Sonntag, 20. Dezember 2015

Aufräumen [2]

In der Vorweihnachtszeit ist es glaube ich, eine gute Idee, das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen und vielleicht auch das eine oder den anderen abzuschliessen, das oder der liegengeblieben ist.

Immerhin, darum geht es doch bei der Wintersonnenwende: Man schaut sich noch mal alle Lieben an, und feiert, denn wer weiß, ob im nächsten Jahr noch alle da sind.

Der Winter kommt!

Sehr weit sind wir seit der Steinzeit nicht gekommen, aber das mit Stil. Ich werde also in stiller Meditation in mich gehen, der Ahnen gedenken und der vergessenen Zukünfte, in alten Manuskripten (und Seelen) blättern. Nebenbei reizt mich mein Kleinhirn etwas niederzuschreiben, was es "Die älteste Form der Geomantie" nennt, der Vorläufer sowohl der östlichen (I Ching) und der westlichen (Punctieren) Orakelkunst der Erde.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Happy Wold Newton Day!

Alles Gute zum Gedenken
an das mythische Gründungsdatum
des besten Universums nebenan!
Excelsior!

Zum 220. Jahrestag des Falles des Wold Newton Meteoriten gibt es im wundervollen weltweiten Web einiges zu finden, so z.B. HIER

Samstag, 14. November 2015

Aufräumen [1]

Gerade eben veröffentlicht, das Buch Yon, eine Remake einer Jugendsünde aus den 90ern, erweitert um einige tiefsinnige Essays. So tiefsinnig, dass etwa genauso viel Text aus früheren Manuskripten und den aktuellen liegengeblieben ist, ...
...weil ich den geneigten Leser nicht noch mehr verwirren wollte mit diesem Hexengebräu aus Fakt und Fiktion, weltanschaulicher Utopie und literarischen Spiegeltricks.
Sorgsam eingepackt in dunkelgrüne Wildseide, damit es die Aura nicht angreift, packe ich es nun in die versiegelte Truhe im Keller, um es beizeiten noch einmal hervorzuziehen. (Oder auch nicht - die bereinigte und nicht allzu beunruhigende Version dieses Buches demnächst im freien Handel...)

- die Pulphelden aus Shamballah:
Eine kurze und sicherlich unvollständige Übersicht: Doctor Occult (1935), Ravenwood, Stepson of Mystery (1936), The Shadow (1937), John Aman, Amazing-Man (1939), Jethro Dumont, The Green Lama (1940), Bruce Dickson, The Thin Man (1940), Dr. Anthony Droom (1961), Dr. Stephen Strange (1963), Peter Can-non, Thunderbolt (1966) und Daniel Rand empfing etwas später in der „himmlischen Stadt“ K’un-L’un die mystische Kraft der Iron Fist (1974).

- die ahistorische Hintergrundsgeschichte:
...oder warum Conan der Cimmerier wahrscheinlich der wahre Gründer des Zen der Meister von Shamballah war.

- die wahren Kommentare des Meisters:
Er sagte "Wu!"

Während des Hochladens aller Dateien hatte ich nicht auf die Nachrichten geachtet, und nachdem die Dinge geschahen, die geschahen, war mir irgendwie nicht mehr danach, munter daher zu parlieren. Ich poste das dann mal etwas verspätet, unter dem Titel AUFRÄUMEN.

Freitag, 13. November 2015

Zitat der Woche

"This is not a work of fiction, nor is it authentic Magic documentary. Instead, it is both of those things, shaped by an understanding that the territory of the fantastic is of singular importance to the magus. The subterranean landscape of the Unreal yields a lush, fertile environment, pregnant with possibility, that will sustain both occultist and artist."
Alan Moore: Beyond our Ken (KAOS Magazine, No. 14, April 2002)

I can dig it, wie der Englischmann vielleicht sagen würde. Und ich fühle mich gleich viel besser, auch mit meiner immer länger werdenden Haartracht. Wahrscheinlich fange ich jetzt auch an, an jedem Finger unmögliche Silberringe zu tragen und  meinen Verleger mit einem Fluch ständiger Redundanz zu belegen. Klingt wie ein Plan.

Freitag, 6. November 2015

Zitat der Woche


"From the destruction of mind that gives birth to Chaos a zone of mauve is created, a desert of sand above the Tunnels of Set.  The winds hurry through them, a sinister piping bearing the beetle on its wings." Kenneth Grant

Wie Alan Moore sagte: "This is Hardcore."

Montag, 26. Oktober 2015

Weise Worte 2015-10-25

[...] innen Klarheit und außen Stille. Das ist die Ruhe der reinen Betrachtung. Wenn das Begehren schweigt, der Wille zur Ruhe kommt, dann tritt die Welt als Vorstellung in die Erscheinung. Und als solche ist sie schön und dem Kampf des Daseins entnommen. Das ist die Welt der Kunst. Aber durch bloße Betrachtung wird der Wille nicht endgültig zur Ruhe gebracht. Er wird wieder erwachen, und alles Schöne war dann nur ein vorübergehender Moment der Erhebung. Darum ist dies noch nicht der eigentliche Weg zur Erlösung. [...] Das I Ching, 22. Bi - Die Anmut

Nach tiefgehender Meditation über Aufgaben, die im Dezember vor mir liegen, befragte ich aus einem nostalgischen Impuls heraus mein altes Schildkrötenorakel. Ich wäre mit einem "Harre in Beständigkeit" oder einem ähnlichen Durchhaltespruch schon zufrieden gewesen, aber nein, hier werden auch noch zwei oder drei andere Fragen angesprochen.
Das große Buch gibt keine Antworten, aber es behält den Überblick.
Und Meditation?
"...durch bloße Betrachtung wird der Wille nicht endgültig zur Ruhe gebracht"... Erzähl mir noch einen, oh schwarzer Geist der Leere.
Wu!

Dienstag, 13. Oktober 2015

Shortcuts 2015-10

"Forty-four ships had he on the Caspian Sea for a year and a half, but his ship alone reached Ireland. These are the four chieftains, Starn, Iarbonel the Soothsayer, Annind, and Fergus Red-Side: they were the four sons of Nemed."



Gerade in Arbeit:
Neuausgabe des so genannten Buches "YON" von Anton Wladimir Wilcek (Pseudonym eines alten Schülers von mir), ein wildes Potpourri aus Satire und profundem Kommentar. Zum Thema Zen (glaube ich). Als ich jung war, konnte ich es mir nicht verkneifen, ein vollmundiges Nachwort hierzu verfassen, aber inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher...
Wir werden diese schmale obskure Schrift durch neue, noch obskurere Schriften ergänzen.
Mal sehen, was es wird, eine Satire oder ein profunder Kommentar....



Dass der Familienname "Gruner" ein sehr alter ist, und auch einen Beruf beschreiben kann, versuche ich schon seit Jahrzehnten meinen Kunden nahezubringen. In dieser Version bezeichnet es den "Grünen Mann", also einen Waidmann, Wilddieb oder Händler mit ungegerbten (grünen) Häuten. irgendein Urgroßonkel hat sich tatsächlich wohl auch als Wilddieb aufgehängt, wenn man der Familienfama glauben mag. Und mein Urgroßvater ist zu Fuß über die Berge zwischen Böhmen und Schlesien gewandert und hat Tuch transportiert (geschmuggelt?).
Vermutlich trifft jedoch die zweite Bedeutung der Namens besser - "jemand aus Grunau/ Grunow". Ich habe vermutlich sogar das Grunau ausgemacht, wo der erste Gruner herkam; da meine Vorfahren väterlicherseits aus der Gegend um Oppeln/Breslau kamen, ist es wahrscheinlich der Ort mit dem heutigen Namen Siestrzechowice.
Da gibt es auch ein hübsches Renaissanceschloß, das hat sicher mal uns gehört. Klar doch.



Soundtreck der Nacht:
SPEKRTMODULE
Immer wieder SPEKTRMODULE