der Karneval von Ipoh
|
22723
|
175190
|
Montag, 22. September 2014
works-in-progress
Und wieder ein Blick in die Mappe mit den Materialien für #30Jahre Arullu...
"Die Geheimnisse von Gnydron"... es fing so unschuldig an mit einem Zitat von Clark Ashton Smith...
"Die Geheimnisse von Gnydron"... es fing so unschuldig an mit einem Zitat von Clark Ashton Smith...
"Gnydron, a continent of the far future, in the South Atlantic, which is more subject to incursions of "outsideness" than any former terrene realm; and more liable to the visitation of beings from galaxies not yet visible; also, to shifting admixtures and interchanges with other dimensions or planes of entity."In einem Brief von 1931 an Lovecraft klarifiziert der Barde, was es damit auf sich hat:
"...the far-future continent called Gnydron by some and Zothique by others..."Die Geheimnisse von Gnydron... die Zothische Zone... das Ende der menschlichen Geschichte... wie dunkler, schwerer Wein perlt es träge herab in das Verständnis... und klristalliseren sich stattdessen zu einer synthetischer Studie der Entropie, wie sie eigentlich eher Michael Moorcock schreiben würde. Zu viele gespenster in diesem Haus... dabei würde ich eigentlich viel lieber mal dem anderen Vorbild für die Sterbende Erde, Jack Vance, ein Denkmal setzen... So etwas leichtes, luftiges... unter Umständen vielleicht sogar witziges...
|
|
2014-09-22
|
|
Die Stimmen der Toten
|
23814
|
|
Die Gräber von Birdum
|
19441
|
|
Die Litaneien des Todes
|
18855
|
|
Der Gott der Einöde
|
8607
|
|
Das Heer der Toten
|
30192
|
|
Morella / die Toten
|
13500
|
|
Die Geheimnisse von Gnydron
|
38505
|
|
|
152914
|
Sonntag, 21. September 2014
Shortcuts 2014-09-21
Wie immer, wenn ich nichts Besseres zu tun habe, räume ich momentan meine interne und externe Festplatte auf. Na, es ist nicht so, dass ich nichts Besseres zu tun habe, aber zu mehr als in Dateien blättern und Blätter in Dateien umzuwandeln taugt meine Mobilität momentan nicht. Auch dieser Satz ist schon so verquer konstruiert, dass irgendjemand anders ihn geschrieben haben muß. Invasion aus dem ID? Die fremde Hand?Auch egal. Zur Prokrastination reicht es noch.
Update1: Um effektiv Ordnung in den Sauhaufen hier zu bekommen, muss ich erst mal ein, zwei Schritte zurückgehen, um mir einen Überblick zu verschaffen, den habe ich nämlich langsam verloren. Das betrifft viel von dem, an dem ich in den letzten Monaten geschrieben habe. Einen Anfang habe ich mit meiner Serie von Geschichten aus Arullu, der Sterbenden Erde, gemacht, die dieses Jahr ja 30 geworden ist. Puh, das ist eigentlich mehr, als mir lieb ist. Ich glaube, ich habe jetzt alles wieder ausgegraben, was es gibt, und ehrlich gesagt, wenn ich das alles abarbeite, werde ich bestimmt nicht noch eine Geschichte an diesen Ort verlegen.
Samstag, 20. September 2014
Arullu - Die Serie
Update vom 20.09.2014
Fern, fern von hier, durch namenlose Abgründe von Raum und Zeit von uns getrennt, an einem Punkt, den man das Ende der Zeit nennt, wenn der Strom der Zukunft versiegt und spärlich wird, werden alle Inseln dieser Erde vom zurückweichenden Meer und der Rotation ihrer Achse zu einer einzigen zusammengepresst werden, und ein Mann wird kommen, der sein Banner über allen Ländern dieses letzten Kontinentes errichten wird.
Arull wird man ihn nennen, den Eroberer, und er wird hundert Jahre regieren, bevor ein roter Komet aus dem Himmel fallen wird und ihn und seine Hauptstadt zerschmettert. Und dies sind die Länder, die Arull eroberte; ein letzter Kontinent unter einer schwachen, rötlich glosenden Sonne, der langsam aber sicher von Eis verkrustet wird und alle Spuren des Lebens verliert; ein Hort der Melancholie, eine Heimat der Sorgen und des Selbstmordes, benannt nach ihrem Eroberer ARULLU...
Eine Weird Fantasy-Serie von Axel M. Gruner
Alle Geschichten
Sonntag, 14. September 2014
Arullu :: Im 30. Jahr

"...draußen aber beugen sich die Menschen fremden Göttern, und aus der Ödnis und der Dunkelheit kriecht das Abhumane hervor."
Es treibt mich immer wieder zu der Sterbenden Erde zurück, und es gibt noch soviel zu erzählen. Tatsächlich ist das, was noch unbekannt über dieses letzte Zeitalter der Menschheit ist, relativ überschaubar, wenn man Zugang zu allen Festplatten hat. [Update der Seriendaten morgen].
"Unglaublich interessant", sagt der geneigte Leser ironisch. "Aber wollten Sie nicht eiegntlich in diesem Jahr ein Faß aufmachen wegen des bevorstehenden Jubiläums... 30 Jahre Arullu und so... haben Sie das nicht irgendwie, wie soll man sagen, vergessen?"
Nicht wirklich. Denn derweil ich auch eine große Heimlichkeit daraus mache, ahbe ich beständig zu anchtschlafender Zeit weiter an den Dingen gebastelt, die dieses Jahr markieren sollen. Kann ich Sie mit einer erweiterten Karte des Arullschen Zeitalters erfreuen? Nein? Schade, das Basteln daran macht mir große Freude. Und dann sind da noch diese ganzen Geschichten, die abgeschlossen werden wollen... zum Beispiel jene, die aus dem Bereich der von Clark Ashton Smith und Jack Vance vorgedachten Sterbenden Erde in die chaotischen Marken führt, die uns aus den Werken von Michael Moorcock bekannt sind...
"Wie bitte?"
Ein bisschen Bangemachen erhöht die Vorfreude. und dann ist da noch die letzte Arullu-Geschichte.
"Die letzte?"
Die Letzte.
"In welchem Sinne? Wie meinen Sie das...?"
Stille. Eigenartig. Als ob diese Stimme nie dagewesen wäre. Öffnen wir lieber die vertrauten Folianten. Da ist ein Dieb, der die Wahrheit stehlen will, und eine Mythensammlerin mit einem wohlgerundeten... und die Nacht bricht an.
Dienstag, 29. Juli 2014
works-in-progress
Momentan auf dem Schreibtisch... ein Haufen Geschichten, wie immer. Um mich aufzumuntern, notiere ich die derzeitigen jeweiligen Anschläge (Zeichen). Unsere Feier von #30JahreArullu geht mit rasanten Schritten voran, vielleicht weiß ich aber auch nicht mehr, wo mir der Kopf steht. in die muntere Kollektion jetzt mit aufgenommen eine Geschichte, die auf einem Zitat von Clark Ashton Smith basiert, dass ich schon seit dreißig Jahren mit mir herumtrage, aber irgendwie danach drängt, von der Sterbenden Erde ins Reich des Chaos zu entkommen. Klingt komisch? ist es auch...
2014-07-29
|
|
Die Stimmen der Toten
|
23814
|
Die Gräber von Birdum
|
19441
|
Die Litaneien des Todes
|
18855
|
Der Gott der Einöde
|
8607
|
Das Heer der Toten
|
27799
|
Morella / die Toten
|
14165
|
Die Geheimnisse von Gnydron
|
11810
|
124491
|
Dienstag, 22. Juli 2014
works-in-progress
Momentan auf dem Schreibtisch... ein Haufen Geschichten, wie immer. Um mich aufzumuntern, notiere ich die derzeitigen jeweiligen Anschläge (Zeichen). Zusätzlich zu denen, an denen ich im Sinne unserer Feier von #30JahreArullu bastle, habe ich auch noch zwei alte Manuskripte wiedergefunden. Und auch diese sind wieder in Bearbeitung...
2014-07-22
|
|
Die Stimmen der Toten
|
23814
|
Die Gräber von Birdum
|
19441
|
Die Litaneien des Todes
|
18855
|
Der Gott der Einöde
|
8607
|
Das Heer der Toten
|
17031
|
Morella / die Toten
|
13731
|
101479
|
Montag, 21. Juli 2014
Auson Mazant
Sprache ist ein Virus, und Ideen sind noch schlimmer. Als ich vor einiger Zeit damit begonnen habe, einige uralte Geschichten über Arullu, die Sterbende Erde (dieses Jahr 30 Jahre alt!) umzuarbeiten und einer kleinen, aparten Geschichtensammlerin namens Aphrodite Semla vor die Füße zu legen, sproßen auf dem Weg dahin noch einige Blumen (wildwuchs) aus dem Boden, darunter auch eine weitere Iteration des Ewigen Helden, über dne ich in meiner Pubertät so viel geschrieben habe, den ich jetzt aber nicht mehr so nennen möchte, aus Respekt vor den Helden meiner Jugend...
Auson Mazant!
Held der Helden, der Letzte Held, der durch die Zeit rückwärts gesandt wird, um die Zukunft der Menschheit zu sichern... oder den Untergang des Universums, ich bin mir da noch nicht ganz sicher...
Ich habe bis jetzt noch keine Geschichte gefunden, in der er glorreich auftreten kann, aber von einigen der dahingekritzelten Details bin ich dochso angetan, dass ich damit angeben möchte.
Auson Mazant, der Graf von Wyrd!
Der Name "Auson Mazant" mag unwahrscheinlich und implausibel klingen, basiert aber auf hypothetischen indoeuropäischen Vokabeln. 'mazant' verweist auf die gleiche Wurzel wie 'magia' und 'macht', und 'auson' scheint ein Name für den Morgenstern zu sein.
Alles in allem, er ist ein mächtiger Erlöser - derjenige, der die Freiheit bringt.
In irgendeiner Geschichte werde ich ihm deswegen auch ganz sicher eine Rüstung verpassen, die farblich etc. der Uniform von Captain America entspricht - wir bewegen uns hier schließlich im Bereich des Mythos, und da sollte man sich schon an die besten halten.
Sein Pferd ist blau metallisch, mit außergewöhnlich langen Beinen, mit Namen Pfadfinder, eines der Pferde, von denen es heißt, dass sie jeden Weg finden können, den ein Mensch betreten kann.Sein Schwert ist eines von den sieben Schwertern, die in den Essen von Wielands Stern geschmiedet wurden. Das Schimmernde Schwert... Es ist, im Vertrauen gesagt, auch eines der namentragenden Zauberschwerter, wie man sie aus den europäischen Sagen kennt. Einige Charakteristiken teilt es mit den bösartigen Klingen der nordischen Sagas, aber viel auch mit dem irischen Claíomh Solais.
Was man am besten übersetzt mit "Schwert des Lichtes", was ein persönlicher Witz ist, der so komplex und dämlich ist, dass ich ihn niemandem, wenn nicht nach vier Bier, erklären möchte...
Auson Mazant!
Held der Helden, der Letzte Held, der durch die Zeit rückwärts gesandt wird, um die Zukunft der Menschheit zu sichern... oder den Untergang des Universums, ich bin mir da noch nicht ganz sicher...
Ich habe bis jetzt noch keine Geschichte gefunden, in der er glorreich auftreten kann, aber von einigen der dahingekritzelten Details bin ich dochso angetan, dass ich damit angeben möchte.
Auson Mazant, der Graf von Wyrd!
Der Name "Auson Mazant" mag unwahrscheinlich und implausibel klingen, basiert aber auf hypothetischen indoeuropäischen Vokabeln. 'mazant' verweist auf die gleiche Wurzel wie 'magia' und 'macht', und 'auson' scheint ein Name für den Morgenstern zu sein.
"Ich bin die Wurzel und der Stamm Davids, der strahlende Morgenstern. Der Geist und die Braut aber sagen: Komm! Wer hört, der rufe: Komm! Wer durstig ist, der komme. Wer will, empfange umsonst das Wasser des Lebens." Offenbarung 22:16-17'wyrd' ist natürlich = 'weird', bedeutet aber, wie erwähnt etwas ganz anderes...
Alles in allem, er ist ein mächtiger Erlöser - derjenige, der die Freiheit bringt.
In irgendeiner Geschichte werde ich ihm deswegen auch ganz sicher eine Rüstung verpassen, die farblich etc. der Uniform von Captain America entspricht - wir bewegen uns hier schließlich im Bereich des Mythos, und da sollte man sich schon an die besten halten.
Sein Pferd ist blau metallisch, mit außergewöhnlich langen Beinen, mit Namen Pfadfinder, eines der Pferde, von denen es heißt, dass sie jeden Weg finden können, den ein Mensch betreten kann.Sein Schwert ist eines von den sieben Schwertern, die in den Essen von Wielands Stern geschmiedet wurden. Das Schimmernde Schwert... Es ist, im Vertrauen gesagt, auch eines der namentragenden Zauberschwerter, wie man sie aus den europäischen Sagen kennt. Einige Charakteristiken teilt es mit den bösartigen Klingen der nordischen Sagas, aber viel auch mit dem irischen Claíomh Solais.
Was man am besten übersetzt mit "Schwert des Lichtes", was ein persönlicher Witz ist, der so komplex und dämlich ist, dass ich ihn niemandem, wenn nicht nach vier Bier, erklären möchte...
Dienstag, 29. April 2014
Arullu :: Es ist wieder soweit
Als ich vor einem halben Jahr wieder einmal meine interne und externe Festplatte aufräumte (anscheinend ineffektiv wie immer, weil ich immer noch was Neues finde), schrieb ich an ähnlicher Stelle:
...stelle ich fest, dass ich seit unglaublicher langer Zeit jedes Jahr immer wieder eine Kurzgeschichte schreibe, die in Arullu, der Sterbenden Erde, spielt. Die ersten Gehversuche, unsicher und ungelenk, machte ich wohl vor etwa dreißig Jahren auf den Seiten unserer Schülerzeitung.
Jetzt, ein halbes Jahr später, pünktlich zur alljährlichen Midlife Crisis (Geburtstag - man wird ja auch nicht jünger), kann ich es bestätigen. Ja, Virginia, es ist tatsächlich genau 30 Jahre her, dass die ersten Zeilen über Arullu zu Papier gebracht wurden
1984 - 2014... Good Lord, das ist eine ganz schön lange Zeit, auch wenn die letztendlich veröffentlichten Geschichten allesamt jünger, weil mehrfach überarbeitet, sind... Was jetzt also, eine große Party schmeißen? Landsknechtshochzeit oder Perlenhochzeit feiern? Alles löschen? Die Serie beenden? Oder was ganz anderes machen?
Samstag, 5. April 2014
works-in-progress 2014-04-05
"Das Gold der Hesperiden, das versunkene Atlantis, die wundersamen Gärten der Zeit, die verwunschenen Städte Bethmoora, Tanelorn oder Aira… werden wir sie jemals schauen, so sehr wir uns auch bemühen?
Nicht innerhalb der irdischen Bahnen. Denn alles ist Sehnsucht, das Leben wie der Tod, und nur an einem Ort jenseits der Zeit wird sie gestillt werden."
(nicht verwendeter Abschnitt aus 'Die Gärten von Maaal')
Sprache ist ein Virus, und Ideen sind noch schlimmer. Manche Ideen verbeissen sich so tief in der Seele (wenn es die denn gibt), dass man den Eindruck bekommt, sie werden zu einem Teil der Wirklichkeit. Seit einigen Monaten hatte ich die Abenteuer einer munteren jungen Dame namens Aphrodite Semla auf dem Bildschirm, neue Geschichten vom Ende der Zeit. Schlau wie ich bin, war der Plan, vier DinA4-Stories von anno dunnemal, kurz zu überarbeiten und dann neues Material beizusteuern. (In der Liste der Arullu-Geschichten unter den Juvenalia:
.A3. Wenn die Götter rasen [1984]
.A4. Die Gärten von Maaal [1985]
.A8. Die Stadt [1985]
und ein Werk mit dem unwahrscheinlichen Titel "Die Geschäfte des Meister Hong Yl Loupas")
Gesagt, getan, Aphrodite Semla wird voraussichtlich unter den Titeln
- Die Stimmen der Toten
- Die Gräber von Birdum
- Die Litaneien des Todes
- Der Gott der Einöde
- Stadt des Elfenbeins, Stadt der Rosen (ein Roman?)
- Die Königreiche des Mondes
- Die Gärten von Maaal
- Auson Mazant
- Der Turm am Ende der Zeit
In fast allen tauchen diese vermaledeiten Gärten auf. Ich träume manchmal von ihnen, und beginne zu begreifen, dass ich mich anscheinend in die Geschichte herein geschrieben habe oder diesen Ort in die Wirklichkeit zu verpflanzen beginne. Es ist ein mythischer Ort, ein Traumort... aber sind sie das nicht alle?
Der hiesige Mythopoetische Schamane schimpft mit mir, dass das Wort "Maaal" kein Wort ist, denn in keiner bekannten Sprache tauchen dreimal der gleiche Vokal hintereinander auf. Ich weiß. Aber irgendeinen Grund muss ich 1985 gehabt haben, dies so zu schreiben. Es wohnen drei graue Männer in den Gärten von Maal... deswegen vielleicht?
Die Heilige Kabbalah, kurz aus der Westentasche gezogen, sagt dass M-A-A-A-L einen Zahlenwert von 73 ergibt, wenn man wirklich jeden Buchstaben für sich nimmt. Drei Alephs? Das Maa von AL? (42 + 31) Ist das irgendein Engel des Abgrunds? Oder der Gott der Antwort auf alles?
Und 73 ist auch eine Primzahl, also ein wichtiger Gedanke in Gottes Plan (wenn es ihn denn gibt). Oder ein wichtiger Gedanke in meinem kranken Kopf?
Mystery of Mysteries!
Montag, 6. Januar 2014
works-in-progress 2014-01-06
Momentan auf meinem Schreibtisch:
Kurzgeschichten
Sechs Kurzgeschichten oder Novellen, die auf Uraltexten oder -ideen basieren (u.a. aus dem Arullu-Zyklus) und die sich teilweise auseinander entwickelt haben. Man könnte eine Art Stammbaum aufzeichnen, wenn man nichts besseres zu tun hat.
Wie immer schreibe ich wahllos an allen, wenn mich die Muse (oder die beste Ehefrau von allen) küsst. Ohne Druck.
Denn auf meinem Schreibtisch liegt ja auch noch mehr herum.
Nebenprojekte
Relaunch einer kulturellen Webseite
Korrekturen und Ergänzungen verschiedener Übersetzungen
Titel in Vorbereitung (ohne Veröffentlichungstermin)
Kurzgeschichten
- "Die Stimmen der Toten"
- "Die Gräber von Birdum"
- "Der Gott der Einöde"
- "Die Litaneien des Todes"
- "Wenn die Götter rasen" (Arbeitstitel)
- "Stadt des Elfenbeins, Stadt der Rosen"
Sechs Kurzgeschichten oder Novellen, die auf Uraltexten oder -ideen basieren (u.a. aus dem Arullu-Zyklus) und die sich teilweise auseinander entwickelt haben. Man könnte eine Art Stammbaum aufzeichnen, wenn man nichts besseres zu tun hat.
Wie immer schreibe ich wahllos an allen, wenn mich die Muse (oder die beste Ehefrau von allen) küsst. Ohne Druck.
Denn auf meinem Schreibtisch liegt ja auch noch mehr herum.
Nebenprojekte
Relaunch einer kulturellen Webseite
Korrekturen und Ergänzungen verschiedener Übersetzungen
Titel in Vorbereitung (ohne Veröffentlichungstermin)
- Seltsame Besucher (Phantastica)
- Seltsame Besucher (New Wave SF)
- Der Körper der Aphrodite (Weird Fantasy)
- Exlibris (Geschichten im Geiste Meyrinks)
Samstag, 30. November 2013
Montag, 11. November 2013
Ein Blick in die Zukunft...

Momentan auf meinem Schreibtisch...
Work
- Die Abenteuer von Aphrodite Semla, einer schlagfertigen Geschichtensammlerin auf der Spur der letzten Geheimnisse einer Sterbenden Erde... Arullu
is back!
- Unheimliche und eigenwillige Geschichten aus den letzten 150 Jahren, wohlfeil ausgewählt für mehrere Anthologien, die danach lechzen, veröffentlicht zu werden... warte noch auf die letzten Manuskripte, meine Herren!
- Nachts meditiere ich über das Titeldesign der großartigen alten Penguin-Taschenbücher. Das Marber-Raster... kann es ein Äquivalent hierfür geben, das sich harmonisch der Deutschen Industrienorm anpasst? Meine grünste Single, wo bist Du?
Fun
- "The Adventures of Lazarus Gray
", von Barry Reese: Neuer Pulp, wie er sein sollte. nachts, im mystischen Licht eines Kindle Fire Bildschirmes...
- "Der Zyklus von der flachen Erde
", von Tanith Le:Stilvolle Fantasy von einer Grand Dame, die ich fast schon wieder vergessen hatte. Ein verruchtes Vorbild für verruchte Schreiberlinge.
Abonnieren
Posts (Atom)



