So, es ist ein schöner sonniger Montagmorgen, und alles läuft so, wie es laufen soll. Wann habe ich das das letzte Mal mit gutem Gewissen schreiben können? Ich habe in den letzten Wochen, nö, Monaten einen Haufen Sachen gemacht, die mich in soweit in Anspruch gehalten haben, dass selbst persönliche Kontakte darunter gelitten haben (Sorry!), aber manchmal muss das wohl so sein. Also habe ich am gestrigen Abend ein fettes ERLEDIGT unter meine Liste von Dingen, die bis Ostern fertig sein sollten, gesetzt. Das waren zum einen ein paar kleinere Probleme in Punkto Mediendesign, aber auch ein Haufen Layoutsachen. So habe ich z.B. insgesamt 6-7 Bücher layoutet oder illustriert, die einmal nicht von mir selber waren. *gehetzt ausatmet*
Nett, oder? Besser noch, ich habe das alles in den letzten Tagen relativ entspannt erledigen können, bezahlter Urlaub von der Firma, deren Arbeitsvertrag ich hier neben mir liegen habe. Nix mit auf der faulen Haut liegen... andererseits würde ich meine Arbeitszeit ja auch nur ungerne mit ehrenamtlichen oder wenig gewinnbringenden Tätigkeiten vertüdeln. Wie? Das tue ich mit dem Blog sowieso? Und der Band? Und dem Schreiben von Kurzgeschichten, die keiner lesen will?
Och nööööööö... das mach' ich in meiner Freizeit. Das ist mein Hobby.
Ja, und derweil keiner hingeguckt hat, habe ich den nur den von mir publizierten Büchern gewidmeten Parallelblog NEMED BOOKS schnell gelöscht. Er hing da ungeliebt und traurig im virtuellen Raum herum, und so habe ich ihn schnell und schmerzlos eingeschläfert. Der aufmerksame Betrachter wird sehen, dass weiter unten in der rechten Spalte dieser Webseite jetzt ein grellbunter Großbutton zu sehen ist, durch den man mit einem schnellen Mausklick direkt zum Internetshop für NEMED HOUSE Bücher bei Lulu.com gelangen kann.
Ja, und wer das dann tut, wird vielleicht auch sehen, dass die Bücher dort nicht mehr unter dem Autorennamen veröffentlicht werden (bis dato waren das ja nur meine eigenen), sondern unter dem Namen Nemed House Books. Ich bin nämlich jetzt schon verschiedentlich gefragt worden, ob ich nicht vielelicht auch ein Buch (Fakt oder Fiktion) von einem anderen Autoren veröffentlichen würde, und eigentlich ist das ja auch keine schlechte Idee. Leben kann man davon natürlich nicht (das zuständige Finanzamt weint immer noch), aber man nimmt mit, was man kriegen kann.
Und natürlich ist es immer besser, wenn es mehr Bücher gibt. Noch besser, wenn die Bücher auch gut aussehen. Und es gibt wenig entspannenderes in meinem Leben, als ein verfilztes Manuskript zu säubern und zu frisieren. Sie wissen schon: das mach' ich in meiner Freizeit.
Das ist mein Hobby.
Wer's glaubt, wird selig.
Montag, 10. März 2008
Sonntag, 9. März 2008
Die besten Fälschungen...
...sind die, die selbst gefälscht sind. Brillantes Photoshopping.
Mightygodking.com: Rampant Plagiarism: "Be forewarned: if you value your innocence as a comics consumer, do not attempt to view these images. You will only end up being disappointed in your favorite writers."
Mightygodking.com: Rampant Plagiarism: "Be forewarned: if you value your innocence as a comics consumer, do not attempt to view these images. You will only end up being disappointed in your favorite writers."
Freitag, 7. März 2008
Der (sehr laute) Umlaut
Die wundervolle Welt der Typographie hat sich wieder einmal mit der Subtilität einer Handgranate bei mir gemeldet, oder man könnte auch sagen: "Like an overcooked knackwürst" (House Industries)
Wir wussten ja schon immer, wir schlimmen Deutschen, dass der Rocker und der Ami an sich, uns schlimme Deutsche und vor allem unsere schlimmen deutschen Buchstaben liebt. Umgangssprachlich nennt man soetwas den "Heavy-Metal Umlaut", oder auch das sinnfreie Setzen vön Ümlautpünkten, damit es schön böse aussieht.
Die Schrift Blaktur klingt nicht nur nach Heavy Metal, sondern sieht auch so aus, und für alle Freunde des Heavy Metal-Umlautes kommt sie komplett mit "The Dirkshneider Umlaut Randomizer", damit man schön sinnfrei seine Umlautpunkte verteilen kann. Rock ön!
Wir wussten ja schon immer, wir schlimmen Deutschen, dass der Rocker und der Ami an sich, uns schlimme Deutsche und vor allem unsere schlimmen deutschen Buchstaben liebt. Umgangssprachlich nennt man soetwas den "Heavy-Metal Umlaut", oder auch das sinnfreie Setzen vön Ümlautpünkten, damit es schön böse aussieht.
Die Schrift Blaktur klingt nicht nur nach Heavy Metal, sondern sieht auch so aus, und für alle Freunde des Heavy Metal-Umlautes kommt sie komplett mit "The Dirkshneider Umlaut Randomizer", damit man schön sinnfrei seine Umlautpunkte verteilen kann. Rock ön!
Donnerstag, 6. März 2008
Lesefutter?
Für den diskreten Leser, der die Nase voll hat, sich hässliche .txt-Dateien von der Gutenberg-Organisation zu besorgen, und sich zu fein dafür ist, schlechten Raubscans im Internet hinterherzurennen: Die Referenzbibliothek der »Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser«, die in akribischer Arbeit saubere Pdf-Versionen aller Bücher in der Bibliothek des grossen (und eigentümlichen) Schriftsstellers Arno Schmidt (1914–1979) zusammenstellen.
Ein Hereinschauen lohnt sich auf jeden Fall, auch für die Freunde des Phantastischen. Man mag nicht glauben, was der gute Mann alles im Schrank stehen hatte...
Ein Hereinschauen lohnt sich auf jeden Fall, auch für die Freunde des Phantastischen. Man mag nicht glauben, was der gute Mann alles im Schrank stehen hatte...
Fanboy :: Spideys Logos
Es ist ein gutes Zeichen, dass sich das Spider-Man Logo in all den Jahren (Peter Parker ist ja auch schon seit über 40 Jahren am Netzspinnen) kaum verändert hat; andererseits ist es natürlich auch nicht so interessant, zus ehen, wie sich ein stabiles Design in vier Jahrzehnten nur wenig ändert oder immer wieder zum Original zurückkehrt. Merke: Stabilität ist schön, aber spannend ist was anderes. Dennoch eine weitere interessante historische Logostudie von Mr. Todd Klein:
Injury 2 thee eye
Das ist so abgefuckt, das sich jeder Kommentar erübrigt: Drüben in der Neuen Welt hat amn eine neue Methode erfunden, Körpermodifikationen zum Extrem zu treiben.
Die Augapfel-Tättowierung!
Baaaaargh.
Die Augapfel-Tättowierung!
Baaaaargh.
Metro.co.uk: "What is thought to be the first ever 'eyeball tattoo' has been inflicted on a man in Toronto - good news, perhaps, for anyone who ever dreamed of having blue eyes."Ziemlich blöde, sich für sowas 40mal ins Auge pieken zu lassen. ich brauche für farbige Augäpfel nur eine Flasche Whisky, fünf Zigarren und ein möglichst kleines Zimmer. Gut, die Augen sind dann nicht blau, aber so rot, dass sich jeder Vampir totsaufen könnte. Aber wenigstens wird man nicht blind, gelle?
Dienstag, 4. März 2008
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