via Kirby Dynamics: "Journey into Mystery# 119, page 12 (Aug 1965). Kirby/Colletta. The published page followed by a scan of the original artwork."
Das gleiche Bild, der Tempel der Dunkelheit fällt, war vor einiger Zeit hier als Sunday Pinup zu sehen. Im Original natürlich zehnmal besser.
via Physorg.com: War das Universum flüssig?
via Technology Review: "giant planet embryos" (Bitte notieren!)
via Miskatonic Museum: "The Witch and Cthulhu Cults." Während der Arbeit an den neuen Erzählungen für REDMASK ist mir aufgefallen, dass in den Geschichten Lovecrafts neben den verdammten Büchern auch immer wieder die umstrittene Arbeit von Mrs Murray erwähnt wird, die gleichzeitig auch eine Grundlage des Matriarchatsmythos des modernen Wiccakultes ist. Wicca = Cthulhoid? Und ich dachte, Androidenwicca wäre schon schlimm...
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Mittwoch, 26. Januar 2011
Donnerstag, 16. September 2010
Statistiken 2010-09-16
Ein Blick in die Statistiken / Aufrufe aller Posts in diesem Blog: Das Feld führt weiterhin "Saturday Pin-up :: Richard Corbens Werwolf" vom 04.10.2008, hier hinter weitabgeschlagen "Saugeile Geschichten" vom 05.09.2009, dicht gefolgt von "Himmelskörper im Cthulhu-Mythos" vom 15.06.2009 und "Happy Halloween" vom 31.10.2009. Und natürlich: "Deutscher Sex". Nicht weiter verwunderlich, und schon aus den letzten Jahren bekannt.
Anscheinend fasziniert dies Bild die ganze Welt:
Ist es die Bedrohung, die fesselt? oder nur die prachtvollen Attribute der jungen Frau im Vordergrund? Nimmt man alle Aufrufe als Hinweis auf die Interessen des geneigten Lesers (werwolf + cthulhu + sex + geil), so ergeben sich ganz neue Ideen für zukünftige Inhalte.
"Himmlische Körper in saugeilen Geschichten"
"Das Werwolf-Bordell von Graustark"
"Die tausend Brüste von Shub-Niggurath!"
"Sex mit dem Shoggothen"
"STDs from R'lyeh"
...achja, und:
"Androiden-Wicca"
Anscheinend fasziniert dies Bild die ganze Welt:

"Himmlische Körper in saugeilen Geschichten"
"Das Werwolf-Bordell von Graustark"
"Die tausend Brüste von Shub-Niggurath!"
"Sex mit dem Shoggothen"
"STDs from R'lyeh"
...achja, und:
"Androiden-Wicca"
Samstag, 14. Juli 2007
Die Seele der Maschine
In Anerkennung des kommenden neuen Transformer-Filmes, lohnt es sich einen Blick auf das Bild des Roboters - oder Androiden - in der Kunst und Literatur zu werfen. Denn schließlich sind diese androiden (menschenähnlichen) Lebensformen nichts anderes als die Spiegel, die wir uns gegenseitig vorhalten. Die Frage ist die gleiche, und hier sehen wir eines der wichtigsten Themen der Robot-Geschichte: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Kann die Schöpfung dem Schöpfung überlegen sein? Das androiden Leben steht hier als Stellvertreter für den Menschen, und sein eigener Maßstab. Hier ist auch eine andere Art von Geschichte denkbar, in der sich die Maschine als letztlich menschlicher als der Mensch erweist.
Träumen Roboter von elektrischen Schafen? Wir wissen es nicht, aber immer wieder sehen wir, wie eine Schöpfung die dem Menschen nachempfunden wurde, sich selbst als zu genauer Spiegel des Menschen erweist. "Selbst Androiden können weinen" war vielleicht einer der emotionalsten Titel in meiner Kindheitslektüre. Und wer weiß - vielleicht wird sich die Seele der Maschine als moralischer erweisen als der Geist des Menschen.
Bild via Simon and Kirby Blog
Donnerstag, 29. März 2007
Eine eher unbekannte Provinz Norddeutschlands
Heute vor 200 Jahren wurde - in Bremen - der erdähnliche Asteroid Vesta von Heinrich Olbers als vierter Himmelskörper dieser Art entdeckt. "Erdähnlich" heißt hier allerdings nicht viel, nur dass Vesta einen Eisen-Nickel-Kern hat wie die Erde. Vesta! Göttin von Heim und Herd! Wer bukolische Gartenlandschaften erwartet, wird wie ich enttäuscht werden. Noch enttäuschender ist, dass Vesta, obwohl als drittgrösster Asteroid von einiger Bedeutung und dann auch schon so lange bekannt, keine besondere Rolle im Cthulhu-Mythos zu spielen scheint. Also keine "Krebsmollusken von Vesta" oder ähnliches.
(Ein Armutszeugnis, das es schnell auszumerzen gilt.)
Des weiteren nehme ich hiermit im Namen der Geheimen Reichsregierung in Norddeutschland (GRiN) den Planetoiden Vesta in Besitz und verleihe ihm den Namen "Neu-Bremen". Was meint ihr, wo ihr in 200 Jahren Marmor für meine Standbilder hacken könnt?
(Ein Armutszeugnis, das es schnell auszumerzen gilt.)
Des weiteren nehme ich hiermit im Namen der Geheimen Reichsregierung in Norddeutschland (GRiN) den Planetoiden Vesta in Besitz und verleihe ihm den Namen "Neu-Bremen". Was meint ihr, wo ihr in 200 Jahren Marmor für meine Standbilder hacken könnt?
Donnerstag, 9. November 2006
Wer war Goldorak?
Ich gebe es zu: Ich bin ein Nerd. Ich begeistere mich für Dinge, die kein vernünftiger Mensch cool findet. Und ich mache mir Gedanken um Sachen, die wahrscheinlich vollkommen irrelevant sind, statt mich um Dinge zu kümmern, die wahrscheinlich wichtiger sind. Tief in meinem Herzen bin ich – hinter all den Warzen und grauen Haaren – immer noch ein Fanboy.
Positiv gesehen kann ich mich immer noch für Dinge begeistern, ohne in die lethargische Stasis des Alters abzurutschen. Und ich merke mir den ganzen Mist auch noch, je esoterischer desto besser. (Und ich rede hier nicht von Hermetica – sondern von den wirklich esoterischen Dingen, die nur Eingeweihte zu schätzen wissen: Die Trivia des Trivialen, Gimmicks, Gadgets, Eastereggs, der ganze glorreiche und lächerliche Kram, der aus dem Auge der Allgemeinheit schon längst verschwunden ist.)

Als ich ein kleiner Junge war, liebte ich Goldorak. Wer ist Goldorak? Kein Schwein kennt Goldorak. Selbst ich konnte eigentlich nie sagen, wer Goldorak war.
Mein Auge fiel auf ihn während der alljährlichen Sommerferientouren durch Frankreich mit meinen Eltern, und entzündete kindliche Besitzgier. Mindestens einen Sommer lang muss ich meine Eltern jeden Tag stundenlang in den Ohren mit Goldorak gelegen haben. (Sicherlich versicherte ich ihnen auch in den höchsten Tönen, wie cool Goldorak war, wenn ich das Wort ‚cool’ damals schon gekannt hätte.) Damals waren meine Sammlerinstinkte noch nicht ausgeprägt, und von der kulturellen Qualität des Objektes meiner Begierde waren meine Eltern sicherlich auch nicht so überzeugt. Heute, da ich selber Kinder habe, kann ich das gut nachvollziehen. Aber wie alle Eltern gaben auch meine irgendwann nach, damit man seine Ruhe hatte und kaufte dem Sprössling den Scheiß.
Ich kann nicht sagen, dass mich der Besitz einer 40 cm großen Plastikfigur mit relativ schwacher Beweglichkeit zum Besseren verändert hat. Immerhin konnte man die Schulterstücke herausziehen und in der grob perforierten Faust zu einer Art Doppelhacke zusammenstecken.
Und dass Goldorak ziemlich steif dastand, war auch erklärlich, schließlich handelte es sich ja um einen Roboter, oder so etwas ähnliches, der eine schwache Ähnlichkeit mit einem Samurai hatte. Um das Rätsel zu lösen, besorgte ich mir zusätzlich ein auf schlechtes Papier gedrucktes Heft mit ungewöhnlich großflächigen, simplifizierten Zeichnungen, die mich weitgehend aufklärten, dass es sich nicht nur um einen Roboter, sondern um einen von einem Piloten gesteuerten Riesenroboter handelte. Und Außerirdische. Mal etwas anderes als der ziselierte Ligne Claire-Stil, den ich bisher von franco-belgischen Comics wie Tim und Struppi kannte. Nicht, dass ich ein Wort von diesem französischen Exemplar eines der ersten in Europa erscheinenden Mangas verstanden hätte. Ich sagte ja: wirklich esoterische Dinge.
Ich denke, Goldorak ging den Weg allen Fleisches, bzw. den typischen Gang, den auch meine erste Comicsammlung gehen musste. Ich wurde zu alt für den Scheiss. Oder meine Eltern erklärten mir, dass ich zu alt für den Scheiss wäre und legten mir nahe, den Kram schnell beim nächsten Flohmarkt zu versilbern, sonst würde er bald die Mülltonne zieren, da er eh so wertlos sei.
Die Ironie, und eine Lektion an Eltern überall auf der Welt: Würde man seine alten Comics behalten und erst im Alter versilbern, könnte man davon bequem die Studiengebühren bezahlen. Und Goldorak hab ich gestern Nacht bei eBay wieder gesehen. So um die 70 € sollte er kosten. Einen Augenblick war ich wirklich in Versuchung.
Aber so ein großer Nerd bin ich dann doch nicht.
Positiv gesehen kann ich mich immer noch für Dinge begeistern, ohne in die lethargische Stasis des Alters abzurutschen. Und ich merke mir den ganzen Mist auch noch, je esoterischer desto besser. (Und ich rede hier nicht von Hermetica – sondern von den wirklich esoterischen Dingen, die nur Eingeweihte zu schätzen wissen: Die Trivia des Trivialen, Gimmicks, Gadgets, Eastereggs, der ganze glorreiche und lächerliche Kram, der aus dem Auge der Allgemeinheit schon längst verschwunden ist.)

Als ich ein kleiner Junge war, liebte ich Goldorak. Wer ist Goldorak? Kein Schwein kennt Goldorak. Selbst ich konnte eigentlich nie sagen, wer Goldorak war.
Mein Auge fiel auf ihn während der alljährlichen Sommerferientouren durch Frankreich mit meinen Eltern, und entzündete kindliche Besitzgier. Mindestens einen Sommer lang muss ich meine Eltern jeden Tag stundenlang in den Ohren mit Goldorak gelegen haben. (Sicherlich versicherte ich ihnen auch in den höchsten Tönen, wie cool Goldorak war, wenn ich das Wort ‚cool’ damals schon gekannt hätte.) Damals waren meine Sammlerinstinkte noch nicht ausgeprägt, und von der kulturellen Qualität des Objektes meiner Begierde waren meine Eltern sicherlich auch nicht so überzeugt. Heute, da ich selber Kinder habe, kann ich das gut nachvollziehen. Aber wie alle Eltern gaben auch meine irgendwann nach, damit man seine Ruhe hatte und kaufte dem Sprössling den Scheiß.
Ich kann nicht sagen, dass mich der Besitz einer 40 cm großen Plastikfigur mit relativ schwacher Beweglichkeit zum Besseren verändert hat. Immerhin konnte man die Schulterstücke herausziehen und in der grob perforierten Faust zu einer Art Doppelhacke zusammenstecken.
Und dass Goldorak ziemlich steif dastand, war auch erklärlich, schließlich handelte es sich ja um einen Roboter, oder so etwas ähnliches, der eine schwache Ähnlichkeit mit einem Samurai hatte. Um das Rätsel zu lösen, besorgte ich mir zusätzlich ein auf schlechtes Papier gedrucktes Heft mit ungewöhnlich großflächigen, simplifizierten Zeichnungen, die mich weitgehend aufklärten, dass es sich nicht nur um einen Roboter, sondern um einen von einem Piloten gesteuerten Riesenroboter handelte. Und Außerirdische. Mal etwas anderes als der ziselierte Ligne Claire-Stil, den ich bisher von franco-belgischen Comics wie Tim und Struppi kannte. Nicht, dass ich ein Wort von diesem französischen Exemplar eines der ersten in Europa erscheinenden Mangas verstanden hätte. Ich sagte ja: wirklich esoterische Dinge.
Ich denke, Goldorak ging den Weg allen Fleisches, bzw. den typischen Gang, den auch meine erste Comicsammlung gehen musste. Ich wurde zu alt für den Scheiss. Oder meine Eltern erklärten mir, dass ich zu alt für den Scheiss wäre und legten mir nahe, den Kram schnell beim nächsten Flohmarkt zu versilbern, sonst würde er bald die Mülltonne zieren, da er eh so wertlos sei.
Die Ironie, und eine Lektion an Eltern überall auf der Welt: Würde man seine alten Comics behalten und erst im Alter versilbern, könnte man davon bequem die Studiengebühren bezahlen. Und Goldorak hab ich gestern Nacht bei eBay wieder gesehen. So um die 70 € sollte er kosten. Einen Augenblick war ich wirklich in Versuchung.
Donnerstag, 21. September 2006
Was der Leser sucht

Aus den Suchanfragen der letzten Zeit, die zu diesen Seiten führten:
- Andre Norton Hexenwelt
- Androiden Wicca
- Arullu
- Bal-Sagoth Übersetzungen
- bildliche Plagiate
- Conrad Veidt der Mann der lachte
- Der Clown
- Die geile Generation
- Entstehung eines Blitzes
- Godzilla lebt
- Immunreaktion Märchen
- Luftkissenfahrzeug Aale
- Lustiger Hai
- Mächtige Children of Gaia
- Mediaporn
- Nordlandfahrer
- Pilzwälder Hamburg
- Religion der Vorzeit
- Sack des Reichtums
- Therapie nach Tantra
- Werwolf
- Werwolf-Mythos
- Wissen um die Entstehung der Welt zu Zeiten der Gebrüder Grimm
Und demnächst an diesem Ort: Androiden Wicca
(Ganz ehrlich, wer wäre schon von alleine auf so eine brilliante Idee gekommen?)
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