Beim Sortieren meiner Unterlagen (Zeit für das alljährliche herbstliche Neuformatieren der internen Festplatte) stelle ich fest, dass ich seit unglaublicher langer Zeit jedes Jahr immer wieder eine Kurzgeschichte schreibe, die in Arullu, der Sterbenden Erde, spielt. Die ersten Gehversuche, unsicher und ungelenk, machte ich wohl vor etwa dreißig Jahren auf den Seiten unserer Schülerzeitung. Die Armen, wenn sie nur gewußt hätten, wo das alles enden wird... Die ersten Geschichten waren je eine Seite DinA4 lang (engbeschrieben, ohne Absatz), und hatten so sinnige Titel wie: DER STEIN, DER PILZ und DIE STADT. Da kann man natürlich nicht viel Entwicklung oder psychologisches Drama erwarten. Ich meine... 1 Seite.
Aber dies waren die Nuclei, aus denen ich im Laufe der Jahre solche Geschichten wie "Der Stein vom Aldebaran" und "Die Sümpfe von Manou" gesponnen habe. Aus DIE STADT ist bislang noch nichts geworden, aber ich fühle mich inspiriert, und das kann ja nichts Gutes heißen.
Aber schauen wir mal, was ich aus dem Folgenden machen kann. Entschuldigen Sie bitte den Stil eines dreißig Jahre jüngeren Querkopfes, der sein ganzes Geld für Bücher von Crowley, Clark Ashton Smith und Jack Vance auf den Kopf gehauen hat...