Langsam steigt bei mir mit leichtem Unbehagen die Erkenntnis auf, dass ich den mir selbst gesetzten Abgabetermin der Arullu-Bücher wohl nicht schaffen werde. Zuviele Details wollen bearbeitet werden, und zuviel Zeit wird von dem närrischen Schreiber darauf verwandt, den Hintergrund des Genres und der Stories zu recherchieren. Ha! Und dabei habe ich die Dinger früher an einem Nachmittag in die Seiten gehackt! Da sind die alten Schreibmaschinen den Computern doch überlegen: man darf sich nicht vertippen, und sie können auch nicht ins Internet, um sich an internationalen Datenbanken fett und träge zu saugen. Ausserdem hat mir der Zahnarzt meines Vertrauens am Freitag einen Weisheitszahn gezogen, und langsam fängt das an, weh zu tun.
Also erstmal kein Fortschritt in Arullu, die Sterbende Erde stirbt weiter vor sich hin. Stattdessen türmen sich auf meinem Desktop Dateien und Entwürfe zu so vielsagenden Themen wie "Aztekische Mythologie", "buddhistische Meerjungfrauen", "Die Nacht des Pan" und "Tsathoggua".
Letzte Woche habe ich auch mindestens eine Nacht damit zugebracht, einen filigranen Entwurf für ein Plakat zu komponieren, das vielleicht am 15.3. zum Einsatz kommen wird. Nähere Details folgen, auch diese spätestens am 15. Und wieder laufen Themen aus dem Nichts auf und verknüpfen sich. Man mag gar nicht glauben, was für eine starke Magie die Synchronizität aufbringen kann. Selbst meine eher esoterischen Interessen springen mit auf den Zug. Wer hätte schon gedacht, dass man die Prinzipien postmoderner Sigillenmagie auch auf die Horrorfiguren des frühen 20. Jahrhunderts anwenden kann? (Ich natürlich... das war eine rein rhetorische Frage, aber selbst ich bin immer wieder entzückt wie das eine das andere ergänzen kann...)
Niemand versteht meine Verbitterung wg. des plakativen Todes, den die korrupte Clique von Medienpornokraten im Hause Marvel Captain America haben angedeihen lassen. Sicherlich, a) er ist nicht das erste Kostüm, das umgebracht wird, b) es ist noch nicht mal das erste Mal, dass er umgebracht wird und c) der Tod in Comicuniversen hat einen Ausgang mit Drehtür. Inzwischen ist - vor allem bei Marvel - eigentlich jeder, der schon einmal tot, war, wiederauferstanden, und alle, die leben, waren schon einmal tot. (Dennoch ist das nicht, was man als Marvel Zombies versteht.)
Erwähnte ich schon, dass man mir am Freitag einen Weisheitszahn gezogen hat?
Es ist auch nicht der Tod, der mich verbittert. Es ist die absolute Amoral des Marktes.
Vor ein paar Jahren waren alle heiss auf aufgemotzte Titelbilder, und es gab einen Haufen abgrundtief hässlicher Cover mit Metallfolienaufdruck oder minderwertigen Pseudohologrammen - weil der Markt es hergab. Das serielle Abschlachten von Kostümträgern scheint der neue Werbegag zu sein. Aber, hallo? Die Metallfolien sind längst abgeblättert, die Hologramme verstauben in den Billigboxen der Comicläden.
Und genauso billig ist inzwischen der Tod bei Marvel.
Trug' mich eigentlich mit dem Gedanken, diesen Dienstag wieder einmal beim Shamrock Pub Quiz mitzumachen. Ein kurzer Check auf die Webseite dieses feinen Etablissements zeigte mir jedoch, was oder wer das Thema der legendären Sonderrunde sein wird: Der 14. Dalai Lama, der ozeangleiche Lehrer, Tenzin Gyatso, Träger des Friedensnobelpreises 1989.
Und bei so einem Thema soll ich gegen das Team von tibetica.de antreten? Vergisses.
Lieber gehe ich meine physischen und psychischen Wunden spülen.
Sie wissen schon, mein Weisheitszahn... und Captain America...
Achja, und so ein alter Schreiberling hat auch bald Jubiläum...
Man mag gar nicht glauben, was für eine starke Magie die Synchronizität aufbringen kann...
Sonntag, 11. März 2007
Unhappy Endings... again
Fortsetzung von Nemed House :: Unhappy Endings
Kann man eine Pointe retten, indem man sie verdoppelt oder verdreifacht? Oder verlangt ein solcher Stoff nicht nach neuen, viel grausameren Lösungen? Keine Ahnung, aber um das Thema einfach einmal abzuschließen und sich produktiveren Sachen zuzuwenden, hier eine der drei Haimeergeschichten, unkommentiert und unkorrigiert. Nicht vergessen: Der narrative Imperativ in Werken des Grauens oder der phantastischen Apokalyptik, wie es die Geschichten von der Sterbenden Erde sind, ist von fast buddhistisch anmutender Konsequenz: Alles ist Leid, und alle sterben.
Mit diesen aufmunternden Worten kehren wir zum regulären Programm zurück...
Kann man eine Pointe retten, indem man sie verdoppelt oder verdreifacht? Oder verlangt ein solcher Stoff nicht nach neuen, viel grausameren Lösungen? Keine Ahnung, aber um das Thema einfach einmal abzuschließen und sich produktiveren Sachen zuzuwenden, hier eine der drei Haimeergeschichten, unkommentiert und unkorrigiert. Nicht vergessen: Der narrative Imperativ in Werken des Grauens oder der phantastischen Apokalyptik, wie es die Geschichten von der Sterbenden Erde sind, ist von fast buddhistisch anmutender Konsequenz: Alles ist Leid, und alle sterben.
DIE STADT
Eine Arullu-Geschichte [1985]
Hast Du. Wanderer, vom Schicksale Utors gehört, des Himeliers?
Er wanderte durch die Wüsteneien Musgraws, wo die heißen Winde tanzen, doch er wußte nichts von Birdum, der Stadt der Mumien, inmitten der blutroten Wüste von Zagamalana. Er wußte nichts von der Stadt.
Es war in den kochenden Stunden der Dämmerung, da sein erschöpftes Fiberntier ihn zu jener hohen, sichelförmigen Düne brachte, von der herab er zum ersten Male die verwehten, dunklen Ruinen DER STADT sehen konnte, und er runzelte die Stirne ob ihrer Proportionen.
Doch er war froh, nach jener langen, beschwerlichen Reise wieder der Zivilisation zu begegnen und wußte doch nichts von dieser. So ritt er die Düne herab, in die verwehten Schutthaufen und die abscheulich gewundenen und verbogenen 'Wände aus dunklem Gagate.
Der, dem er begegnete, war Takatlok, der Graue Sammler.
Auf einem Haufen gebleichter Knochen kauerte er, und seine wässrigen, alten Augen studierten gelbe Streifen, beschrieben mit spinnenhaften Glyphen. Seine gichtigen Hände strichen verlangend über sie.
Dann hob er das verfressene Gesicht, und Utor der Himelier bemerkte mit Abscheu, daß Würmer durch das linke Auge krochen, das so starr ihn anblickte. Dennoch (denn er war ein Himelier) grüßte er.
Der Graue Sammler erwiderte stumm den Gruß, und dann sprach er, mit dem grausigen Rascheln des Windes in Mumienbinden.
„Kehr um, Mensch. Dies ist DIE STADT.“ Utor stieg von seinem Fiberntier ab. „So?“ Er band seine Kreatur an einer geborstenen Säule an. „Birdum. Die Verfluchte. DIE STADT.“ Der Graue Sammler keuchte“ und in dem Keuchen lag irgendwie das arge dumpfe Brüten eines Pestwinds. „Ein interessantes Plätzchen“, höhnte Utor der Himelier.
„Ein verfluchter Platz. Es ist besser für Dich zu gehen.“
Utor lachte rauh auf und zog die gezackte Klinge aus seiner Schärpe. „So? Du verheimlichst mir wohl gewiße Schätze hier, was?“
„Seit Äonen gibt es keine Schätze mehr. Grabräuber kamen, wenn die Sonne im Zenit stand, denn des Abends wagten selbst sie es nicht.“ „Geschwätz:“, schrie Utor (denn er war ein Himelier), und schlug dem Grauen Sammler mit einem Hieb den Kopf ab. Dunkles Blut sickerte aus dem ausgetrockneten Körper. Spöttisch lachend hob Utor den Kopf an und legte ihn auf ein Piedestal. Dann verneigte er sich.
„Vielleicht gefällt Dir altem Griesgram ein solcher Sockel?“
Doch in jenem Momente ergab es sich, daß die Sonne endgültig versunken war, und das scheußliche, dunkelrote Dämmer der Wüste Zagamalana kroch heran und hüllte DIE STADT ein. Und Utor drehte sich verwundert um und sah die rote Wüste in roten Flammen stehen. Und da er auf die rote Wüste starrte, da sprach hinter ihm eine Stimme.
„Ich warnte Dich, Du Narr. Nun sollst auch Du verflucht sein.“
Der Himelier wandte sich erschrocken um, und sah die fast fleischlosen Kiefer des eingesunkenen Schädels des Grauen Sammlers zucken. „Xowóstorons Höllen“, hauchte er erschrocken. Seiner klammen Hand entfiel die gezackte blutige Klinge in den düsteren Sand.
„Ich habe Dich gewarnt“, raunte der Schädel. „Dies ist DIE STADT. Seit Äonen gibt es für uns nur je einen Tag, wo wir auf Erden wandeln können. Doch die Nacht gehört uns.“ Utor schrie, als sich aus der Erde vor seinen Füßen zerfressene Hände wühlten und ein gespaltener Schädel folgte. „Heute jedoch soll unsere Stadt um einen Bürger erhöht werden!“, sprach der Schädel, und Utor sank zu Boden, besinnungslos.
So erfasste er nicht mehr, wie sich die Legionen der Mumien aus dem Sand von Birdum wühlten und raschelnd, wispernd, zuckend auf ihn zu-schritten, von der Pest zerfressen. Und so erfaßte er auch nicht mehr, wie sich eine Mumie bückte und dann eine gezackte, blutige Klinge in sein Herz stieß. Denn nun wanderte auch er des Nachts durch DIE STADT.
Zittere, Wanderer, ob seines Schicksals - und meide - die rote Wüste.
Mit diesen aufmunternden Worten kehren wir zum regulären Programm zurück...
Donnerstag, 8. März 2007
Nemed House Suchanfragen :: Toplist 0.1
Beste Suchanfrage der letzten Wochen:
"werther wäre besser unveröffentlicht geblieben?!"
Na, lasst das man bloss nicht die Deutschlehrer hören :-)
Mieseste Suchanfrage der letzten Wochen:
dickste frau
............der welt
............americas
............bremen
Leute, habt ihr keine anderen Probleme?
(Und damit meine ich auch die kranken Gestalten, die im Web nach 'nacktbilder kinder lazy town' suchen. Sucht euch etwas Gesünderes für eure Masturbationsexzesse. Bilder von Britney Spears mit Glatze, die Schwitzflecken der Kanzlerin oder meinetwegen den Bullen von Tölz (rasiert). Aber geht mir weg hier mit LazyTown.
"werther wäre besser unveröffentlicht geblieben?!"
Na, lasst das man bloss nicht die Deutschlehrer hören :-)
Mieseste Suchanfrage der letzten Wochen:
dickste frau
............der welt
............americas
............bremen
Leute, habt ihr keine anderen Probleme?
(Und damit meine ich auch die kranken Gestalten, die im Web nach 'nacktbilder kinder lazy town' suchen. Sucht euch etwas Gesünderes für eure Masturbationsexzesse. Bilder von Britney Spears mit Glatze, die Schwitzflecken der Kanzlerin oder meinetwegen den Bullen von Tölz (rasiert). Aber geht mir weg hier mit LazyTown.
"Verlorene Mädchen"
In "Sex and the City" war es akzeptabel, bei "Lost Girls" werden sich die Augenbrauen heben. Drei erwachsene Frauen unterhalten sich über ihre... sagen wir einmal erotische Jugend. Nur sind dies Dorothy, Alice und Wendy, drei Damen, deren andere Jugendabenteuer man aus drolligen Büchern oder nicht minder drolligen Filmen kennt. Wollen wir wirklich wissen, wie gross die Erektion von Peter Pan war? Natürlich! Es ist krank, es ist seltsam, es ist genial. Bei der "Liga der Aussergewöhnlichen Gentleman" (nicht der Film!) war man auch nicht wirklich überrascht über den Fetischismus in der Beziehung zwischen Mina Harker und Alan Quartermain, als der alte Jäger sie gegen einen Baum nahm "wie ein Eingeborenenmädchen".*
Alan Moore zur ungewöhnlichen Thematik von "Lost Girls", das er in jahrelanger Arbeit zusammen mit seiner jetzigen Partnerin Melinda Gebbie entwickelte: "Uns erschien Sex, als Genre, in der Literatur leider sehr unterrepräsentiert. Für alle anderen Gebiete menschlicher Erfahrungen - selbst so exotische wie Detektiv, Astronaut oder Cowboy - entstanden komplette, eigene Literaturgattungen. Währenddessen ist das einzige Genre, in dem Sex abgehandelt wird, ein verrufenes, schmieriges, unter-dem-Tresen-Genre ohne jeden Qualitäts-Standard: Die Pornoindustrie - eine Art Bollywood für hippe, schmutzige Hässlichkeit."
Gut, ich könnte keinen Porno schreiben. Der Plot ist langweilig, und dem Happy End folgt die petit tristesse. Wenn Mr. Moore gleichzeitig noch den Anfang des 20. Jahrhunderts und andere Dinge kommentieren kann, zeigt dies nur seine Begabung. Und es ist natürlich eine tolle Methode, um Frauen kennen zu lernen. Egal. Neil Gaiman findet ihn toll, und wer bin ich, einer anderen Meinung zu sein als Mr. Gaiman?
* der ultimative Vorteil eines Blogs: man kann über die possierlichsten Dinge schreiben, ohne dass einem der Redakteur dieShcreibmaschine Schreibmaschine aus den kalten Fingern zerrt.
Alan Moore zur ungewöhnlichen Thematik von "Lost Girls", das er in jahrelanger Arbeit zusammen mit seiner jetzigen Partnerin Melinda Gebbie entwickelte: "Uns erschien Sex, als Genre, in der Literatur leider sehr unterrepräsentiert. Für alle anderen Gebiete menschlicher Erfahrungen - selbst so exotische wie Detektiv, Astronaut oder Cowboy - entstanden komplette, eigene Literaturgattungen. Währenddessen ist das einzige Genre, in dem Sex abgehandelt wird, ein verrufenes, schmieriges, unter-dem-Tresen-Genre ohne jeden Qualitäts-Standard: Die Pornoindustrie - eine Art Bollywood für hippe, schmutzige Hässlichkeit."
Gut, ich könnte keinen Porno schreiben. Der Plot ist langweilig, und dem Happy End folgt die petit tristesse. Wenn Mr. Moore gleichzeitig noch den Anfang des 20. Jahrhunderts und andere Dinge kommentieren kann, zeigt dies nur seine Begabung. Und es ist natürlich eine tolle Methode, um Frauen kennen zu lernen. Egal. Neil Gaiman findet ihn toll, und wer bin ich, einer anderen Meinung zu sein als Mr. Gaiman?
* der ultimative Vorteil eines Blogs: man kann über die possierlichsten Dinge schreiben, ohne dass einem der Redakteur die
Gefahren von morgen - heute
Wir haben das unentdeckte Land betreten.
Die Zukunft hat uns eingeholt, obwohl wir stehen geblieben sind.
Glücklicherweise haben sich jetzt schon schlauere Menschen als ihr da draußen Gedanken gemacht, wie man den Gefahren des nächsten Jahrtausends begegnen kann. Eine schöne Beschäftigung, die wir natürlich gleich nutzen wollen, um die Paranoia zu erhöhen.
Oder habt ihr etwa keine Angst vor einer existentiellen Bedrohung?
Oder einer kognitiven Gefahr?
Oder ungewöhnlicher Raumzeit?
Oder gar... einem Gruppengeist?
Die Zukunft hat uns eingeholt, obwohl wir stehen geblieben sind.
Glücklicherweise haben sich jetzt schon schlauere Menschen als ihr da draußen Gedanken gemacht, wie man den Gefahren des nächsten Jahrtausends begegnen kann. Eine schöne Beschäftigung, die wir natürlich gleich nutzen wollen, um die Paranoia zu erhöhen.
Oder habt ihr etwa keine Angst vor einer existentiellen Bedrohung?
Oder einer kognitiven Gefahr?
Oder ungewöhnlicher Raumzeit?
Oder gar... einem Gruppengeist?
Mittwoch, 7. März 2007
Marvelous b@stiches
Mr. Kleefeld hat einige distanzierte und treffende Beobachtungen zu der Verbrecherclique hinterlassen, die momentan Marvel regieren. Sehr viel beherrschter, als mir momentan zumute ist. Schauen Sie lieber bei ihm vorbei, und entschuldigen, derweil ich gehe und mir die Augen ausheule.
Marvelous @$$holes
Vernünftige Leute haben es schon lange aufgegeben, sich über die Herausgeberpolitik jenes einst ruhmreichen Verlagshauses namens Marvel aufzuregen. Sicher, früher waren Comics eher für Jugendliche, aber ein mehr an sinnlosem Morden, Vergewaltigung und Erniedrigung bedeutet nicht automatisch Erwachsensein. Irgendwann ist Schluss. Kann irgendjemand mal diesen selbstgerechten Arschgesichtern beibringen, dass sie schon lange nicht mehr witzig sind? Jetzt haben sie Captain America umgelegt. Wahrscheinlich wird das nur ein paar Monate anhalten. Aber wirklich... ist das noch Kunst? Oder nur noch geiferndes Starren auf die Einschaltquoten Absatzquoten? "I'd rather they didn't kill him - but it's going to mean great sales." Shocktheater? Letzteres, wenn man noch nicht einmal die Traute hat, die Handlung seiner Produkte in regulärer Kontinuität vorzustellen, sondern sie marktschreierisch in einer Tageszeitung feilzubieten. Sell your soul to the devil, bitch.
Wow. Ihr seid im Fernsehen, Jungs. Das wird euch noch die nächsten Jahre warmhalten, wenn ihr in eurer kakerlakenverseuchten Bude in Queens sitzt und euch in Gedanken an die besseren Zeiten einen runterholt.
Wow. Ihr seid im Fernsehen, Jungs. Das wird euch noch die nächsten Jahre warmhalten, wenn ihr in eurer kakerlakenverseuchten Bude in Queens sitzt und euch in Gedanken an die besseren Zeiten einen runterholt.
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