Sonntag, 30. September 2018

Einige Minuten vor der Onlinezeit

Wieder einmal das Ende der Welt, nicht wahr?

Und als ich mich das letzte Mal gemeldet habe, dachten wir noch, 2017 wäre Kacke. Aber 2018 hat sich auch keine Mühe gegeben, oder? Ich habe es euch doch gesagt... Was man letztes Jahr noch für unwahrscheinlich egahlten hatte, ist inzwischen normal, und das Unmögliche eine gängige Alternative. Alternative Fakten, verstehste? Alternative Wahrheiten, so wie Krieg auch nur ein alternativer Frieden ist. The Future is dead.

Es ist schon ein Kreuz mit diesen Prophezeiungen, wenn sie falsch liegen, lachen alle und schmeißen mit Steinen, und wenn sie richtig lagen, sind alle wütend und schmeißen mit noch mehr Steinen. Da habe ich mich jetzt neun (9) Monate aus dem Netz gehalten, es hat sich aber nicht wirklich gelohnt. Oder doch?

Mein Doggypack WLAN hat gerade mal für einen Krankenhausaufenthalt gereicht und die Netzfreie Zeit ist auch größtenteils sinnfrei verstrichen, ohne dass ich irgendetwas neu formatiert habe oder eines der bereits angekündigten Projekte abschließen konnte. Aber es gab neue Herausforderungen (neudeutsch für „Problem“) und weitere Projekte (neudeutsch für „Herausforderung“), die mindestens, wenn nicht sogar… na ja, man weiß ja was das bedeutet.

Habe ich den Numerologen, Astrologen und Monocerologen unrecht getan? Natürlich nicht, aber man kann nur so oft aus den Schädeln seiner Feinde trinken, bis es langweilig wird. Steinigt ihn! Steinigt ihn! Meine Netzenthaltsamkeit hat die Qualität der Unterhaltungen auch nicht verbessert, warum also zögern? Es ist mal wieder Zeit für ein paar wirre Ideen, immer noch besser, ihnen nicht zu folgen, als sie in den Falten der Wirklichkeit zu verlieren...

Wir setzen wieder an, das Fadenkreuz mittig, langsam krümmt sich der Finger...

Da! Genau da!



Wir dürfen auch nicht vergessen, dass der Unheimliche Oktober wiederum vor der Tür steht, unser traditionell fleissigster Monat, denn Halloween steht sozusagen vor der Tür, kratzt am Holz und flüstert mit rauher Stimme, dass wir rauskommen sollen zum spielen. Wir wollen dieses Jahr uns aml ein bischen mehr Mühe geben, wenn es schon kein anderer tut... unheimliche, schaurige und evrdammt merkwürdige Fundstücke aus dem Netz und meinem Kopf, den ganzen Oktober lang.

Sonntag, 31. Dezember 2017

Einige Minuten vor der Offlinezeit

So, das Ende naht mit großen Schritten. Die unsichtbare Flamme schlägt empor... Wieder mal.
Das war sicherlich kein gutes Jahr für alle Beteiligten, egal was die Numerologen, Astrologen und Monocerologen vermutet haben - wenn dies ein magisches Jahr ist oder war, dann von keiner Art der Magie, die ich in meinem Tempel haben will. Apo pantos kack-daimonos!
...aber es hat auch früher schon miese Jahre gegeben, und es wird auch wieder miese Jahre geben, gegen die 2017 wie ein Waisenknabe aussieht.
Aber es wird auch wieder gute Jahre geben, vielleicht strengt sich 2018 ja ein bisschen mehr an.
Während die beste Ehefrau von allen nebenan schnell noch einen kleinen Snack zusammenzaubert, schließe ich jetzt alle Seiten im Internet leise hinter mir zu, live von einem Fremdapparat.
Die letzten Tage habe ich in den stillen Minuten nach Mitternacht oft darüber nachgedacht, auf eine elegantere Art der Kommunikation oder des Schreibens zu wechseln, und ich möchte das für mich klären, bevor ich wieder unzusammenhängende Geistesblitze über das Internet ergieße.
Ich nehme mir mal eine Auszeit, packe mir ein Doggypack WLAN für später ein und schaue mal, ob ich die Netzfreie Zeit sinnvoll nutzen kann, um dieses und jenes neu zu formatieren, einige der bereits angekündigten Projekte abzuschließen, oder auch anders.

"Earthstop Icon" © by StudiomxHomepage: http://studiomx.eu

Logotone


Dienstag, 26. Dezember 2017

Shortcuts 2017-12-25


Es ist wieder an der Zeit, ein paar Seiten aus dem Notizbuch zu reissen, oder darüber nachzudenken, ob es sich lohnt, sie ins nächste Jahr mitzunehmen... [Und Werbung... ein Haufen Werbung. Aber es ist schon nach Weihnachten, also ist es okay...]



Von mehreren Titeln mit den Hits (und Fehlschüssen) der letzten 35 Jahre "Spekulative Fiktion" (ist sie das nicht immer), ist inzwischen "Verlorene Welten" veröffentlicht, aber bislang noch nicht in den internationalen Buchhandel gelangt; dies wahrscheinlich dann wenn die anderen Titel gedruckt wurden.
Insgesamt eine schicke kleine Sammlung von ungewöhnlichen und merkwürdigen Geschichten - alte Bekannte, vergessene Freunde und Auson Mazant, der Ewige Held. Ein bischen Nostalgie für Terra Fantasy. Und ein neuer Besuch in Pegana. Denn: Pegana ist die Beste.

Verlorene Welten

Freitag, 1. Dezember 2017

Die Geister im Holz

Jedes Mal, wenn ich am Küchentisch sitze, spüre ich Unruhe. Die Katzen sträuben das Fell und sehen Unsichtbare durch die Dielen sinken. Ein einsames, dunkles Auge in der Maserung des Holzes blinzelt mir zu... es sind die Geister im Holz!
[Click to Supersize]

[Ziemlich cool, was man nebenbei so alles findet, wenn man den Blick offen hält und bereit ist, ein wenig an seinem Smartphone herumzufummeln.]

Mittwoch, 29. November 2017

Flashige Fiction

Kurzes Statement:
An dieser Stelle erscheinen recht unregelmässig kurze Skizzen oder Geschichten, die meistens dann entstehen, wenn ich eine Idee habe, die zu gut für meinen kleinen Verstand ist und ich irgendwann a) frenetisch Worte auf den Bildschirm werfe oder b) einen Text um allzu üppigen Wildwuchs beschneide.
(Das ist richtig, die meisten meiner Geschichten sind beschnitten!)
Oder stream-of-consciousness...
...oder cut-up...
...oder eine andere Art von Selbstbestrafung.
Dies nur mal so am Rande. Anstelle eines neuen Textes erst einmal ein Verweis auf etwas, was ich damals zu Zeiten der 'satanischen Panik' und der neckischen Infobroschüren der Innenbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg geschrieben habe.
Denn wisset, Satinisten und Okkultisten sind ganz böse, genauso wie diese Metaltypen.
Aber am schlimmsten sind

Die Smegma-Sammler vom Sirius!

Sonntag, 26. November 2017

Werkstattbericht 2017-11-26



Hallo von der Nordwestküste des Jadebusens.
Normalerweise grüße ich aus Zollern am Meer, aber das ist leider nur ein mythisches Gefilde; ein Name, der nie verwendet wurde... man könnte auch sagen, eine Idee, die sich nicht durchgesetzt hat.
Zollern am Meer ist nie entstanden, es ist ein Ort, den es nur in einem besser geschriebenen Paralleluniversum als diesem gibt, eine halbmythische Stadt wie Tanelorn, Lankhmar oder Brigadoon. Die graue Realität sieht anders aus, eine dieser typischen norddeutschen Hafenstädte, irgendwie grau, irgendwie schmuddelig, kein übler Ort, aber die Sonne scheint manchmal nur in der Nacht.
Immerhin, Jadebusen klingt ja ganz interessant. Meine Freunde aus dem Reich der Mitte versichern mir, dass "Jade" immer etwas Erhabenes und Wertvolles ist. Konfuzius hat da ein paar schöne Worte für gefunden. Ein "Jadebusen" ist also ein besonders erhabener oder schön geformter Busen.
Das ist doch schon mal was.