Sonntag, 30. Mai 2021

Demnächst auf diesem Kanal

 

Das Uhrwerkuniversum! 

So wie es die Wissenschaft von Isaac Newton und den anderen Eingeweihten des Unsichtbaren Kollegiums sah: Vielschichtig und detailiert zusammengebaut, wie eine Schweizer Uhr, oder die wundervollen Maschinen, die Thomas Tompion erbaute. Als perfekte Maschine tickt sie weiter, ihr Getriebe unterliegt den Gesetzen der Physik und macht jeden Aspekt der Maschine vorhersehbar.

Wer ist der Uhrmacher?

Index der Möglichkeiten [1]

Die Alten Universen // Die Verlorenen Welten der Zeit (1982)

EBENE 9
20. Der Rückgang der Eiskappen wird als Bestätigung der bacchantischen Doktrin gefeiert; es kommt zur Gründung von wissenschaftlichen Clubs und Bruderschaften, die die Wiederbesiedlung Europas organisieren. Ihnen zu Ehren nennen sich die neuen Staaten in Aegypthon, Persien, Pontien, Napolitanien, Indien und Espanien "Okkultistenrepubliken".
21. Neuere Veränderungen des Ökosystemes deuten auf einen fundamentalen Wandel der Naturgesetze hin, die in sog. "Eschatologen-Clubs" diskutiert werden. Ruhig und gelassen wartet man den Weltuntergang ab.

Sonntag, 23. Mai 2021

Index der Möglichkeiten [Prolog]

Die Alten Universen // Die Verlorenen Welten der Zeit (1982)

Michael Moorcock ist an allem schuld. Als ich jung war, dachte ich, es wäre eine gute Idee, hundert Sachen gleichzeitig zu machen. Serien, Charaktere, Projekte, die einander gegenseitig befruchteten, hundert Welten der Zeit, in sich abgeschlossen und in ein Multiversum eingewoben, so facettenreich und zerbrechlich wie eine Schneeflocke. Und wahrscheinlich ebenso schwer zu begreifen... kaum hält man sie in der Hand, schon ist sie zerschmolzen. Im "Index der Möglichkeiten" sind einige der Zeitlinien dieser Alten Universen aufgelistet, und einige dieser Verlorenen Welten der Zeit besuche ich momentan wieder, aus Nostalgie, Neugier und in der stillen Hoffnung, sie meinem manischen Genius wiederum unterwerfen zu können. Also... let's do the time warp again, Dexter Ames!

Samstag, 1. Mai 2021

German Pulp :: Keiner der oben Erwähnten

Wo wir gerade beim Thema "Deutsche Fantasy, Fantasy aus Deutschland" sind. In REDMASK und den meisten anderen Veröffentlichungen habe ich ja immer gerne das Label "Weird Pulp" in der Tradition von H.P. Lovecraft, Robert E. Howard und Clark Ashton Smith angebracht. Ich fiel aus dem Sessel, als auf den ersten Seiten des ersten Bandes der Buchausgabe von "Dragon - Söhne von Atlantis" (1973 - 1975) der damalige Redakteuer G. M. Schelwokats zitiert wurde:

"DRAGON – DIE SÖHNE VON ATLANTIS soll einem Trend, der sich in der heutigen Jugend immer mehr bemerkbar macht, Rechnung tragen: dem Hang zur Romantik. Die Serie soll weiterhin in eine Bedarfslücke stoßen, die zwischen allgemeiner Abenteuerliteratur und der Science-Fiction klafft, in der ja bekanntlich technisch-wissenschaftliche Dinge tragend sind, und ganz bewußt jene Leser aller Altersklassen ansprechen, die am Heroisch-Phantastischen und Märchenhaften wie auch an Horror- und Gruselstories Gefallen finden. Mit anderen Worten: In DRAGON sollen Elemente dominieren, mit denen Autoren wie z.B. Robert E. Howard (Conan-Zyklus), Edgar Rice Burroughs (Mars-Abenteuer, Venus-Abenteuer, Tarzan) und H. P. Lovecraft (Cthulhu-Mythos) weltweite Erfolge errungen haben, obwohl keiner der oben Erwähnten eine Serie zustande brachte, die mehr als zwanzig Bände umfaßte."

"DRAGON" schaffte es auf 55 Bände.
Very nice, und gar nicht so fremd, wie man denken mag.