Donnerstag, 31. Oktober 2013

Shortcuts 2013-10-31

Es ist mal wieder Zeit, die interne und externe Festplatte aufzuräumen. Etwas, was ich anscheinend immer wieder neu machen muss, um einer Midlife Crisis zu entkommen. Klar, man muss ja auch schauen, womit man die nächsten Jahre vertun will, kann oder sollte. Für mich heißt das zum Beispiel, dass ich mich von ein paar alten Freunden trennen sollte, die ich jahrelang mitgeschleift und sorgsam in Kartons oder abgesicherten Ordnern aufbewahrt habe.
Extern sind das ein Haufen Comics und Bücher, für die ich mir mal einen neuen Ort suchen sollte (nicht den Müll), und intern sind es einige Konzepte oder Figuren, die ich auf die eine oder andere Weise "erledigen" sollte. ich habe jetzt zwar die letzten Wochen wie wild daran rumgebastelt, aber vielleicht ist heute genau der Tag, um Schluss zu machen mit bestimmten Gespenstern der Vergangenheit.
Ist doch Halloween, oder? Der Abend vor Allerheiligen, der Tag aller Seelen?
Gehen heute nicht die Geister der Verstorbenen ein und aus in unserem Haus?
Okay, Dude, Zeit für einen Exorzismus...



Mittwoch, 30. Oktober 2013

Nachtmusick :: Howling At The Moon

Beachten Sie nicht den Mann am Feuer, das ist nicht sein wirkliches Gesicht :: für den einen oder anderen, der mich gefragt hat, was eigentlich aus dem Werwolfsong geworden ist, von dem ich vor ein paar Jahren erzählt habe, eine alte Aufnahme, etwas knisterig habe ich gefunden und bei mir am Kamin mit der Kamera draufgehalten, ebenfalls etwas knisterig.
Hat nicht lange gedauert, was man leider auch sieht, aber für eine Low Tech Lösung kann ich damit leben.
Lyrics & Vocals by me, Instrumente und Arrangement by the late "Baltimore Gun Club", als die Kapelle noch "Kneecap" hieß...



Wie sagt der Künstler? "So bad, it's good..."

Wer das Gebrummel des merkwürdigen Herren in diesem 60er Jahre Retro Video nicht verstehen kann, der Text zum Lied wurde vor einiger Zeit HIER veröffentlicht.

Rock

Die Weite unserer Welt
wird nur eingeschränkt
von den Bretterzäunen
unserer Ängste.
Heute sind sie vollgekleistert
mit neuen Plakaten.
    (Mieser Druck,
    Punk-Ästhetik)

Die Band verspricht
progressiv zu sein -

    (Heil Satan,
    heile Dich selbst -)
Lang lebe die Revolution
an den Bretterzäunen.
    (Schiefe Pose,
    das Makeup verrutscht)

Sie schlang ihre Schenkel um ihn,
aber der Rhythmus änderte sich nicht.

Und ich glaube,
ich habe das alles
schon mal gesehen.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Kindle, my faint fresh fire...

Ich habe ehrlich gesagt bislang mehr als nur Vorbehalte gegen das Format von eBooks gehabt. So schön und übersichtlich das Angebot auch sein mag, und trotz des Vorteiles, auch an Bücher und Schriften heranzukommen, die es als Hardcopy nicht mehr gibt oder niemals geben wird. Ich habe mir schon vor langem eine Kindleapp auf meinen Rechner gezogen und versucht, direkt am Bildschirm all diejenigen Bücher etc. zu lesen, nach denen es mich gelüstete, oder die ich für Recherchen dringend benötigt habe. Pulp und Magick, und Pulp Magick, und Magick Pulp.

Schnelle, direkte Information oder Unterhaltung? Auch wenn es theoretisch möglich ist, den wöchentlichen Groschenroman, den man nach dem Lesen zusammengerollt hinter den Kleiderschrank schmeißen kann, kann ein PC-Programm nicht ersetzen. Auch wenn die Kindle-Books meist genau so viel kosten.

Praktisch ist das schon, aber ehrlich gesagt, ein Lesevergnügen kommt da nicht auf. Abgesehen davon, für unterwegs und selbst wenn es nur der Gang in die Küche oder auf die Toilette ist, taugt so ein 40 Zoll-Bildschirm nicht wirklich. Und die in einem gusseisernen Turm eingebaute Doppelfestplatte auch nicht.

Jetzt habe ich eine Woche lang persönliche Betatestphase für einen echten Kindle Fire HD gehabt, und bin sehr angetan davon. Nicht nur, dass man mit diesem Gerät ein für fast alle Zwecke problemlos aufrüstbaren Tablet PC auf Androidbasis hat - Bloggen und Schreiben on the go, selbst am Frühstückstisch, während der erste Morgenkaffee noch mühsam die Auglider aufzwängt - selbst das Lesevergnügen kommt stellenweise dem taktilen Reiz des abgewetzten Taschenbuches nahe.

Ich habe mir in der Testphase unter anderem zwei Bücher des geschätzten Kollegen Barry Reese von jenseits des Großen Teiches reingepfiffen, schneller sauberer Pulp von der Art, wie es sein sollte (siehe Seitenrand), und ich hatte zum ersten Mal seit längerer Zeit das dringende Bedürfnis, zu jeder Gelegenheit (und unetr der Bettdecke) weiter zu lesen, um herauszufinden, wie es ausgeht. Mr. Reese ist ein sehr fleißiger Autor, und hat die Formate, unter denen er veröffentlicht, sehr treffsicher gewählt.

Auch wieder etwas, von dem man lernen kann. Nicht alles im 21. Jahrhundert ist schlecht.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Halloween :: Zwei Gruselsongs [2]

Wie versprochen heute und morgen der zweite Liedtext mit deutlich viel Samhain im Hinterkopf. Natürlich gibt es noch "Samedi", meine persönliche Hymne an den Baron Saterdach, aber c'est la vie... et la mort.

Axel M. Gruner's Song
GRAVEYARD GIRL

I met my love in the witching hour
At the olde voodoo shack
Where the drums beat all nite long
To the Resurrection Rag
I met my love in the witching hour
She’s as sweet as they can get
My baby she’s a graveyard girl
My baby she’s undead

Chorus A
I’m in love with a graveyard girl, oh no,
In love with a graveyard girl so gold,
In love with a hungry graveyard girl etc...

My baby came from the other side
She’s got the hoodoo heart
She make my mojo risin high
Death will never do us part
My baby came from the other side
And she’ll never get enough
Tell me what you hunger for
And tell me who do you love

Chorus A
Chrous B
I love my graveyard girl etc...
Instrumental

I’m in love with a graveyard girl
My sweet cemetary bride
Here she comes in her wedding dress
Made from rattlesnake hide
I’m in love with a graveyard girl
And i’ll never let her go
Gonna keep her six feet under
And let wild roses grow

Chorus A
Chorus B


Samstag, 26. Oktober 2013

Halloween :: Zwei Gruselsongs [1]

Was gibt es Schöneres, als in der Dunkelheit des Oktobers am Kaminfeuer zu sitzen und die richtige, stimmungsvolle Musik zu hören. Irgendwie herbstlich, oder ganz schön dunkel. Also vielleicht das, was ich mitternachts, wenn keiner mich sieht, unter dem Label Nachtmusick anhöre? Ohja, ohja, ohja. Aber weil das natürlich nicht ausreicht, heute und morgen mal zwei Liedtexte, die ich sozusagen mit Halloween im Hinterkopf geschrieben habe.

Axel M. Gruner's Song
HOWLING AT THE MOON

Little red riding hood, where you wanna go?
Litte red riding hood, got my eyes on you
In the deep dark wood I’m waiting for you
In the deep dark wood, I’m waiting, waiting...

Chorus
As I stood there in the pale moon light /
For love my prayers I said right \
But the wolfbane flowers did bloom -- /
As I stood there howling at the moon \

I have big eyes to see your naked skin
I have big ears to hear you laugh
My teeth are so big they will cut you in half
My teeth are so big they will cut you,
they will cut you...
Chorus

Dire wolf is comin’, hot on your heels
Dire wolf is comin’, sniffin’ your smell
My little bride, gonna see you in hell
My little bride, gonna see you,
gonna see you...
Chorus

Freitag, 25. Oktober 2013

Band



Clark Ashton Smith
BOND

By the red seal redoubled of that kiss
When thy lips parted softly to my own
Ere the sun sank from doomed Poseidonis;

By nights of searing ecstasy and moan;
The night-wet bosoms in Pompeii bared,
And the pale breasts and limbs in Lesbos known;

By dreams and deities and dolors shared
Before the Olympian glory passed from Greece;
By sharp and secret raptures that we dared

In Druid towers of ocean-founded Ys;
By every cup of wine in Naishapur
We drank by turns even to the purple lees;

By the dark Sabbats, vowed to Lucifer,
Making us one before his muffled throne
In rites of sorceress and sorcerer;

By the sealed ways no prophet has foreshown,
Wheron our lips shall meet, our footsteps go:—
By these, by these I claim thee for mine own...

Even as I have claimed thee long ago.


"Bond" at "The Eldritch Dark", The Sanctum of Clark Ashton Smith