Hollywood: Charlton Heston ist tot | tagesschau.de*: "Heston bekam für seinen Judah in 'Ben Hur' bekam er 1959 den Oscar als bester Hauptdarsteller."
Sehr eigentümlich. Was hat er denn mit seinem Judah gemacht?
* Stand: 06.04.2008 06:58 Uhr
Sonntag, 6. April 2008
Freitag, 4. April 2008
Unter dem Brunnen :: Reaktionen
Seit einiger Zeit versuche ich mich ja unter meinem alten Label NEMED HOUSE auch als Verleger eigener und (demnächst) fremder Schriften. Ist ein alter Kindheitstraum von mir, und nein, reich wird man dabei nicht. Aber es freut mich natürlich, wenn andere an den von mir veröffentlichten Büchern Interesse oder Freude haben. Mit UNTER DEM BRUNNEN scheine ich den kollektiven lovecraftianischen Untergrund der Bundesrepublik getroffen zu haben.
Cthulhu-Newsletter #101
Lovecraft/Cthulhu-Liste
Omnia Exeunt in Mysterium
An alle Beteiligten, danke für den Link und die unter Umständen netten Worte.
Im Horror-Forum ging es in einem eigenen Thread dagegen eine ganze Zeit lang hoch und runter. Vor allem wurde negativ angekreidet, dass der Roman bei lulu.de nur via Kreditkarte ("Mieses Plastik") oder Paypal zu kaufen ist. (Der Gratisdownload jedoch scheint kein problem darzustellen...) Um es einmal deutlich zu machen: Würde ich den Roman bei Amazon oder einem ähnlichen Versand einstellen, müsste ich zu den Herstellungskosten noch einmal die Provision des Buchhändlers dazuschlagen, um keine Miese zu machen. Bei Amazon wären das, so sagt man, gerade mal etwas mehr als 50%. Das kann ich natürlich machen, aber dann würden sich die potentiellen Kunden sicherlich beschweren, dass das alles so verdammt teuer ist.
Wie gesagt, reich wird man damit nicht, aber ich bleibe doch lieber bei dem Procedere. Und für die, die Kreditkarten oder Paypal verachten, bleibt ja immer noch der Gratisdownload.
Cthulhu-Newsletter #101
Lovecraft/Cthulhu-Liste
Omnia Exeunt in Mysterium
An alle Beteiligten, danke für den Link und die unter Umständen netten Worte.
Im Horror-Forum ging es in einem eigenen Thread dagegen eine ganze Zeit lang hoch und runter. Vor allem wurde negativ angekreidet, dass der Roman bei lulu.de nur via Kreditkarte ("Mieses Plastik") oder Paypal zu kaufen ist. (Der Gratisdownload jedoch scheint kein problem darzustellen...) Um es einmal deutlich zu machen: Würde ich den Roman bei Amazon oder einem ähnlichen Versand einstellen, müsste ich zu den Herstellungskosten noch einmal die Provision des Buchhändlers dazuschlagen, um keine Miese zu machen. Bei Amazon wären das, so sagt man, gerade mal etwas mehr als 50%. Das kann ich natürlich machen, aber dann würden sich die potentiellen Kunden sicherlich beschweren, dass das alles so verdammt teuer ist.
Wie gesagt, reich wird man damit nicht, aber ich bleibe doch lieber bei dem Procedere. Und für die, die Kreditkarten oder Paypal verachten, bleibt ja immer noch der Gratisdownload.
Sound + Vision
Einer der Gründe, warum ich die Woche nach Ostern kaum nach Hause gekommen bin:
Meine Band, die ab jetzt unter dem schönen Namen BALTIMORE GUN-CLUB auftreten (Verne-Leser werden nun ein Aha!-Erlebnis haben...) Neben Proben und Hardcore-Aufnahme-Sessions für die erste Platte (?) haben wir auch in ca. vier Wochen unseren ersten Auftritt.
Neuer Style und laufende Nachrichten auch weiterhin im Band-Blog "Kneecaprock".
Meine Band, die ab jetzt unter dem schönen Namen BALTIMORE GUN-CLUB auftreten (Verne-Leser werden nun ein Aha!-Erlebnis haben...) Neben Proben und Hardcore-Aufnahme-Sessions für die erste Platte (?) haben wir auch in ca. vier Wochen unseren ersten Auftritt.
Neuer Style und laufende Nachrichten auch weiterhin im Band-Blog "Kneecaprock".
Mittwoch, 2. April 2008
Lieber ein anderes Land, als...
Berlin! Nachträglich eingereicht, aber auch nur, weil ich armer Mensch immer so beschäftigt bin: Es gibt auch etwas Gutes in Berlin!
Schockierend, aber wahr, ich habe einen Grund gefunden, diese Stadt nun doch nicht noch mehr zu meiden, als ich es ohnehin versuche. Ein- bis zweimal pro Jahr müssen wir halt dort vorbeischauen, und zu unserem diesjährigen Osterurlaub habe ich denn abends, nachdem wir von den Verkehrsbetrieben und dem hiesigen Okkultantiquar ziemlich verarscht wurden, einen Ort gefunden, an dem ich mich zuhause fühlte.
Es handelt sich um einen kleinen SF/Fantasy-Buchladen mit dem schönen Namen OTHERLAND. Hervorragendes Sortiment, wobei die sauberen antiquarischen Ausgaben hervorzuheben sind (Für mich bedeutete das, nach Jahrzehnten endlich eine intakte Ausgabe der Lyonesse-Trilogie von Jack Vance zu erstehen, die ich immer haben wollte) - es gibt aber höchst interessante Ausgaben von eher unbekannten Verlägen. (So fand ich z.B. ein Taschenbuch mit Weird Fiction von Robert E. Howard mit dem Titel Shadow Kingdoms von Cosmos Books/Wildside Press, ich habe aber sogar Lulu-Produktionen gesehen.) Schwer geil.
Tja, ich hatte recht schnell eine Tüte Bücher voll und war dann noch entzückt zu sehen, dass der Preis sehr überschaubar war. Sehr lobenswert und weiter zu empfehlen!
Schockierend, aber wahr, ich habe einen Grund gefunden, diese Stadt nun doch nicht noch mehr zu meiden, als ich es ohnehin versuche. Ein- bis zweimal pro Jahr müssen wir halt dort vorbeischauen, und zu unserem diesjährigen Osterurlaub habe ich denn abends, nachdem wir von den Verkehrsbetrieben und dem hiesigen Okkultantiquar ziemlich verarscht wurden, einen Ort gefunden, an dem ich mich zuhause fühlte.
Es handelt sich um einen kleinen SF/Fantasy-Buchladen mit dem schönen Namen OTHERLAND. Hervorragendes Sortiment, wobei die sauberen antiquarischen Ausgaben hervorzuheben sind (Für mich bedeutete das, nach Jahrzehnten endlich eine intakte Ausgabe der Lyonesse-Trilogie von Jack Vance zu erstehen, die ich immer haben wollte) - es gibt aber höchst interessante Ausgaben von eher unbekannten Verlägen. (So fand ich z.B. ein Taschenbuch mit Weird Fiction von Robert E. Howard mit dem Titel Shadow Kingdoms von Cosmos Books/Wildside Press, ich habe aber sogar Lulu-Produktionen gesehen.) Schwer geil.
Tja, ich hatte recht schnell eine Tüte Bücher voll und war dann noch entzückt zu sehen, dass der Preis sehr überschaubar war. Sehr lobenswert und weiter zu empfehlen!
Kleinere Reparatur
Irgendwann in den letzten Monaten muss beim Rumschubsen mit den Scripten die Snap! Shots, durch die für hier angegebene Links kleine Screenshot-Sprechblasen erzeugt werden, zerschossen worden sein. Da Snap! nunmehr diesen Service nur noch für angemeldete User vergibt, hat es drei Minuten länger gedauert, das zu reparieren, es gibt jetzt aber auch noch weitere Features, die wir in Zukunft mal austesten wollen. Wie auch immer: Funktioniert wieder, und gerade bei Seiten mit RSS-Feed kann man durch den Snapshot es sich manchmal sogar sparen, da erst hinzuklicken. Alle Informationen gibt es bereits hier schon. Easy.
Dienstag, 1. April 2008
Das Recht an der eigenen Schöpfung
Momentan in den Medien - ein guter Aufhänger, um die Stimme zu erheben.
Das Thema, wem eine Idee gehört, und ob man das Recht an der eigenen Schöpfung überhaupt veräussern kann, ist sicherlich eines, das den auteurs eher am Herzen liegt als den Konsumenten. Der Markt will gefüttert werden, und ihm ist sicherlich zu Recht egal, woher der Pampf kommt, der ihm in die Blechschüssel geklatscht wird. Hauptsache, es macht satt. Es muss ja nicht einmal schmecken. (Oder wie erklären Sie sich 78% Prozent des heutigen Fernsehprogrammes?)
Plagiat und Piraterie sind hier nur offensichtliche Symptome der Schutzlosigkeit von Ideen. Moralisch ebenso verwerflich, aber vielleicht noch ekelerregender ist nicht, wenn der Diebstahl offenkundig erfolgt, sondern als normale Begleiterscheinung der Marktwirtschaft gepriesen wird. Wir mögen den tschechischen Pdf-Produzenten verfluchen, der unsere Bücher kostenlos unters Volk wirft, wir mögen die chinesischen Horden verwünschen, die auf internationale Copyrights pfeifen und tonnenweise Waren mit irreführenden Marken vorbeibringen, wenn sie nicht gerade Mönche verprügeln. Aber ausspeien wird ein Künstler, oder vielelicht auch nur jeder Mensch, der nur ein wenig Ehrgefühl hat, vor dem fetten Managertypen, der sich sein Koks aus einem Tausender ins Hirn bläst, den er mit der geistigen Brillianz anderer verdient hat, die dafür leer ausgehen oder mit einem Hungerlohn abgespeist werden.
Ich will hier nicht die Mülltonnen anzünden oder gross Stimmung machen, aber ist es nicht ein wenig verlogen, wenn jetzt alle gross erstaunt sind, dass die Erben von Siegel und Shuster, jener beiden die als junge Spunde die Figur von Superman erfunden haben, jetzt die Copyrights zugesprochen bekommen? Ist es nicht eigentlich viel erstaunlicher, dass es 70 Jahre gedauert hat?
Und hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt, warum in all den Filmen der letzten Jahre, die auf Designs und Stories von Jack Kirby basieren, sein Name fast nie oder nur unleserlich im Abspann genannt wurde, sein Co-Autor jedoch immer eine Minirolle hatte? Oder warum ein Mann, der eine ganze Industrie beeinflusst und revolutioniert hat, mehr oder minder arm sterben musste?
Es ist zu spät, für diese Männer eine Lanze zu brechen. Aber es nie zu spät, ihrer zu gedenken. "Unsre Liebe ihr Lohn", oder so ähnlich. Krieg der Palästen.
Achja, und der Jack Kirby Collector wird 50. Nicht fragen, kaufen!
Das Thema, wem eine Idee gehört, und ob man das Recht an der eigenen Schöpfung überhaupt veräussern kann, ist sicherlich eines, das den auteurs eher am Herzen liegt als den Konsumenten. Der Markt will gefüttert werden, und ihm ist sicherlich zu Recht egal, woher der Pampf kommt, der ihm in die Blechschüssel geklatscht wird. Hauptsache, es macht satt. Es muss ja nicht einmal schmecken. (Oder wie erklären Sie sich 78% Prozent des heutigen Fernsehprogrammes?)
Plagiat und Piraterie sind hier nur offensichtliche Symptome der Schutzlosigkeit von Ideen. Moralisch ebenso verwerflich, aber vielleicht noch ekelerregender ist nicht, wenn der Diebstahl offenkundig erfolgt, sondern als normale Begleiterscheinung der Marktwirtschaft gepriesen wird. Wir mögen den tschechischen Pdf-Produzenten verfluchen, der unsere Bücher kostenlos unters Volk wirft, wir mögen die chinesischen Horden verwünschen, die auf internationale Copyrights pfeifen und tonnenweise Waren mit irreführenden Marken vorbeibringen, wenn sie nicht gerade Mönche verprügeln. Aber ausspeien wird ein Künstler, oder vielelicht auch nur jeder Mensch, der nur ein wenig Ehrgefühl hat, vor dem fetten Managertypen, der sich sein Koks aus einem Tausender ins Hirn bläst, den er mit der geistigen Brillianz anderer verdient hat, die dafür leer ausgehen oder mit einem Hungerlohn abgespeist werden.
Ich will hier nicht die Mülltonnen anzünden oder gross Stimmung machen, aber ist es nicht ein wenig verlogen, wenn jetzt alle gross erstaunt sind, dass die Erben von Siegel und Shuster, jener beiden die als junge Spunde die Figur von Superman erfunden haben, jetzt die Copyrights zugesprochen bekommen? Ist es nicht eigentlich viel erstaunlicher, dass es 70 Jahre gedauert hat?
Und hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt, warum in all den Filmen der letzten Jahre, die auf Designs und Stories von Jack Kirby basieren, sein Name fast nie oder nur unleserlich im Abspann genannt wurde, sein Co-Autor jedoch immer eine Minirolle hatte? Oder warum ein Mann, der eine ganze Industrie beeinflusst und revolutioniert hat, mehr oder minder arm sterben musste?
Es ist zu spät, für diese Männer eine Lanze zu brechen. Aber es nie zu spät, ihrer zu gedenken. "Unsre Liebe ihr Lohn", oder so ähnlich. Krieg der Palästen.
Achja, und der Jack Kirby Collector wird 50. Nicht fragen, kaufen!
Osterpause Ende!
...wieder daheim, noch in einem Stück, allerdings schon vor ein paar Tagen. Dazu später mehr.
Ich hatte heute meinen ersten "freien" Tag, den ich effektiv nutzen konnte, nicht nur virtuell in meiner Festplatte (= Gehirn) herumzuwursteln wie in den letzten Tagen, sondern komplett zusammen mit der besten Ehefrau von allen unseren Arbeitsbereich (= der Omatisch, auf dem alle unsere Maschinen stehen) umzubauen.
Das Bücherregal mit den Perlen der Weltphilosophie und -religionen, in die man immer mal reinschauen wollte, aber es vermied aus Angst, mit einem Hagel asiatischer Mythologien das Laptop zu vernichten, steht jetzt zusammen mit einem Zwilling oben auf unserer Bücherfront, dazwischen habe ich noch meine Shakespeare-Gesamtausgabe gehämmert, damit ich meine wohlfeile Superman-Statue aufstellen zu können. Strange, but beautiful. Und jetzt fange ich mal an, das aufzuarbeiten, was die letzten Monate hier liegen geblieben ist.
Naja, ich versuch's jedenfalls...
Ich hatte heute meinen ersten "freien" Tag, den ich effektiv nutzen konnte, nicht nur virtuell in meiner Festplatte (= Gehirn) herumzuwursteln wie in den letzten Tagen, sondern komplett zusammen mit der besten Ehefrau von allen unseren Arbeitsbereich (= der Omatisch, auf dem alle unsere Maschinen stehen) umzubauen.
Das Bücherregal mit den Perlen der Weltphilosophie und -religionen, in die man immer mal reinschauen wollte, aber es vermied aus Angst, mit einem Hagel asiatischer Mythologien das Laptop zu vernichten, steht jetzt zusammen mit einem Zwilling oben auf unserer Bücherfront, dazwischen habe ich noch meine Shakespeare-Gesamtausgabe gehämmert, damit ich meine wohlfeile Superman-Statue aufstellen zu können. Strange, but beautiful. Und jetzt fange ich mal an, das aufzuarbeiten, was die letzten Monate hier liegen geblieben ist.
Naja, ich versuch's jedenfalls...
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